Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (kurz: RGW)

Der RGW

Kalter Krieg und "Entspannungspolitik"

Der RGW wurde 1949 als sozialistisches Pendant zum Marshallplan und zur Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) gegründet. Ebenso ist der RGW ein Pedant zur EU, bzw. den seinerzeitigen Vorgängerorganisationen. Er ist auch im Rahmen der Herausbildung des Kalten Krieges und der Zwei-Lager-Theorie zu sehen.

Flagge des RGW Flagge des RGW

Bildquelle: Von Froztbyte – Eigenes Werk, Gemeinfrei,https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3323402

Der RGW wurde – wie das 1955 gegründete Militärbündnis Warschauer Vertrag – im Jahr 1991 infolge der Konterrevolution in den ehemals sozialistischen Ländern in Europa 1989 und des damit verbundenen Abrisses des Eisernen Vorhanges(„Eiserner Vorhang“, siehe Fulton-Rede von Churchill) aufgelöst.

Als Reaktion auf den Marshallplan wurde vom sowjetischen Außenminister Wjatscheslaw Molotow ein Plan entworfen, der die Staaten Osteuropas enger an die Sowjetunion binden sollte. Zunächst geschah dies politisch über die Kominform und dann auch wirtschaftlich über den RGW.[1] Das Gründungskommuniqué wurde am 25. Januar 1949 veröffentlicht,[2] nachdem zuvor am 18…

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Das RGW-Gebäude in Moskau

Das erste Hauptquartier des RGW war eine kleine Villa in der Gegend des späteren Kalinin-Prospekts, heute Neuer Arbat .

Dann zog das Sekretariat der internationalen Wirtschaftsorganisation der sozialistischen Länder in ein viergeschossiges Gebäude an der Petrowka, einer alten Moskauer Straße. Aber auch dort wurde es zu eng, als der RGW seine Tätigkeit entfaltete.

1967 wurde das neue 30geschossige Gebäude an der Moskwa fertiggestellt. Das RGW-Gebäude wurde gemeinsam von mehreren Bruderländern errichtet. Das Projekt stammt von Moskauer Architekten. Viele sowjetische Fachleute waren an seiner Verwirklichung beteiligt. Die Mauern wurden von polnischen Fachleuten montiert, die Seitenteile mit Keramikplatten aus Rumänien verkleidet. Fachkräfte aus der DDR montierten die elektrotechnischen Ausrüstungen und tschechoslowakische Kollegen die Schnellaufzüge.

RGW-Gebäude Geschichtsbuch

RGW-Gebäude damals

Bildquelle: Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse, Stand 1981

 

Neben dem Hauptgebäude steht der leicht geneigte Zylinder der Konferenzhalle, deren Ausstattung aus Ungarn stammt. Bulgarische Fachkräfte haben den Sitzungssaal des RGW-Exekutivkomitees ausgestattet. Diese Säle sind durch breite verglaste Gänge mit dem Hochhaus verbunden. Zum Baukomplex gehört auch das 13geschossige Hotel Mir. Das Hotel gibt es noch.

 

 

RGW-Gebäude in Moskau

RGW-Gebäude in Moskau heute, jetzt das Rathaus von Moskau

Moscow City Hall, New Arbat St., Moscow River (Former COMECON Building)

Bildquelle: Von Foma – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10686053

 


 

Zu der Vermögensposition der DDR gehört nach deutscher Auffassung auch der DDR-Anteil an dem Bürogebäude des RGW in Moskau. Es war mit den Beiträgen der Mitgliedstaaten finanziert worden, wovon die DDR 40 Millionen Rubel, etwa ein Sechstel der Baukosten, beigetragen hatte. Der Marktwert des Gebäudes mit 30 Stockwerken wurde Anfang der 1990er Jahre auf 250 bis 300 Millionen US-Dollar geschätzt. Die sowjetische, später russische Regierung hat diesen Anspruch bis heute nicht anerkannt. Da die DDR schon vor ihrem Ende als Rechtssubjekt den Austritt erklärt habe, sei keine Vermögensposition auf vergrößerte BRD übergegangen.[12]

 

Letzter Abschnitt Teil des Beitrages „Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (kurz RGW)“ im Schwester-Blog „Kalter Krieg und ‘Entspannungspolitik‘“.

 

 

Ansonsten entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 10. Klasse, Stand 1981, bearbeitet von Petra Reichel

 

Geschichtsbuch DDR 10 Kopie

 

 

 

 

Original-Text aus dem Geschichtsbuch der DDR

RGW-Gebäude

 

Der VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale

Der VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale tagte vom 25. Juli bis zum 20. August 1935 im Säulensaal des Moskauer Gewerkschaftshauses. Zu dieser Zeit waren 76 Parteien der Kommunistischen Internationale (siehe Gründung Kommunistische Internationale) angeschlossen.

