War war ein Ostbüro?

Parteien und auch der DGB aus der BRD unterhielten in der DDR Ostbüros. Wer denkt, dass das Vertretungen der Parteien und des DGB gewesen wären, um in der DDR ihre Arbeit in der BRD und Westberlin vorzustellen, irrt. Sie entfalteten Ihre Aktivitäten nicht nur gegen die DDR, sondern bereits gegen die SBZ(Sowjetische Besatzungszone, also vor Gründung der DDR) und anderen sozialistischen StaatenDie Parteien und der DGB unterhielten keine (Ost-)Büros in der SBZ/DDR, sondern waren Zentren für Spionage, Sabotage und der Abwerbung von Fachkräften. Ihre Tätigkeit richtete sich vorrangig auf die SBZ/DDR, aber auch andere sozialistische Staaten.

Die Ostbüros dienten in die BRD und Westberlin geflüchteten oder ausgewanderten Parteiführern und -mitgliedern, die sich gegen die DDR gestellt haben, als organisatorische Basis für die Fortsetzung ihrer Arbeit.

Ständig werden dem sozialistischen System Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Dabei sind nicht die sozialen oder kulturellen Menschenrechte gemeint. Damit können die menschen im Kapitalismus aber nichts anfangen. Doch die soziale Sicherheit in der DDR und anderen sozialistischen Ländern wurde den Menschen damals und wird auch heute noch als Einengung der persönlichen Freiheit propagiert. Natürlich wird das nicht direkt gesagt, sondern geschickt umschrieben.

So haben auch die Ostbüros von „Widerstandsarbeit gegen undemokratische Maßnahmen und Menschenrechtsverletzungen“ gefaselt. Das war aber nichts Anderes, als die Irreführung der Bevölkerung.

Außerdem haben sie die zu Haftstrafen verurteilten Agenten, die in ihren Augen wegen ihrer Meinung im Gefängnis saßen, unterstützt.

Untergrundarbeit war ein weiteres Betätigungsfeld der Ostbüros.

Öffentlichkeitsarbeit in der BRD und Westberlin, was nichts Anderes, als antikommunistische Propaganda war und der Versuch einer „Gegenöffentlichkeit“ im Osten, also der DDR, Siehe oben, die Irreführung der Bevölkerung. Das ist zwar den damaligen Ostbüros nicht gelungen. Dafür aber auf lange Zeit gesehen indirekt, was ja dann 1989 zum Erfolg führte.

Logischerweise war die Arbeit der Ostbüros illegal. In der Zeit der sowjetischen Besatzung (bis 1949) sowie vereinzelt bis in die 50er Jahre wurden gefasste Zuarbeiter der Ostbüros von sowjetischen Militärtribunalen abgeurteilt. Für die DDR wurde es notwendig die Tatbestände der Spionage, Sabotage, Diversion u.a. herauszuarbeiten und entsprechende Konsequenzen gesetzlich zu fixieren. Das erfolgte im „Gesetz zum Schutze des Friedens“ 1950. Dieses Gesetz war das erste Strafgesetz der DDR. 1957 folgte das „Gesetz zur Ergänzung des Strafgesetzbuches“. Aus dieser Erfahrung heraus gab es im späteren Strafgesetzbuch der DDR von 1968, geändert am 19. Dez. 1974, den §219 (ungesetzliche Verbindungsaufnahme). (Zuvor galt auch in der DDR das Strafgesetzbuch aus dem Deutschen Reich aus dem Jahr 1871)

Später bezog sich der § 219 auf die ungenehmigte Kontaktaufnahme mit Politiker/innen, Institution und Medien aus kapitalistischen Ländern, insbesondere der BRD und Westberlins. Später bezog sich dieser § auf die ungenehmigte Kontaktaufnahme mit Politiker/innen, Institution und Medien aus kapitalistischen Ländern, insbesondere der BRD und Westberlins. Später wurde dieser § von den GRÜNEN der BRD und Westberlin ausgehebelt. Dazu nutzen Politiker/innen der GRÜNEN ihren Diplomatenstaus. (siehe Beitrag über die GRÜNEN und zum Thema Konterrevolution)

DIE TROMMLER stellt hier folgende Ostbüros vor:

Ostbüro des DGB
Ostbüro der CDU
Ostbüro der SPD
Ostbüro der FDP

(Das Ostbüro der FDP war relativ unbedeutend. Darum gibt es zum Ostbüro der FDP keinen gesonderten Artikel. Aber die FDP mischte auch bei den Aktionen gegen die DDR mit.)

entnommen aus Wikipedia, Bearbeitet von Petra Reichel

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Ein Kommentar zu “War war ein Ostbüro?

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