Was ist Faschismus?

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antifa_her_zu_unsEine Antwort auf diese Frage gibt die Schrift des Theoretikers der Kommunistischen Internationale (KI), Rajani Palme Dutt, „Faschismus und soziale Revolution“ aus dem Jahr 1934 (in deutscher Sprache erschienen in Materialismus-Verlag, Frankfurt/Main, 1972). Gestützt auf die Analyse des 13. Plenums des Exekutivkomitees der KI (EKKI) „Der Faschismus ist die offene terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals; er ist das Regierungssystem des politischen Banditentums.“ (Thesen des 13. EKKI-Plenums), erklärt er ein Jahr vor dem berühmten VII. Weltkongress der KI (1935) das Phänomen Faschismus:

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Matthias Krauß: Erich Honecker – Ein Deutscher unter Deutschen

Ein Beitrag aus dem befreundeten Blog „Sascha’s Welt“ über Erich Honecker.

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ehMan muß große Hochachtung vor ihm haben, dem Staatsratsvorsitzenden der DDR und Generalsekretär des ZK der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, unserem Genossen Erich Honecker (1912-1994), nicht minder auch vor seiner Ehefrau, dem langjährigen Minister für Volksbildung, Margot Honecker (1927-2016). In seiner 1981 auf Wunsch des anglo-amerikanischen  Verlages Pergamon Press Ltd., Oxford, und seines Präsidenten Robert Maxwell entstandenen und veröffentlichten Biografie schreibt Genosse Honecker: „Mein Eintritt in die Partei im Jahre 1929 vollzog sich in einer Zeit verschärfter sozialer Spannungen und politischer Gegensätze. Die große Weltwirtschaftskrise des kapitalistischen Systems warf ihre Schatten voraus….“ [1] Dankenswerterweise hat der Autor Matthias Krauß sich in seinem Artikel auch über den unwürdigen und verächtlichen Umgang einiger Deutscher mit einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts geäußert…

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Die weltgeschichtliche Bedeutung der Oktoberrevolution

Ein Beitrag aus einem befreundeten Blog zur Oktoberrevolution.

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OktoberrevolutionDie Oktoberrevolution siegte zu einer Zeit, als Rußland der völlige Verlust der staatlichen Selbständigkeit drohte. Wenn das Volk Rußlands nicht unter Leitung der bolschewistischen Partei zur sozialistischen Revolution geschritten wäre, dann hätte sich Rußland in eine Kolonie der imperialistischen Staaten verwandelt. Die Oktoberrevolution rettete das Land vor der Versklavung durch ausländische Mächte, sie sicherte ihm die Freiheit und Unabhängigkeit.

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Luthers unheiliger Geist

Hier ein Beitrag von „Sascha“ zu Martin Luther

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LutherEin Säulenheiliger der protestantischen Kirche, er war alles andere als ein Vorbild. Martin Luther (1483-1546) gilt als Begründer der deutschen Reformation. Mit seinen 95 Thesen, die dieser 1517 angeblich an die Stadtkirche zu Wittenberg genagelt haben soll, protestierte er gegen den kirchlichen Ablaßhandel und löste damit eine breite Volksbewegung aus, welche die frühbürgerliche Revolution einleitete. Luthers Thesen wurden bald überall in Deutschland bekannt. Später jedoch, im Bauernkrieg, verurteilte er das revolutionäre Vorgehen der Aufständischen aufs Schärfste. Seine 1522 erschienene „Treue Vermahnung zu allen Christen, sich zu hüten vor Aufruhr und Empörung“ hat ihre demagogische Wirkung sogar bis heute nicht verfehlt. 

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Der Raubfrieden von Brest-Litowsk

Ein Beitrag vom befreundeten Blog „Sascha´s Welt“ zum Thema Raubfrieden von Brest-Litowsk.

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vorwarts-dezember-1917Gegen den Willen Lenins lehnte Trotzki es am 10. Februar 1918 ab, einen Friedensvertrag mit den deutschen Imperialisten zu unterschreiben. Die Folge davon waren noch schärfere Forderungen der Deutschen und der Einmarsch der Reichswehr in Kiew… Warum graben wir hier diese alte Geschichte wieder aus? Erstens, um sichtbar zu machen, wie der deutsche Imperialismus schon 1918 danach strebte, das Sowjetland in eine deutsche Kolonie zu verwandeln und die Sowjetvölker zu versklaven. Zweitens, um zu zeigen, wie die opportunistische Rolle Trotzkis die junge Sowjetmacht an den Rand des Abgrunds führte. Und drittens, um zu verdeutlichen, daß es ein verhängnisvoller Fehler ist, den auch die Führer der deutschen Linken immer wieder begingen – sie unterließen es, den völligen Bruch mit den Opportunisten herbeizuführen, diese aus der Partei zu vertreiben und eine vom Opportunismus freie revolutionäre Kampfpartei, eine Partei neuen Typus, zu schaffen. Nur so kann es gelingen, den Kapitalismus zu überwinden und…

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Trotzki verrät die junge Sowjetmacht

Ein Beitrag vom befreundeten Blog „Sascha´s Welt“.

