Wehrpflicht in der DDR

 

 

In der DDR und den anderen sozialistischen Ländern gab es viele Errungenschaften, von denen die erwerbstätigen Menschen heute nur träumen können.

Seit den 1970er Jahren war die imperialistische Welt von neuen Auswirkungen einer allumfassenden Krise erschüttert, die sie aber locker weggesteckt hat und gestärkt aus ihr hervorgegangen ist. Damals aber erhöhte sich die Ausstrahlung des Sozialismus. Nicht wenige arbeitende  Menschen in den kapitalistischen Ländern begannen, trotz der wütenden antikommunistischen Propaganda, zu überlegen, ob der Sozialismus nicht doch den wirklichen und einzigen Ausweg aus der Krise darstellt.

Die damalige Stärke des Sozialismus, seine auf das Wohl des Volkes gerichtete Politik, seine Wirkung auf die arbeitenden Menschen in den kapitalistischen Ländern, all das war dem Imperialismus ein Dorn im Auge. Angesichts seiner Unfähigkeit, die Lebensprobleme der Menschen zu lösen, unternahm er alles, um die Ausstrahlung des Sozialismus einzudämmen. Das ist ihm 1989 erfolgreich gelungen. Nicht nur mit Hochrüstung, sondern auch durch die sozialdemokratische „Entspannungspolitik“ ist es gelungen falsche Hoffnungen zu säen und den Sozialismus von innen her aufzuweichen. Auch die arbeitenden Menschen in den kapitalistischen Ländern, die dem Sozialismus wohlwollend gegenüberstanden, wurden durch die sozialdemokratische „Entspannungspolitik“ geblendet. Wichtige Verhandlungsführer waren Willy Brandt und Egon Bahr.

Im Nachhinein muss man sagen, dass der Besuch von Willy Brandt in Erfurt im Jahre 1970 der Anfang vom Ende war. (siehe MfS-Dokument zum Besuch von Willy Brandt in Erfurt)

Im Oktober 1982 fand unter Leitung führender US-Politiker in den USA eine Konferenz statt, in der die aggressivsten Kreise des USA-Monopolkapitals zu einem neuen „Kreuzzug gegen den Kommunismus“ aufriefen.  Es ginge, so der damalige Außenminister der USA George Shultz, um die Schaffung einer „westlich orientierten Weltordnung“. Um das zu erreichen, müsse man den Sozialismus „sturmreif schießen“. Das einzige Mittel sei ein auf Europa begrenzter Atomkrieg. Der Hauptscharfmacher, der damalige Präsident der USA Ronald Reagan, wird im Staatsbürgerkundebuch der DDR aus dem Jahre 1988 nicht benannt. Im Vergleich mit seinem Vorgänger Alexander Haig, der auch ein Scharfmacher war, war George Shultz moderat. Dass die damals aktuelle Politik im Staatsbürgerkundebuch der DDR nicht vollständig dargelegt wird, kann man als falsche Rücksichtnahme  deuten, da sich Ronald Reagan im Jahre 1985 und 1986 mit Michail Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen traf. Diese kamen zunächst nicht voran.  1987 jedoch konnte Reagan mit Gorbatschow den Vertrag zur Abschaffung der amerikanischen und sowjetischen Mittelstreckenraketen in Europa (INF-Vertrag)unterzeichnen.  Siehe auch die Reagan-Doktrin.

Reagan im Einzelgespräch mit Michail Gorbatschow während der Genfer Gipfelkonferenz von 1985

Reagan im Einzelgespräch mit Michail Gorbatschow während der Genfer Gipfelkonferenz von 1985

Bildquelle: Von Ronald Reagan Presidential Library photo id C31982-11, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=295036

 

 

Allein die wenigen wörtlichen Zitate belegen, worum es diesen hemmungslosen aggressiven Kräften des Monopolkapitals in den USA ging: Sie wollten den Sozialismus durch einen atomaren Krieg vernichten. Ein solcher Krieg hätte bereits nach dem damaligen Stand der Waffentechnik die Existenz der gesamten Menschheit aufs Spiel gesetzt. Also hätte es in diesem Krieg nur Verlierer gegeben. Aber die Bedrohung genügte, um den Sozialismus ohne Krieg sturmreif zu schießen“ und somit zu vernichten.

Man wusste damals, dass diese Kräfte nicht nur große Worte verlieren. Sie heizten die Rüstung an und verdienten dabei Milliarden. Heute wird unter anderen Vorzeichen die Rüstung angeheizt und ist weiterhin ein Milliardengeschäft.

