Kommunismus und Glaubensfrage

Gastbeitrag von Marcel Schmidt

Kommunisten sind die wahren Christen

Aufgrund eines neuerlichen Konfliktes mit Marina Thomas*(Name aus Datenschutzgründen geändert)im Bezug auf meine Beiträge „Sozialismus und Glaubensfrage I bis III“ und Ihrer Haltung allgemein, sah ich mich gezwungen diesen Beitrag zu verfassen.

Nun ja, eigentlich war diese Auseinandersetzung, an der auch andere aus der Gruppe(Facebookgruppe „DDR, ein Meilenstein der Geschichte“) teilnahmen nicht der Auslöser, sondern lediglich der berühmte letzte Tropfen. Die Gründe sind auch bei Ihrer Einstellung und der Haltung ihrerseits zu uns gegenüber zu suchen. Denn daraus resultierten auch ihre Kommentare.                                                                                    Andere Gründe für diesen Beitrag, den ich bewusst den Namen „Kommunismus und Glaubensfrage“ statt „Sozialismus und Glaubensfrage“ gebe und ihn mit der Zwischenüberschrift versehen habe, finden sich auch in den historischen Tatsachen wieder, mit denen ich mich auch schon des Öfteren mit anderen Genossen unterhalten habe.

Einige sagten ja auch schon, dass Jesus Christus Kommunist war.                                      Gut, gehen wir der Aussage mal auf den Grund aber beobachten wir auch, wie sich das im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat und – was viel entscheidender ist – WER für die jeweilige Entwicklung verantwortlich war.                                                                         Zunächst mal ist die Aussage richtig. Denn auch Karl Marx schöpfte ja auch Wissen aus der Bibel, da Jesus Christus nicht nur eine klassenlose Gesellschaft wollte, sondern sie auch praktizieren konnte

Seine Feinde wollten das aber nicht und haben ihn deswegen nach dem Leben getrachtet und schließlich auch ermordet.

Wer waren seine Feinde?

Es waren zum größten Teil diejenigen, die die Kirche aufbauten und dann die Macht und Gewalt übernahmen. Bei Art der Ausübung dieser Macht fallen mir die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen ein sowie diverse heilige Kriege als auch Unterdrückung. Und das eigentlich bis zum heutigen Tage! Selbst zur Zeit des Hitlerfaschismus hatte die Kirche ja in Teilen zumindest sich positiv zum Euthanasieprogramm der Faschisten geäußert und teilweise auch an Völkermorden wie zum Beispiel an den Juden. Es gab zwischen den Mord an Jesus Christus und dem Hitlerfaschismus noch zahlreiche Verbrechen im Zeichen des Kreuzes, alle aufzuzählen würde zulange dauern und das habe ich auch in der Gruppe schon in anderen Beiträgen getan.

Die Sache ist aber die, dass nach dem Tod von Jesus die Herrscher der Kirche ihre Taten NIEMALS als „Gegenpart“ zum eigentlichen Ziel Jesus Christus ausgaben, sondern IMMER so taten, als würden sie in seinem Namen handeln, was sie aber nie taten.

Und nun komme ich zum anderen Blickwinkel und der Frage, wie WIR, also wir Kommunisten damit umgingen. Um das zu erläutern gibt es auch einige Beispiel, aber um das mal zusammen zu fassen, hat sich nicht jeder die Vorgehensweise dieser Sekte, die sich Kirche nennt gefallen lassen, und sind auch oftmals in Scharen dagegen vorgegangen. Auch das war zu allen Zeiten so. Thomas Müntzer ist hier auch als Beispiel und Vorbild zu nennen. Er handelte tatsächlich wegen der Ideale Jesus und wehrte sich gegen die Herrschergewalt, was ihn ja auch das Leben kostete, wie auch einigen Wissenschaftlern wie z.B. Galileo oder Kopernikus.

Marx selber schöpfte ja Wissen aus der Bibel. Und, um es mal ganz einfach zu erklären: Auch auf Grundlage der Ideale Jesus Christus´ entstand auch die DDR. Natürlich konnte sie noch keine klassenlose Gesellschaft sein sondern die Punkte mussten in einer Diktatur des Proletariats ihren Platz finden. Die DDR war ja auch sozialistisch und nicht kommunistisch, aber sie hat auf den Kommunismus hin gearbeitet und das wird auch heute noch getan. Das ist auch eine logische Erklärung dafür, dass es im gesamten sozialistischen Lager keine Arbeits- und Obdachlosigkeit gab, und sich keiner Sorgen wegen seiner Zukunft machen musste. Niedrige Kriminalitätsrate, niedrige Miet- und Lebensmittelkosten gehören auch dazu. Was das Volk erwirtschaftete, kam auch dem Volk zu Gute.

Und – liebe Marina Thomas* – WER war jetzt zuerst da? Und was von meinen gerade aufgezählten Dingen wollte Jesus Christus nicht?

Alles im allen, kann ich die Aussage: „Jesus Christus war Kommunist“ nur im vollen Umfang bestätigen und auch die Erkenntnis:

Wir Kommunisten sind die wahren Christen!

siehe

Sozialismus und Glaubensfrage

Sozialismus und Glaubensfrage II

Sozialismus und Glaubensfrage III

 

 

 

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