Haus der Gewerkschaften in Moskau

Haus der Gewerkschaften in Moskau

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

50 dieser Parteien mussten zur Zeit des Kongresses ihren Kampf illegal führen. Das bewies deutlich die schweren Kampfbedingungen für die internationale Arbeiterbewegung. Auf dem Kongress berieten 371 Delegierte mit beschließender und 139 Delegierte mit beratender Stimme als Vertreter von 65 Parteien mit etwa 4 Millionen Mitgliedern die neuen Aufgaben der internationalen kommunistischen Bewegung im weltumspannenden Kampf um Frieden, Demokratie und Sozialismus, gegen Faschismus und Krieg.

 

Das neue Kräfteverhältnis im Kampf zwischen Sozialismus und Imperialismus

Bei der Erarbeitung der neuen Aufgaben der kommunistischen Parteien ging der Weltkongress von einer gründlichen Analyse des Kräfteverhältnisses der Klassen aus, das sich bis 1935 herausgebildet hatte.

Die wichtigste Veränderung in der Welt bestand in der Durchsetzung der sozialistischen Produktionsverhältnisse in der UdSSR. Mit dem Kampf um die Erfüllung des zweiten Fünfjahrplans (1933 bis 1937), dem Abschluss der Kollektivierung der Landwirtschaft und den damit verbundenen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Umgestaltungen entwickelten die sowjetischen Werktätigen(arbeitenden Menschen/Erwerbstätige) stabile Grundlagen ihrer neuen sozialistischen Gesellschaft

Die Sowjetunion verwandelte sich in eine sozialistische Großmacht. Der seinerzeitige Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse in der UdSSR bedeutete darüber hinaus eine gewaltige Stärkung der internationalen Autorität der UdSSR sowie der Kräfte des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus in der Welt. Mit diesem seinerzeitigen Sieg war in der Praxis die Leninsche Lehre von der Möglichkeit des Sieges des Sozialismus in einem Lande bestätigt worden. Jedes Land, das in der Folgezeit nach der Eroberung der Macht durch dieArbeiterklasse und ihre Verbündeten den Sozialismus errichten wollte, konnte und musste sich auf die historischen Erfahrungen des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion stützen. Heute müssen wir feststellen, dass es ebenso nötig ist aus den Erfahrungen des Zusammenbruchs des Sozialismus in Europa 1989/90 zu lernen.

Eine weitere Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses ergab sich aus dem Aufschwung des antifaschistischen Massenkampfes in einer Reihe kapitalistischer Länder Europas. In Frankreich unternahmen, ermuntert durch den Machtantritt der Faschisten in Deutschland, am 06. Februar 1934 französische Faschisten einen Putsch mit dem Ziel, die faschistische Diktatur im Interesse französischer Industrie- und Bankmonopolisten zu errichten. In gewaltigen Aktionen unter Führung der kommunistischen Partei Frankreichs und des Unabhängigen Allgemeinen Gewerkschaftsbundes wurden die Faschisten zurückgeschlagen.

In Österreich nahm im Februar 1934 ein Teil der Arbeiterklasse den bewaffneten Kampf gegen bewaffnete Banden der sogenannten Heimwehr und Nazipartei auf, um die Demokratie zu verteidigen.

Aber hier, wie auch in Spanien im Oktober 1934, endeten die Kämpfe mit einer Niederlage der Arbeiter. In der Folgezeit wuchs jedoch in Spanien die Einheitsfront und der Einfluss der Arbeiterorganisationen an. So kam es 1936 zur Bildung der Volksfrontregierung.

Siehe: Die Zuspitzung der Klassenkämpfe in den imperialistischen Ländern

Schließlich nahm auch der antiimperialistische Befreiungskampf in den unterdrückten Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas einen bedeutenden Aufschwung. Ausdruck dessen war vor allem der machtvolle Volkskampf in China gegen die japanischen Aggressoren, die 1931 das Land überfallen hatten und im Sommer 1934 zu einer neuen Offensive gegen die Nordprovinzen Chinas antraten. Dieser Volkskampf führte zur Bildung bedeutender sogenannter befreiter Territorien, in denen die Macht in die Hände des Volkes übergegangen war.

Diesen Fortschritten der Kräfte der Demokratie und des Sozialismus suchte die internationale imperialistische Reaktion Einhalt zu gebieten. Der Ausbreitung der sozialistischen und antiimperialistischen beziehungsweise antikolonialen Bewegung stellte der Weltimperialismus den Abbau der bürgerlichen Demokratie und den Übergang zur offenen faschistischen Diktatur entgegen. Diese Politik führte in Deutschland zur Hitlerherrschaft. Diese reaktionären Bestrebungen richteten sich in erster Linie gegen die UdSSR. Sie bedrohte aber auch die Arbeiter und die demokratischen Bewegungen aller Länder. Riesengroß wuchs die Gefahr eines Krieges.