Mit dem Festhalten an ihrem Programm der Entwicklung und Stationierung von Waffen im Weltraum(SDI), wodurch sie die militärische Überlegenheit über den Sozialismus erlangen wollten, verschärften sie die Kriegsgefahr. Ein wütender Antikommunismus wurde  von ihnen entfesselt, um die Menschen in eine sozialismusfeindliche Stimmung zu versetzen.

Von diesen imperialistischen Kräften und ihren abenteuerlichen Plänen mussten sich die DDR und die anderen sozialistischen Länder schützen. Dazu gehörte, dass der Sozialismus an jeder Stelle verteidigungsbereit ist.  Der wirksame militärische Schutz des Sozialismus diente der Verteidigung des Lebens der Bürgerinnen und Bürger der sozialistischen Länder und ihrer Errungenschaften.  Das Staatsbürgerkundebuch(1988) von damals schreibt, dass man bei diesem Schutz des Sozialismus in keinem Augenblick und an keiner Stelle nachlassen darf. Nicht beachtet wurde der Erfolg der gleichzeitig stattfindenden psychologischen Kriegsführung und dass sich zu viele Karrieristen in Partei- und Regierungsämter eingeschlichen hatten.

In der Verfassung der DDR(Artikel 23) wurde der Schutz des Friedens, des sozialistischen Vaterlandes und seiner Errungenschaften als das Recht und die Ehrenpflicht der Bürger der DDR bezeichnet.

In der DDR bestand die allgemeine Wehrpflicht. Ihr unterlagen alle männlichen Bürger vom 18. Bis zum 50. Lebensjahr.

Bericht ZK der SED an XI. Parteitag

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Bei Fähnrichen und Offizieren endete sie mit dem 60. Lebensjahr. Anders war es dagegen während der Mobilmachung und im Verteidigungszustand. Dann endete die allgemeine Wehrpflicht für alle männlichen Bürger mit dem 60. Lebensjahr. Für diesen Fall konnten auch Frauen vom 18. Bis zum 50. Lebensjahr in die allgemeine Wehrpflicht einbezogen werden.

Gefechtsausbildung

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Es gab nicht nur die Wehrpflicht, sondern auch einen freiwilligen Wehrdienst. So hatten alle Bürger das Recht, unabhängig von der allgemeinen Wehrpflicht, auf Grund ihrer freien Entscheidung, Wehrdienst zu leisten.

Gewehr für gute Sache

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

 

Zudem muss man zwischen dem aktiven Wehrdienst und dem Reservistendienst unterscheiden. Der aktive Wehrdienst wurde als Grundwehrdienst, als Dienst auf Zeit oder als Dienst in militärischen Berufen geleistet. Die Dauer des Grundwehrdienstes betrug 18 Monate, Viele Jugendliche hatten jedoch die Notwendigkeit erkannt, sich freiwillig für eine längere Dienstzeit zu verpflichten bzw. einen militärischen Beruf zu ergreifen.  Ehrlicherweise muss man sagen, dass sich Einige ein besseres berufliches Fortkommen erhofft hatten.

Auszug Wehrdienstgesetz DDR

Auszug aus dem Wehrdienstgesetz der DDR

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Der militärische Schutz der Errungenschaften des Sozialismus war gemeinsame Aufgabe der Bruderarmeen der sozialistischen Länder. Die Nationale Volksarmee der DDR war fester Bestandteil der Armeen des Warschauer Vertrages.

Übung Schild 84

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Alle Armeen des Warschauer Vertrages verteidigten die sozialistischen Errungenschaften. Deshalb waren sie als Klassenbrüder auch im wahren Sinne des Wortes Waffenbrüder. In diesem Sinne war der militärische Schutz des sozialistischen Vaterlandes eine hohe patriotische Tat. Sie war zugleich von internationalistischer Bedeutung, weil sie den Sozialismus in der DDR und anderer sozialistischer Länder sowie den Frieden in der Welt für die gesamte Menschheit zu schützen half.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Soldat der Nationalen Volksarmee oder der Grenztruppen der DDR zu sein war eine ehrenvolle Sache. Es war zugleich ein sehr verantwortungsvoller Dienst. Darauf konnte und sollte sich jeder rechtzeitig vorbereiten. So war die Vorbereitung auf den Wehrdienst Bestandteil der Bildung und Erziehung an den allgemeinbildenden Schulen. Darüber ist in der BRD viel gestritten und antikommunistische Propaganda gemacht worden.

 

Schießübung bei GST

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Auch in der Gesellschaft für Sport und Technik wurde zur Vorbereitung der Jugend auf den Wehrdienst die vormilitärische Ausbildung durchgeführt.