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Trotzki reist Eine Delegation unter Leitung von Trotzki reist nach Brest-Litowsk

Wir schreiben das Jahr 1918. Gerade hatte die Oktoberrevolution gesiegt, und die junge Sowjetmacht mußte sich schützen, so gut es ging. Die Feindseligkeit der Alliierten hatte sie in eine isolierte Stellung gedrängt. Ihre schwachen Kräfte reichten nicht aus, um der gewaltigen deutschen Heeresmacht ohne Verbündete entgegenzutreten. Und die unmittelbarste Bedrohung ging von Deutschland aus. Um Rußland zu retten und Zeit für die dringendste Aufbauarbeit zu gewinnen, schlug Lenin ein sofortiges Friedensangebot vor. Auf Lenins Wunsch hin reiste sofort eine sowjetische Friedensdelegation nach Brest-Litowsk, dem Hauptquartier der deutschen Ostarmee, um die Friedensbedingungen der Deutschen kennenzulernen und Friedensverhandlungen einzuleiten. Diese Delegation wurde von Leo Trotzki geleitet…

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Die schwierige Anfangszeit der DDR (Erinnerungen eines Saalfelder Arbeiters)

Ein interessanter Beitrag aus einem anderen Blog.

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maxhutteDie Anfangsjahre nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus 1945 im besiegten Deutschland waren für die Bevölkerung besonders schwer. Die aktiven Nazis waren geflüchtet oder untergetaucht. Die Menschen waren ratlos und verzweifelt. Die Industrie war fast vollständig zerstört, es herrschte Hunger und Wohnungsnot. Hinzu kam, daß Kriegsheimkehrer und Umsiedler aus dem Osten ihre Angehörigen oder einfach nur eine vorübergehende Bleibe suchten. 6 Millionen Deutsche hatten im Krieg ihr Leben verloren, davon waren weit über 4 Millionen gefallen, 410.000 wurden Opfer des Luftkriegs, etwa 200.000 fielen dem faschistischen Terror zum Opfer. In den Zuchthäusern und Konzentrationslagern, in den Gaskammern und den Vernichtungslagern waren durch die Nazis etwa 11 Millionen Menschen verschiedener Nationalitäten ermordet worden. [1] Nach all diesem Gtrauen mußte nun ein neuer Anfang gefunden werden. Der Saalfelder Arbeiter Robert Stephan beschreibt die Lage in seinem Heimatkreis

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Wozu brauchen wir eine Gewerkschaft?

Hier ein Artikel aus einem befreundeten Blog zum Thema Gewerkschaften.

Sascha´s Welt:
Wozu brauchen wir eine Gewerkschaft?

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fdgbDer 1945 gegründete Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) war die umfassendste Klassenorganisation der herrschenden Arbeiterklasse in der DDR. Er vereinigte auf freiwilliger Grundlage über 8,5 Millionen Arbeiter, Angestellte und Angehörige der Intelligenz ohne Unterschied der politischen und religiösen Anschauungen sowie des Geschlechts und vertrat deren materielle, soziale und kulturelle Interessen. Der FDGB organisierte den sozialistischen Wettbewerb und die Arbeiterkontrolle, er unterstützte die Qualifizierung der Arbeiter, leitete die Sozialversicherung und den Feriendienst und kontrollierte die strenge Einhaltung der Gesetze des sozialistischen Staates auf dem Gebiet des Gesundheits- und Arbeitsschutzes. Im Kapitalismus besteht die Aufgabe der Gewerkschaften darin, den Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung in enger Verbindung mit dem politischen Kampf zur Beseitigung des kapitalistischen Systems zu führen. Im Imperialismus wächst ihre Verantwortung. Sie besteht im Kampf gegen die Monopolherrschaft, für Frieden und demokratische Verhältnisse. Im folgenden Text faßt Karl FUGGER einige wichtige Erfahrungen aus der Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung zusammen.

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Über die Juristin Dr. Hilde Benjamin

Hier ein Beitrag aus „Sascha´s Welt“ zu Hilde Benjamin.

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Hilde BenjaminDr.jur Hilde Benjamin (1902-1989)

In der DDR war die Gleichberechtigung der Frauen nicht nur eine leere Phrase, sie war Realität in allen Bereichen der Gesellschaft. Und so war es eine Selbstverständlichkeit, daß auch Frauen als Staatsanwältin, Richterin oder Schöffin tätig wurden. Und dazu bedurfte es nicht erst einer Quotenregelung. In den Jahren 1953-1967 bekleidete Hilde Benjamin das höchste Amt als erster weiblicher Justizminister.

Daß Frauen in solche hohen Positionen kamen, war in der DDR durchaus keine Seltenheit. Auch die Präsidentin der Notenbank war eine Frau: Greta Kuckoff. Und das in einer Zeit, als die Adenauer-Regierung und deren Geheimdienstchef, der frühere Nazi-General Gehlen, nichts unversucht ließen, um unserer Republik massiven Schaden zuzufügen. Ganz im Leninschen Sinne waren gerade diese ersten Schritte von großer Bedeutung für die Herausbildung der Normen für eine künftige sozialistische Gesellschaft. Seine berühmte Prognose über die weitere Entwicklung der Gesellschaft leitete Karl Marx mit den Worten ein: „Das…

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