 

Die Beratungsergebnisse des VII. Weltkongresses und ihre Bedeutun

Grundlage der vom VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale erarbeiten neuen Strategie und Taktik war die gründliche Analyse des internationalen Kräfteverhältnisses und dabei insbesondere des Klassencharakters des Faschismus.

Daraus wurde der Schluss abgeleitet, dass der Sieg des Faschismus nicht unvermeidlich ist, sondern verhindert werden kann. Aus dem Nachweis, dass der Faschismus der Hauptfeind war, leitete Georgi Dimitroff in seinem Referat die Aufgabe ab, die Bedingungen für den Zusammenschluss aller antifaschistischen Kräfte, für die Herstellung der Einheitsfront der Arbeiterklasse und der antifaschistischen Volksfront zu schaffen.

Georgi Dimitroff

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Georgi Dimitroff über Einheits- und VolksfrontGeorgi Dimitroff über Einheits- und Volksfront 2Quellenangabe Dimitroff über Einheits- und Volksfront

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Das Referat von Palmiro Togliatti legte Zeugnis davon ab, welche grundlegende Bedeutung die Kommunistische Internationale dem Kampf gegen die wachsende Kriegsgefahr beimaß. Hierin wurde der Kampf für den Frieden und damit zugleich die Verteidigung der UdSSR als der Hauptstütze aller Friedenskräfte zur zentralen Aufgabe der kommunistischen Parteien erklärt.

 

Palmiro Togliatti

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Palmiro Togliatti über die KriegsgefahrQuellenangabe Palmiro Togliatti über die Kriegsgefahr

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Der VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale wurde durch den Inhalt und die Wirksamkeit seiner Beschlüsse zur bedeutendsten Beratung der kommunistischen Weltorganisation seit dem Tode Lenins.

 

geschichtsbuch-ddr-9-klasse-kopie-2

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982, bearbeitet von Petra Reichel

Original-Text aus dem Geschichtsbuch der DDR

VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale

 

Ergänzung

1943 wurde die Kommunistische Internationale aufgelöst. Leider hat sich das Geschichtsbuch der DDR nicht damit beschäftigt und es muss auf Wikipedia zurückgegriffen werden.

Im Herbst 1941 war die Moskauer Zentrale der Kommunistischen Internationale als Reaktion auf den deutschen Vormarsch in die weiter östlich gelegene Stadt Ufa in Baschkirien evakuiert worden. Am 15. Mai 1943 fasste das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale den Beschluss über die Auflösung der Komintern zum 10. Juni.  Nach dem Eingang zustimmender Reaktionen von 31 angeschlossenen KP stellten die Komintern-Organe ihre Tätigkeit ein.

Stalin erklärte in einem Interview mit der Agentur Reuters am 28. Mai 1943, dass mit der Auflösung vor aller Welt zwei Momente unterstrichen werden sollten: dass Moskau sich nicht „in das Leben anderer Staaten“ einmische und dass die kommunistischen Parteien „im Interesse ihres eigenen Volkes“ und nicht „auf Befehl von außen“ handelten.

Allgemein gilt die Auflösung der Komintern als ein Zugeständnis Stalins an die westlichen Alliierten, die USA und Großbritannien.

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

Die Gründung der Kommunistischen Internationale

Nach dem Sieg der Großen sozialistischen Oktoberrevolution und dem machtvollen revolutionären Aufschwung stand die Arbeiterklasse in einer Reihe kapitalistischer Länder unmittelbar vor der Aufgabe, sich auf die Übernahme der politischen Macht vorzubereiten. Doch die Erfahrungen der revolutionären Kämpfe in allen Ländern bestätigten bald die wichtigste Lehre der Oktoberrevolution, dass die Arbeiterklasse nur siegen und die Staatsmacht erobern und behaupten kann, wenn an ihrer Spitze eine marxistisch-leninistische Partei steht

Noch im Jahre 1918 entwickelten sich in einer Reihe von Ländern aus linken Gruppen kommunistische Parteien, die sich zur proletarischen Revolution, zur Diktatur des Proletariats und zum proletarischen Internationalismus bekannten.

