Frauen in der frühen BRD

DIE TROMMLER hat in der März-Ausgabe 2015 darauf hingewiesen, dass es lange Zeit in der BRD für die Frauen gar nicht rosig aussah.

(Ergänzung der Redaktion)

DER SPIEGEL aus dem Jahre 1969 bemängelt, dass in der DDR Frauen in hohen Positionen unterrepräsentiert waren. Dies könnte aus einer Diskussion der heutigen Zeit stammen. Und außerdem hat DER SPIEGEL aus dem Jahre 1969 vergessen zu erwähnen, dass in der BRD Frauen noch lange juristisch unselbstständig waren. So durften sie nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten, kein eigenes Bankkonto haben, nicht den Führerschein machen u.a. mehr. Witze über Frauen am Steuer kursieren ja heute noch. Bis zum 1. Juli 1958 konnte der Mann den Anstellungsvertrag der Frau nach eigenem Ermessen und ohne deren Zustimmung kündigen. Erst 1977 wurde das Gesetz geändert.Bis 1958 hatte der Ehemann auch das alleinige Bestimmungsrecht über Frau und Kinder inne. Auch wenn er seiner Frau erlaubte zu arbeiten, verwaltete er ihren Lohn. Das änderte sich erst schrittweise. Ohne Zustimmung des Mannes durften Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen, noch bis 1962. Erst nach 1969 wurde eine verheiratete Frau als geschäftsfähig angesehen. Daran erinnert FOCUS-ONLINE mit einem Artikel aus dem Jahr 2012. Die Autorin ist Katja Riedel.

 

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2 Kommentare zu “Frauen in der frühen BRD

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