Vom Leben der Sklavenhalter

Die Sklaven lebten in Kellerräumen oder Hütten. Die Häuser reicher Sklavenhalter waren Paläste mit großen, hohen Räumen. Oft schmückten sie Mosaikfußböden und kostbare Wandgemälde. Zu ihnen gehörten prunkvolle Baderäume, oft sogar mit Zentralheizung. Dabei erwärmte die hieße Luft von unten den Fußboden. So spürten die Sklavenhalterfamilien weder etwas von der Asche noch vom Rauch. Zum Palast gehörte meistens ein großer Garten mit Springbrunnen und zahlreichen Statuen.

Im Haus eines Sklavenhalters

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 5. Klasse, Stand 1982

 

Wenig Brot, Wein aus Traubenabfällen, unverkäufliches Obst billigen Fisch sollten die Sklaven bekommen. Diesen Rat gab ein Großgrundbesitzer den Sklavenhaltern. Was aber aß er selbst? In das große Haus kamen oft Gäste. Über ihr Essen gibt es Berichte. Es dauerte oft mehrere Stunden. Zu den Speisen, die auf den Tisch kamen, gehörten gebratene Hühner, Taubenbrüste, auch gebratene Nachtigallen. Bei einem großen Essen sollen einmal 7 000 Singvögel zubereitet worden sein. Auch seltene Fische und Leckerbissen aus fernen Ländern gehörten oft zu einem Festmahl. Jeder Esser hatte einen Sklaven zur Seite, der ihm die Speisen auflegte, selbst aber keinen Bissen zu sich nehmen durfte.

 

siehe auch:

Die Sklaven in Rom

 

Geschichtsbuch DDR 5. Klasse Titel

 

Entnommen aus den Geschichtsbuch der DDR für die 5. Klasse, Stand 1982, bearbeitet von Petra Reichel

Advertisements

Ein Kommentar zu “Vom Leben der Sklavenhalter

  1. Pingback: Die Sklaven in Rom | Die Trommler - Archiv

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s