 

Die Entstehung Kommunistischer Parteien

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Der revolutionäre Kampf zwischen Bourgeoisie und Proletariat im internationalen Maßstab machte es dringend erforderlich, ein politisches und organisatorisches Zentrum der internationalen revolutionären Bewegung zu schaffen. Bereits Marx und Engels verkündeten im Kommunistischen Manifest: „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“. Sie begründeten, dass das Proletariat seine historische Mission im Kampf gegen die internationale Macht des Kapitalismus nur verwirklichen kann, wenn es sich ebenfalls international zusammenschließt. Mit der I. Internationale schufen sie das Beispiel dafür

Als die vom Opportunismus zersetzte II. Internationale 1914 politisch zerbrach, begann Lenin noch während des ersten Weltkrieges die linken Kräfte zu sammeln und die Gründung einer neuen, revolutionären Internationale vorzubereiten. (siehe Geschichtsbuch 8. Klasse) Mit dem Sieg der Oktoberrevolution und der Festigung der Sowjetmacht, mit der Entfaltung der weltweiten revolutionären Bewegung und der Entstehung kommunistischer Parteien war es nun möglich und notwendig geworden, die neue Internationale zu schaffen

Im Januar 1919 fand auf Initiative der Kommunistischen Partei Russlands(Bolschewiki)( Auf dem VIII. Parteitag der bolschewistischen Partei im Frühjahr 1918 war die SDAPR(B) in Kommunistische Partei Russlands(Bolschewiki) umbenannt worden.) eine internationale Beratung unter Leitung Lenin statt, die alle kommunistischen Parteien und revolutionären proletarischen Gruppen und Organisationen zur Bildung einer III. Internationale aufrief. Der Gründungskongress der Kommunistischen Internationale fand vom 02. Bis 06. März 1919 in Moskau statt.  Es versammelten sich 51 Delegierte aus 30 Ländern, unter ihnen, als Vertreter der KPD, Hugo Eberlein. Zahlreiche Delegierte konnten infolge der Blockade Sowjetrusslands durch die imperialistischen Mächte nicht nach Moskau gelangen

Bei der Eröffnung des Kongresses ehrten die Vertreter der revolutionären internationalen Arbeiterbewegung das Andenken der beiden großen deutschen Arbeiterführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die von der deutschen Konterrevolution ermordet worden waren.

Im Mittelpunkt der Beratungen der Konferenz standen die Thesen und das Referat Lenins zur Frage bürgerlicher Demokratie und Diktatur des Proletariats, die damals die Auseinandersetzungen in der Arbeiterbewegung aller Länder beherrschte. Die Stellung zur Diktatur des Proletariats war und ist die Scheidelinie zwischen dem Marxismus-Leninismus und dem Opportunismus. Die Opportunisten aller Schattierungen lehnten teils offen, teils versteckt die Notwendigkeit der Errichtung einer proletarischen Diktatur ab und verleumdeten die Sowjetmacht. Lenin enthüllte den Klasseninhalt der bürgerlichen Demokratie, die zwar einen Fortschritt gegenüber der feudalen Ordnung darstellt, aber schließlich durch die wirkliche Demokratie für die Mehrheit des Volkes, die Diktatur des Proletariats, abgelöst werden muss. Er wies nach, dass die Sowjetmacht in Russland die Verwirklichung der Herrschaft der Arbeiterklasse war, die ihre eigene, die sozialistische Demokratie entwickelt. Das Referat und die Thesen Lenin zu dieser Frage wurden von den Delegierten einstimmig gebilligt.

Präsidiumsmitglieder Gründungskongress Kommunistische Internationale

Präsidiumsmitglieder des Gründungskongresses der Kommunistischen Internationale

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Der Kongress beschloss die „Richtlinien der Kommunistischen Internationale“ und ein „Manifest an die Proletarier aller Länder“, in denen die Grundaufgaben des internationalen Proletariats im Kampf um die Macht niedergelegt wurden. Die Arbeiter aller Länder wurden zum Kampf für die proletarische Diktatur und für den Sieg der Räte in der gesamten Welt aufgefordert.

Die Gründung der III: Internationale war der erste, entscheidende Schritt zur Herausbildung eines internationalen Führungsorgans der sich entwickelnden kommunistischen Weltbewegung. Sie beschleunigte die Herausbildung kommunistischer Parteien in weiteren Ländern.

Die Entstehung Kommunistischer Parteien 2

Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Die Kommunistische Internationale spielte eine hervorragende Rolle in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung. Sie setzte unter den neuen historischen Bedingungen das Werk der I. Internationale fort und knüpfte an die positiven Leistungen und Errungenschaften der II. Internationale an. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, dem Weltimperialismus in der neuen Epoche des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus(damalige optimistische Sicht) die einheitliche Front der internationalen Arbeiterbewegung unter dem Banner des Marxismus-Leninismus entgegenzustellen. Dabei war sie bestrebt, den nationalen Befreiungskampf der unterdrückten Völker mit dem revolutionären Kampf des Proletariats in den entwickelten kapitalistischen Ländern zu einem einheitlichen Strom zu vereinen. Die Kommunistische Internationale belebte und erneuerte die Ideen des proletarischen Internationalismus, dessen wichtigste Aufgabe nach der Oktoberrevolution darin bestand, die höchste Errungenschaft der internationalen Arbeiterklasse, den ersten sozialistischen Staat der Welt, zu schützen und zu verteidigen

