Erich Peter

Erich Peter wurde am 17. Juli 1919 in Salza bei Nordhausen geboren und ist am 11. Oktober 1987 in Bad Saarow gestorben. Er war Generaloberst der Nationalen Volksarmee(NVA) und langjähriger Chef der Grenztruppen der DDR.

Ahlsdorf, NVA-Leutnant Lutz Meier, Beisetzung

ADN-ZB Schaar-22.1.72-ill-Krs. Eisleben: Beisetzung des NVA-Leutnants Lutz Meier- Trauer und Schmerz kennzeichnen die Gesichter der Angehörigen des Leutnants Lutz Meier, der im Alter von 23 Jahren während der Ausübung seines Dienstes zum Schutz der Staatsgrenze ermordet wurde. Am 22.1.72 wurde der postum mit der Verdienstmedaille der NVA in Gold ausgezeichnete Offiezier in seinem Geburtsort Ahlsdorf, Krs. Eisleben, beigesetzt. v.l.: Chef der Grenztruppen, Generalleutnant Erich Peter

Bildquelle:

„Bundesarchiv Bild 183-L0122-0039, Ahlsdorf, NVA-Leutnant Lutz Meier, Beisetzung“ von Bundesarchiv, Bild 183-L0122-0039 / Schaar, Helmut / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons – Bild ist entsprechend verlinkt

„Bundesarchiv Bild 183-L0122-0039, Ahlsdorf, NVA-Leutnant Lutz Meier, Beisetzung“ von Bundesarchiv, Bild 183-L0122-0039 / Schaar, Helmut / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons – Erich Peter, zweiter von links, 1972 bei der Beisetzung Lutz Meiers in Ahlsdorf

Lutz Meier geboren am 20. Oktober 1948 in Ahlsdorf, gestorben am 18. Januar 1972 bei Schierke, war ein Todesopfer an der Grenze zur BRD. Siehe Wikipedia

Über die getöteten Grenzsoldaten erfährt man wenig in den Medien. Wenn doch, wird spekuliert und verdreht. Liste getötete Grenzsoldaten

Der Sohn eines Schmiedes erlernte von 1933 bis 1936 den Beruf eines Schlossers. Nach dem Reichsarbeitsdienst von 1937 bis 1938 arbeitete Peter bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges in dem erlernten Beruf. Von 1939 bis 1945 diente er in der Panzerwaffe der deutschen Wehrmacht. Als Unteroffizier ging Peter 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.

Von 1945 bis 1946 arbeitete Peter wieder als Schlosser. In dieser Zeit trat er der KPD bei und nach der Gründung der SED wurde er Mitglied der Partei. Peter diente in Nordhausen von 1946 bis 1949 in verschiedenen Dienststellungen bei der dortigen Volkspolizei. Nach einem Sonderlehrgang in der Sowjetunion, in dem die spätere Führungselite der DDR-Streitkräfte geschult wurde, diente Peter von 1950 bis 1956 wieder in der Volkspolizei und in der Kasernierten Volkspolizei (KVP). Nach dem Abschluss des Studiums an der Militärakademie des Generalstabes der Streitkräfte der UdSSR „K. J. Woroschilow“ in Moskau von 1957 bis 1959 war Peter Kommandeur der 9. Panzerdivision in Eggesin. Danach wurde Peter 1960 Chef der Deutschen Grenzpolizei und nach deren Umbenennung Chef der Grenztruppen (Nachfolger von Paul Ludwig). Diese Dienststellung bekleidete er bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 14. Juli 1979. Peter wurde am 26. September 1969 zum Generalleutnant befördert.

Im Jahre 1972 erfolgte die formelle Ausgliederung der Grenztruppen aus der NVA. Damit änderte sich die Bezeichnung von Peters’ Dienststellung. Er war nunmehr stellvertretender Minister für Nationale Verteidigung und Chef der Grenztruppen. Nach seiner Beförderung zum Generaloberst a. D. am 14. Juli 1979 war Erich Peter einer von elf Generälen, die diesen Rang erreichten. Er wurde am 30. April 1979 mit dem Karl-Marx-Orden (höchster staatlicher Orden der DDR), sowie dem Vaterländischen Verdienstorden in Gold und dem Scharnhorst-Orden ausgezeichnet.

Die 1976 verliehene Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen wurde 1990 aberkannt.

Siehe Wikipedia

 

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