Die Trommler - Archiv

Waffenbrüderschaft

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Die Waffenbrüderschaft ist eine Form der Beziehungen zwischen sozialistischen Streitkräften zweier oder mehrerer Staaten.

 

Die zur Waffenbrüderschaft der zum Warschauer Vertrag gehörenden sozialistischen Bruderarmeen war Bestandteil der Allgemeinen Zusammenarbeit der Bündnispartner.

Ihre Anfänge gehen auf die Interventions- und Bürgerkriege gegen die Sowjetmacht 1918-1922 zurück, als in den Reihen der Roten Armee Zehntausende Internationalisten(z.B. Ungarn, Polen, Bulgaren, Serben. Tschechen, Solowaken, Deutsche, Österreicher, Finnen, Rumänen) kämpften.

Im zweiten Weltkrieg kämpften an der Seite der Sowjetarmee polnische, tschechische, rumänische, bulgarische, ungarische und jugoslawische Truppen, die zum größten Teil mit sowjetischer Hilfe aufgestellt wurden.

Die Waffenbrüderschaft der sozialistischen Bruderarmeen entwickelte sich in folgende Richtungen:

 

 

 

 

Die Bruderarmeen leisteten gegenseitige Hilfe bei der Ausbildung und Qualifizierung von Militärkadern(militärischen Führungskräften). So wurden einige tausend Offiziere der NVA an sowjetischen Militärakademien qualifiziert.

Die Waffenbrüderschaft der sozialistischen Bruderarmeen war eine Quelle ihrer militärischen Stärke. Sie erfasste alle Bereiche des militärischen Lebens und der militärischen Pflichterfüllung und garantierte zuverlässigen bewaffneten Schutz der sozialistischen Staatengemeinschaft.

 

 

Entnommen aus Jugendlexikon Militärwesen, DDR 1984 bearbeitet von Petra Reichel

 

Waffenbrüderschaft

 

 

 

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