Es ist das historische Verdienst der Kommunistischen Internationale, den jungen kommunistischen Parteien geholfen zu haben, sich zu wahrhaft marxistisch-leninistischen Massenparteien zu entwickeln. Sie erzog eine ganze Generation hervorragender Führer der internationalen Arbeiterbewegung. Die III. Internationale befähigte die kommunistischen Parteien, ausgehend von der durch die Oktoberrevolution bestätigten Leninschen Lehre der sozialistischen Revolution, einen den konkreten Bedingungen ihrer Länder entsprechenden Weg zur Eroberung der Macht der Arbeiterklasse auszuarbeiten und den Kampf ihrer Völker gegen Imperialismus,Faschismus und Krieg, für Frieden und nationale Unabhängigkeit, für Demokratie und Sozialismus zunächst erfolgreich zu führen.

 

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entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982, bearbeitet von Petra Reichel

 

Original-Text aus dem Geschichtsbuch der DDR

Gründung der Kommunistischen Internationale

Zerfall der Sowjetunion

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Die Nachfolgestaaten der Sowjetunion

Nachfolgestaaten der Sowjetunion:

1. Armenien                                                                                                                                                                               2. Aserbaidschan                                                                                                                                                                     3. Weißrussland                                                                                                                                                                           4. Estland                                                                                                                                                                                     5. Georgien                                                                                                                                                                                6. Kasachstan                                                                                                                                                                               7. Kirgisistan                                                                                                                                                                                8. Lettland                                                                                                                                                                                    9. Litauen                                                                                                                                                                                     10. Moldawien                                                                                                                                                                            11. Russland (Rechtsnachfolger)                                                                                                                                           12. Tadschikistan                                                                                                                                                                      13. Turkmenistan                                                                                                                                                                      14. Ukraine                                                                                                                                                                                   15. Usbekistan

 

Bildquelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=109604

 

 

Am 8. Dezember 1991 unterzeichneten die Präsidenten Russlands, der Ukraine und Weißrusslands – Boris Jelzin, Leonid Krawtschuk und Stanislau Schuschkewitsch – im Nationalpark Beloweschskaja den sogenannten Vertrag von Minsk bzw. die Vereinbarungen von Beloweschskaja Puschtscha, worauf Schuschkewitsch dem sowjetischen Präsidenten Gorbatschow die Vertragsunterzeichnung telefonisch mitteilte. In diesen Vereinbarungen wurde die offizielle Auflösung der Sowjetunion festgehalten, der Vertrag zur Schaffung der UdSSR von 1922 außer Kraft gesetzt und die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten gegründet, die am 21. Dezember 1991 mit der Erklärung von Alma-Ata (1991) bestätigt wurde.

 

Chronologie Zerfall Sowjetunion 2

entnommen Wikipedia

 

Nach der Auflösung der Sowjetunion und nach dem Untergang des Sozialismus ging die gesamtwirtschaftliche Produktion in Russland von 1990 bis 1996 Jahr für Jahr zurück.

In diesem Zeitraum verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Russland insgesamt um etwa 40 % und nahm dann ab 1999 jährlich zwischen 5 und 10 % zu. Noch im Jahr 2010 lag die russische Industrieproduktion laut Statistikamt bei nur 83,8 Prozent des Niveaus von 1991 – im Fahrzeugbau lag der Ausstoß sogar nur bei 49,6 Prozent.[6]

In Kirgisistan sprechen vorsichtige Schätzungen von einem Anstieg der Armut auf über 75 % im Jahr 1993 bei einem Rückgang des BIP von 21 %. Auch 1997 lebten noch 50 % der kirgisischen Bevölkerung in Armut.[7]

Die Lebenserwartung in Russland sank zwischen 1991 und 1994 von 69 auf weniger als 64 Jahre; einige Jahre starben mehr Menschen, als neu geboren wurden.Besonders der Gesundheitszustand von Männern verschlechterte sich – sie konnten Mitte der 1990er Jahre lediglich mit einer durchschnittlichen Lebenszeit von 58 Jahren rechnen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts lag die Lebenserwartung mit 62,8 Jahren noch immer niedriger als in Bangladesch.[8]

Nach der formalen Auflösung der Sowjetunion Ende 1991 kam es in der Folgezeit in zahlreichen ehemals sowjetischen Regionen zu bewaffneten Konflikten. Beispiele dafür sind der Bergkarabachkonflikt 1988–1994, der Transnistrien-Konflikt mit dem Höhepunkt 1992, der Georgisch-Abchasische Krieg 1992–1993, der Tadschikische Bürgerkrieg 1992–1997, die russische Verfassungskrise 1993 in Moskau, der Erste(1994–1996) und der Zweite Tschetschenienkrieg (1999–2009), der Dagestankrieg 1999, der Kaukasuskrieg 2008, die Unruhen in Südkirgisistan 2010, die Krimkrise und der Krieg in der Ukraine seit 2014.

„Vielen war klar, dass die UdSSR nach dem Putschversuch im August 1991 bereits zerfallen war, sie fürchteten sich jedoch davor, das auch auszusprechen.“

– Stanislau Schuschkewitsch[9]

In seiner Rede zur Lage der Nation im April 2005 bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin den Zerfall der Sowjetunion 1991 als „die größte geopolitische Katastrophe“ des 20. Jahrhunderts.[10] Laut Kirill Rogow sei dabei das Wort „geopolitisch“ zu beachten, welches dem modernen Russland außenpolitische Klischees der Sowjetzeit überstülpe. Zwar war die Wehmut über den Verlust der Sowjetunion in den 1990er-Jahren in der Bevölkerung Russlands kontinuierlich bis zu einem Höhepunkt von 70 Prozent zu Beginn der 2000er-Jahre gestiegen; ab Mitte der 2000er sank jedoch dieser Anteil und erreichte in den Jahren 2011/12 unter 50 %. Das Gegenteil traf für den politischen Diskurs der Putin-Epoche zu: Das Thema „Zerfall der Sowjetunion“ habe an Bedeutung gewonnen und sei Teil des Narrativs einer innenpolitischen Bedrohung. Eine solche Bedrohung, ob real oder imaginär, bestimme die Prioritäten der politischen Agenda: Zivile Elemente träten in den Hintergrund zugunsten einer „Mobilisierungsagenda“, einem Kampf um die Erhaltung des Status quo.[11]

Wappen wird ersetzt

 

Bildquelle: Von Photos by Steve/Ruth Bosman (1982) and Ed Yourdon (2008); cropping, image editing and montage by MaGioZal – File:Supreme Soviet 1982.jpg and File:Grand Kremlin Palace, Moscow.jpg, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11188070

 

Nach der Auflösung der Sowjetunion wurde das Staatswappen der Sowjetunion mit der Aufschrift „СССР“ (oben) an der Fassade des Großen Kremlpalasts durch fünf Doppeladler mit dem Wappen Russlands (unten) ersetzt.

 

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

Ergänzung:

Die Schulden der 14 anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, hat übrigens Russland abbezahlt. Darunter 16 Milliarden Dollar der Ukraine.

Siehe:

RT deutsch    RT deutsch

 

 

Der Aufbau des Sozialismus in der UdSSR

Die Masseninitiative der Werktätigen beim sozialistischen Aufbau

 

Wie es Lenin in seinem Plan des Aufbaus des Sozialismus dargelegt hatte, konnte die wirtschaftliche Entwicklung nur vorangebracht werden, wenn die Sowjetvölker eine hochentwickelte Industrie, vor allem eine moderne Schwerindustrie aufbauten. Die Schwerindustrie ist die Grundlage für den Werkzeugmaschinenbau, für die Traktorenindustrie, für die Verteidigungsindustrie und für alle anderen lebenswichtigen Industriezweige.

Riesige Geldsummen waren erforderlich, um die sozialistische Industrialisierung zu finanzieren. Diese Mittel mussten im wesentlichen aus eigenen Quellen und aus eigener Kraft aufgebracht werden, die die imperialistischen Großmächte verweigerten der UdSSR Kredite zu normalen Bedingungen.  Der Sowjetstaat konnte die Gewinne aus den staatlichen Industriebetrieben, dem Verkehrswesen, den Banken sowie aus dem staatlichen Innen- und Außenhandel für die Entwicklung der sozialistischen Industrie verwenden. Aber diese Finanzquellen reichten keineswegs aus. Die KPdSU, die nach dem Tode Lenins von J.W. Stalin geleitet wurde, orientierte die Arbeiterklasse auf strenge Sparsamkeit in den Betrieben und Verwaltungen sowie auf die Zurückstellung der Entwicklung bestimmter Industriezweige zugunsten des Aufbaus der industriellen Schwerpunkte. Durch diese Maßnahmen wurden die notwendigen zusätzlichen Mittel gewonnen. Im Wirtschaftsjahr 1926/27 investierte der Sowjetstaat etwa 1 Milliarde Rubel in die Industrie, nach drei Jahren schon mehr als 5 Milliarden Rubel. Es begann der Aufbau des Wasserkraftwerkes am Dnepr, der Turkestan-Sibirischen Eisenbahn, des Traktorenwerkes in Stalingrad(heute Wolgograd)und anderer großer Industriewerke.