 

 

Die Vorbereitung der Jugend auf die Aufgaben bei der Verteidigung war die ureigenste Aufgabe der FDJ, die mit der Übernahme der Patenschaft über die bewaffneten Organe auf dem IV. Parlament der FDJ 1952 begründet wurde. Diesen Auftrag hatte die FDJ bis zum Schluss ehrenhaft erfüllt.

Dazu gehörte auch die Entscheidung befähigter Mitglieder der FDJ für einen aktiven Wehrdienst auf Zeit bzw. in militärischen Berufen. Ihre Aufgabe war es, die militärischen Kampfkollektive auszubilden und zu führen. Dazu wurden Berufssoldaten benötigt, der Hochschulberuf des Offiziers, der Fachschulberuf des Fähnrichs und der Meisterbrief des Unteroffiziers.

Härtetest der NVA

Aus dem Härtetest der NVA

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988

 

Staatsbürgerkunde 8

 

entnommen aus dem Staatsbürgerkundebuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1988, bearbeitet und aktualisiert von Petra Reichel

Passagen über Ronald Reagan entnommen aus Wikipedia, bearbeitet und eingefügt von Petra Reichel

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Woche der Waffenbrüderschaft

Als Woche der Waffenbrüderschaft wurde in der DDR die Woche bezeichnet in welcher der Tag der Sowjetarmee und Seekriegsflotte, der 23. Februar, und der Tag der Nationalen Volksarmee, der 01. März gefeiert wurden.

An diesen Tagen fanden zahlreiche Freundschaftstreffen, Sportwettkämpfe und militärpolitische Veranstaltungen statt. Die Angehörigen beider Armeen, Werktätige(arbeitende Menschen) der DDR sowie in FDJ und GST organisierten Mädchen und Jungen aus ihren Patenbetrieben und –schulen wurden einbezogen.

Die Veranstaltungen dieser Woche legten Zeugnis ab von dem engen Bündnis zwischen Nationaler Volksarmee und Sowjetarmee und den anderen im Warschauer Vertrag vereinten Armeen im Kampf um die militärische Sicherung des Friedens und des Sozialismus.

 

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Entnommen aus „Jugendlexikon – Militärwesen“ DDR 1984

Woche der Waffenbrüderschaft

Richard Staimer

Richard Staimer (* 25. Januar 1907 in München; † 24. Oktober 1982 in Berlin/DDR) war ein deutscher Kommunist, Spanienkämpfer und Generalmajor der NVA. Er war von 1955 bis 1963 Vorsitzender des Zentralvorstandes der Gesellschaft für Sport und Technik (GST).

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte der Sohn des ehemaligen Münchner Polizeipräsidenten und Gewerkschaftssekretärs Josef Staimer von 1922 bis 1925 das Handwerk des Fliesenlegers. Diesen Beruf übte er bis 1931 aus, wobei er zwischen 1927 und 1929 auf Wanderschaft war und 1929/1930 in der Schweiz und Österreich arbeitete. Durch die Mitgliedschaft in einer Freien proletarischen Kindergruppe ab 1920 geprägt, trat Staimer mit Lehrbeginn in den KJVD ein. 1923 gehörte er dem M-Apparat sowie der Bezirksleitung Nord-Bayern des KJVD an. 1925 wurde er Mitglied der KPD. Gleichzeitig trat er weiteren kommunistischen Organisationen bei, wie etwa der Roten Hilfe, der RGO und dem RFB. 1930 wurde Staimer wegen politischer Tätigkeit aus Österreich ausgewiesen. Er fand in Nürnberg Arbeit als Bauarbeiter und wurde Leiter der Zersetzungsarbeit in der Polizei und der Reichswehr im M-Apparat für Nürnberg und Vorsitzender des Deutschen Bauarbeiterverbandes. 1931 wurde er als Kursant von der Kommunistischen Internationale an eine militärpolitische Schule nach Moskau delegiert. Von November 1931 bis Oktober 1932 war er Gauleiter des mittlerweile verbotenen RFB Nordbayern, zugleich Referent und Instrukteur der KPD-Bezirksleitung. Danach war er bis Februar 1933 illegal in Berlin tätig. Als Staimer im Juni 1933 eine Anklage wegen Hochverrats drohte, emigrierte er in die Sowjetunion.

