Die „Ohne mich“-Bewegung in der frühen BRD

In den ersten Nachkriegsjahren war auch in Westdeutschland und in der frühen BRD die Haltung der Mehrheit der Bevölkerung und der meisten Parteien von der Parole „Nie wieder Krieg“ bestimmt.

Doch das änderte sich bald.

Die NATO wurde 1949 gegründet. Bundeskanzler Konrad Adenauer und seine Partei, die CDU, trieb die wirtschaftliche, politische und militärische Integration der BRD in das Westbündnis voran. 1950 wurden seine Pläne zu einem „Wehrbeitrag“ der BRD bekannt. Daraufhin kam es zu einer heftigen Debatte um die Wiederbewaffnung.

In diesem Kontext regten sich auch außerparlamentarische Proteste (Ohne mich-Bewegung), getragen von Gewerkschaften, Intellektuellen, christlichen Gruppen und Frauengruppen (insbesondere der Frauenfriedensbewegung der BRD). Beteiligt war auch die KPD der BRD, die 1956 verboten wurde. Der Rat der EKD(Evangelische Kirche in Deutschland), der die Wiederbewaffnung 1950 abgelehnt hatte, erklärte 1951 seine Ratlosigkeit gegenüber der politischen Entwicklung (Ohnmachtsformel).
Wegen Adenauers heimlichen Angebotes eines Wehrbeitrags an die USA ohne Absprache im Kabinett trat der damalige Innenminister Gustav Heinemann zurück, verließ 1952 die CDU und gründete die Gesamtdeutsche Volkspartei, um die Opposition gegen die Wiederbewaffnung parlamentarisch wirksam werden zu lassen. Die GVP erreichte jedoch nur geringe Wähleranteile.

siehe auch Wikipedia

Unter diesem Link kann man sich auch über andere Zweige der Friedensbewegung informieren.

 

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