Bau Turkestanisch-Sibirische Eisenbahn

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR, Stand 1982

 

Alle Aufgaben des Aufbaus des Sozialismus wurden von der KPdSU und der Sowjetregierung in Fünfjahrplänen miteinander abgestimmt und verbindlich festgelegt. Parteitage der KPdSU diskutierten und Beschlossen die Hauptaufgaben dieser Pläne. Der XV. Parteitag der KPdSU erklärte 1927, dass die wirtschaftliche Hauptaufgabe des ersten Fünfjahrplanes(1928/29 bis 1932/33)darin bestehe, vorrangig die sozialistische Schwerindustrie zu entwickeln und den Anteil des sozialistischen Sektors in der Volkswirtschaft zu erhöhen. Der XVII. Parteitag bestätigte Anfang 1934 die Hauptaufgaben des zweiten Fünfjahrplanes(1933 bis 1937). Es sollten die sozialistische Industrialisierung abgeschlossen und damit die Grundlagen für eine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen für immer restlos beseitigt werden.

Arbeiten am Fundament des ersten Hochofens

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Mit bespiellosem Heroismus gingen viele Werktätige an den Aufbau der neuen Werke.

aus Erinnerungen Aufbauleiter Kusnezker Hüttenkombinat

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Zentren Aufbau Sozialismus europäischer Teil UdSSR

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Auf den Großbaustellen mangelte es anfangs an Baumaschinen. Die Sowjetunion konnte nur wenige Bagger und andere Maschinen aus dem Ausland kaufen. Der Einsatz von vielen Menschen mit Schaufeln und Schubkarren war oft der einzige Ausweg.

Eine hervorragende Leistung erzielten die Erbauer des ersten sowjetischen Traktorenwerkes in Stalingrad. Strenge Winterkälte schien die Glaserarbeiten auf dem 15 Meter hohen Dach der Montagehalle unmöglich zu machen. Die Glaser stellten die Arbeit ein. Doch da bildete sich auf Initiative einer ehemaligen Landarbeiterin eine Stoßbrigade aus Komsomolzinnen. Angeleitet von einem erfahrenen Facharbeiter, verglasten sie bei 25 Grad Kälte das Dach und ermöglichten so eine Fortsetzung der Bauarbeiten.

Eine wichtige Methode zur Lösung der Aufgaben beim Aufbau des Sozialismus war der sozialistische Wettbewerb. Sollten die Aufbaupläne erfüllt werden, musste die politische und wirtschaftliche Aktivität der Werktätigen gesteigert werden. Die KPdSU setzte ihre Generallinie für den Aufbau des Sozialismus über die Kommunisten durch, die auf den Baustellen und in den Betrieben arbeiteten. Kommunisten organisierten den sozialistischen Wettbewerb. Er förderte die Masseninitiative für die Erfüllung des Fünfjahrplanes. Steigerung der Arbeitsproduktivität, Senkung der Selbstkosten und Festigung der Arbeitsdisziplin standen seit Anfang 1929 im Mittelpunkt des Wettbewerbes der sowjetischen Arbeiter. Die Arbeitsproduktivität stieg im Jahre 1929 im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 13 Prozent und übertraf den Vorkriegsstand um das mehr als 1,3fache.

Als im Juli 1929 beim Bau des Dnepr-Wasserkraftwerkes die Gefahr entstand, dass das schon begonnen Gießen von 180 000 Kubikmetern Beton nicht bis zum Eintreten der Frostperiode Anfang November geschafft werden könnte und die amerikanischen und deutschen Berater dadurch eine längere Unterbrechung aller Bauarbeiten für unvermeidlich hielten, kämpften 10 000 Bauarbeiter im sozialistischen Wettbewerb um den rechtzeitigen Abschluss der Betonierarbeiten. Stoßbrigaden der Komsomolzen verdoppelten die Produktion des Schotterwerkes und erhöhten die bisherigen Leistungen im Betonieren fast auf das Dreifache. So gelang es, allein im September 57 000 Kubikmeter Beton zu gießen. Damit wurde auf diesem Gebiet selbst die damals in den USA erzielte Höchstleistung von 52 330 Kubikmetern beträchtlich überboten.

Die Bewegung der Stoßarbeiter in der Industrieproduktion breitete sich im ganzen Sowjetland aus. Ende 1933 gab es in der Industrie und im Verkehrswesen etwa fünf Millionen Stoßarbeiter.

