Rudolf Breitscheid

Rudolf Breitscheid

Rudolf Breitscheid, geboren am 2. November 1874, bürgerlicher Herkunft, stand als Doktor der Nationalökonomie zunächst liberalen Ideen nahe. 1912 trat er der SPD bei, deren linken Flügel er später als führender Politiker angehörte. Er erkannte nach 1933, dass der Faschismus nur durch die Aktionseinheit der Arbeiterklasse beseitigt werden kann. Er zog daraus die richtigen Schlussfolgerungen und stellte in der Emigration und nach seiner Verhaftung im KZ Buchenwald seine ganze Kraft in den Dienst des gemeinsamen Kampfes gegen den Hitlerfaschismus. Breitscheid kam am 24. August 1944 im KZ Buchenwald ums Leben. Die „Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945“ trägt die Bilder Thälmanns und Bereitscheids.

 

Geschichtsbuch DDR 9. Klasse Kopie

 

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

3 Kommentare zu “Rudolf Breitscheid

      • Weißt Du, Petra, ich habe mal gedacht, als ich noch kleiner war, dass man Geschichte nicht umschreiben i.s.V. verunstalten kann, denn was geschehen ist, das ist nun mal geschehen. Inzwischen weiß ich, dass es diverse Ansätze gegeben hat, uns spätere Generationen mit gewaltigen Bären zu versehen, das sowohl von bürgerlicher Seite her, als – leider – auch von der entgegengesetzten Seite. Es kommt darauf an, diese bloßzustellen und nicht wie eine Monstranz (die Parallelen zur Kirche sind kein Zufall!) vor uns herzutragen. Bin ja gespannt, wie lange wir uns noch veralbern lassen.

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