Nach Ankunft in Moskau wurde er Schüler der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens „Julian Marchlewski“. Nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs(nationalrevolutionärer Krieg in Spanien) und der Aufstellung der Interbrigaden ging Staimer nach Spanien. Er war zeitweise Kommandeur des Thälmann-Bataillons sowie später Kommandeur der XI. Internationalen Brigade unter dem Decknamen „General Hoffmann“. Im Zusammenhang mit Hans Beimlers Tod taucht Staimer immer wieder in der Funktion eines GRU-Agenten als Todesschütze auf. Dies ist die antikommunistische Theorie und Spekulation, die auch von bürgerlichen Historikern nach 1989 widerlegt worden ist(siehe Beitrag über Hans Beimler). Im Range eines Majors kehrte er im Januar 1938 nach Moskau zurück. Ab Februar 1939 wurde Staimer in Westeuropa eingesetzt. Zunächst hielt er sich im März/April 1939 in Paris auf und ging dann für die KPD illegal in die Schweiz. Am 7. Dezember 1939 wurde Staimer verhaftet und saß bis zum 21. Dezember in U-Haft. Gegen eine Kaution wurde er freigelassen. Bis zum Sommer 1941 war sein Aufenthalt von mehreren Verhaftungen und Krankenhausaufenthalten geprägt. Von Februar bis Mai 1941 saß er dabei im Arbeitslager Baumgarten ein. Zudem stand er seit Anfang 1941 auf der Sonderfahndungsliste „UdSSR“ der Gestapo. Staimer gelang es jedoch durch Erlangung der sowjetischen Staatsbürgerschaft nach Italien auszureisen, von wo er am 4. Juli 1941 mit dem Personal der sowjetischen Botschaft in Rom in die Sowjetunion zurückkehrte. Ab August 1941 erhielt Staimer eine militärische Spezialausbildung in der Nähe von Moskau, um danach an die KI-Schule in Kuschnarenkowo gesandt zu werden. Dort wurde er Ende 1941 wegen „Verletzung der konspirativen Regeln und persönlicher Schwächen“ abberufen. Die anschließende Parteiuntersuchung überstand er ohne Maßregelung. Zur Bewährung musste Staimer eine Tätigkeit in einem Baubetrieb in Ufa übernehmen, bis er auf Beschluss der KPD-Führung im Mai 1943 erneut in die Parteiarbeit einbezogen wurde. Kurzzeitig war er daraufhin Instrukteur im Kriegsgefangenenlager für Offiziere Nr. 97 in Jelabuga. Er wurde jedoch noch 1943 durch das NKWD abberufen und nach Ufa rückversetzt. Nach einem vorbereitenden politischen Lehrgang in der Nähe von Moskau kehrte Staimer im Juli 1945 nach Deutschland zurück.

 

Karriere in der DDR

Staimer wurde zunächst Leiter der Polizeiinspektion Berlin-Prenzlauer Berg. Seit 1946 SED-Mitglied, wurde er im April 1946 Chef der Landespolizeibehörde Brandenburg in Potsdam, ab dem 1. November 1950 im Range eines Chefinspekteurs. Am 7. November 1947 heiratete er Eleonore Pieck, die Tochter von Wilhelm Pieck. Vermutlich lernten sich beide bei Aufenthalten in Ufa oder Kuschnarenkowo kennen, die Überschneidung in den Biographien beider lassen diese Vermutung zu. Die Ehe bestand bis 1954. 1950 und 1951 wurde Staimer zu einem militärischen Sonderlehrgang nach Priwolsk (UdSSR) delegiert. Danach war bis 1952 Kommandeur der VP-Bereitschaft Leipzig im Range eines General-Inspekteurs. Staimer nahm vorerst seinen Abschied aus den bewaffneten Organen und bekleidete von 1952 bis 1954 das Amt des stellvertretenden Generaldirektors der Deutschen Reichsbahn, verantwortlich dabei für die Kaderarbeit(heute würde man sagen Personalchef). Zusätzlich wurde er ab Mai 1954 zum stellvertretenden Minister für Verkehrswesen ernannt. Von 1955 bis zum Februar 1963 war Staimer Vorsitzender des Zentralvorstands der GST. Zugleich wurde er 1955 Mitglied des Zentralrats der FDJ und war bis 1965 Mitglied des Nationalrats der Nationalen Front. Am 15. Februar 1960 wurde Staimer zum Generalmajor der Reserve ernannt. Seine Reaktivierung erfolgte am 1. April 1963. Er wurde zum Leiter der Abteilung für militärische Ausbildung beim Staatssekretariat beziehungsweise Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen ernannt. 1967 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden (VVO) in Gold.
Zum 1. Oktober 1969 wurde Staimer in die Reserve versetzt und ging in Rente. 1977 erhielt er den Karl-Marx-Orden und 1982 die Ehrenspange zum VVO in Gold.

Sein Grab findet sich in der Grabanlage „Pergolenweg“ der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde.

 

Entnommen aus Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel