Hauptagent Siegfried Mampel: Spezialist für die Liquidierung der Sozialversicherung der DDR

Der Zeit voraus:

Siegfried Mampel hatte sich darauf spezialisiert, gegen die sozialen Errungenschaften in der DDR, insbesondere der Sozialversicherungen, zu hetzen. Er machte Pläne diese nach dem „Tage X“(„Tag X“ eine alte Bezeichnung in der BRD zur schon seit langem geplanten Annexion der DDR zu liquidieren)aufzulösen.

Siegfried Mampel bewarb sich im Jahre 1955 um den Sitz eines Sachverständigen für Sozialversicherung im „Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands“(Die damaligen Planer für die Annexion der DDR durch die BRD.) beim Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen. Dieses Ministerium bestand während der Existenz der DDR. Dazu in einer späteren Ausgabe DIE TROMMLER mehr. Der damalige Minister für „gesamtdeutsche Fragen“ war mit der Berufung Mampels für diesen Posten einverstanden.

Schon damals plante man die „Befreiung“ der Werktätigen(arbeitenden Menschen) der DDR von:

  • ihrem gesicherten Arbeitsplatz
  • gesicherter Versorgung bei Krankheit und Alter
  • vom Arbeitsschutz
  • von der Gleichberechtigung von Mann und Frau bei der Entlohnung und beruflichen Entwicklung
  • von der Gleichberechtigung und großzügigen Förderung der Jugend
  • vom Feriendienst der Gewerkschaften
  • von der sozialen Betreuung der Kinder
  • und anderen sozialen Errungenschaften

Der UfJ-Hauptagent verfasste eine Hetzschrift über „die sozialen Leistungen in der sowjetischen Besatzungszone und in Ostberlin“. In ihrer hetzerischen Publikation „Recht in Ost und West“ vom Mai 1958 macht der UfJ für Werbung für Mampels Machwerk. Ein gewisser Casemir, das war der „Sicherheitsreferent“ des UfJ, der sich sonst hinter dem Namen „Dohrmann“ versteckte, bezeichnet es als „unerlässlich“ für die Rentenbearbeiter in der BRD und Westberlin.

In seiner Schrift propagiert Mampel die Abschaffung einer Reihe von Leistungen der SVK(Sozialversicherung der DDR) und stellt demgegenüber das Sozialversicherungssystem der BRD als vorbildlich hin.

Die „Empfehlung“ Casemirs bedeutet somit nichts anderes, als dass nach der vom UfJ erhofften „Befreiung“(sprich Eroberung/Annexion der DDR) die Werktätigen(arbeitenden Menschen) ihrer sozialen Errungenschaften beraubt und das im Vergleich zum Versicherungssystem der DDR, rückständige Versicherungssystem der BRD auch in der DDR verwirklicht werden soll.

Was damals nicht gelungen ist, ist 1989/90 gelungen. Nicht nur die Ausdehnung des Sozialversicherungssystems der BRD auf die nun neuen Bundesländer, sondern auch Sozialabbau, die Ermöglichung des Niedriglohnsektors und prekäre Arbeitsverhältnisse, sowie Hartz IV sind möglich geworden.

UfJ (Untersuchungsausschuss freiheitlicher Juristen)UfJ 2UfJ 3UfJ4

Die Fakten sind aus diesem alten Buch entnommen worden.

Advertisements

2 Kommentare zu “Hauptagent Siegfried Mampel: Spezialist für die Liquidierung der Sozialversicherung der DDR

  1. Pingback: Filmbeitrag zum Thema UfJ | Die Trommler - Archiv

  2. Pingback: Tätigkeit der letzten Regierung der DDR | Die Trommler - Archiv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s