Im Donezbecken, wo die Häuer anstelle alter primitiver Werkzeuge moderne Presslufthämmer erhielten, organisierte der junge Häuer Alexej Stachanow die Arbeit in seiner Schichte auf neue Weise; und zwar so, dass das moderne Abbaugerät während der ganzen Schicht voll genutzt werden konnte. Daraufhin erreichte er in der Nacht zum 31. August 1935 eine Förderleistung von 102 Tonnen Kohle. Damit überbot er die alte Norm um das Vierzehnfache. Sein Beispiel, die neue Technik voll zu nutzen, wurde bald  von andren aufgegriffen, es begann eine neue Etappe im sozialistischen Wettbewerb, die Stachanowbewegung.

Stachanow 1935

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR, Stand 1982

 

Die ausländischen Imperialisten, an der Spitze die in England herrschenden Kreise, versuchten mit allen Mitteln, den sozialistischen Aufbau zu verhindern oder zu verzögern. Sie fürchteten seine anspornende Wirkung auf die Unterdrückten in den kapitalistischen Ländern. Deshalb verstärkten sie im Innern der Sowjetunion die konterrevolutionäre Terror- und Sabotagetätigkeit.

So warfen beispielsweise Agenten der englischen Imperialisten 1927 in Leningrad(heute St. Petersburg)Bomben in einen Parteiklub. 30 Sowjetbürger wurden dabei verletzt.

Im Rayon Schachty im Donezbecken organisierte eine Gruppe bürgerlicher Spezialisten, die von einer imperialistischen Diversionszentrale in Paris gelenkt und finanziert wurde, Schäden im Kohlebergbau. Sie wiesen hier bewusst falsche Wege zur Erschließung und zum Abbau der Kohlevorkommen, zerstörten Maschinen und Belüftungsanlagen, verursachten Wassereinbrüche, um den Kohlebergbau, die damals wichtigste Brennstoffquelle, zum Erliegen zu bringen. Doch der Sowjetmacht gelang es, 1928 die Mitglieder dieser Bande dingfest zu machen.

Ähnliche konterrevolutionäre Sabotageakte wurden unter anderem im Transportwesen, im Maschinenbau, in der Rüstungs-, Werft- und Edelmetallindustrie sowie in der Chemie- und Textilindustrie aufgedeckt.

Trotz dieser und anderer Störtätigkeit der Imperialisten und ihrer Helfer lösten die Sowjetmenschen erfolgreich die Hauptaufgaben der Fünfjahrpläne.

Gemessen am Gesamtumfang der Industrieproduktion, hatte die UdSSR 1936 Deutschland, England und Frankreich überholt und rückte auf den zweiten Platz in der Welt nach den USA.

Die Sowjetunion verfügte über eine leistungsstarke Schwerindustrie, die in der Lage war, alle erforderlichen Produktionsmittel zu erzeugen. 1936 erwirtschaftete die Schwerindustrie bereits einen Gewinn von 3,2 Milliarden Rubel.

Entwicklung Kohleförderung, Stahl- und Stromerzeugung

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft

 

Während die Industrieproduktion im ersten Fünfjahrplan jährlich durchschnittlich um nahezu 20 Prozent wuchs, blieb die Landwirtschaft weit hinter dem Wachstumstempo der Industrie zurück. Grundlegend verändern ließ sich die Situation in der Landwirtschaft-wie es Lenin nachgewiesen hatte, nur durch einen revolutionären Umgestaltungsprozess, durch die genossenschaftliche Vereinigung der Kleinbetriebe zu Großwirtschaften und den Einsatz moderner Landwirtschaftsmaschinen auf großen Flächen. Über genossenschaftliche Einrichtungen, landwirtschaftliche Kreditgenossenschaften und staatliche Kredite führten Partei und Regierung beharrlich und zielstrebig Klein- und Mittelbauern an die Kollektivwirtschaft(Kolchos)heran. Geduldige Überzeugungsarbeit, Senkung der Naturalsteuer für entstandene Kollektivwirtschaften und andere materielle Anreize führten zur Festigung der vorhanden und zum Entstehen neuer Kolchosen.

1929 vollzog sich in diesem Prozess ein großer Umschwung. Nun traten nicht mehr einzelne Gruppen von Bauern in die Kolchosen ein, sondern oft ganze Dörfer. Allein die Zeit von Julie bis September 1929 schlossen sich etwa eine Million Bauernhöfe zu Kollektivwirtschaften zusammen, das heißt, fast ebenso viele wie im Laufe der zwölf Jahre seit der Oktoberrevolution.

Diese Entwicklung versuchten die Kulaken mit allen Mitteln aufzuhalten.

Sie verbreiteten in der Bauernschaft beispielsweise das Gerücht, dass die Kollektivwirtschaften den Bauern alles Vieh wegnehmen wollten. Viele Bauern schenkten dieser Lüge Glauben und schlachteten ihr Vieh und Geflügel ab. Dadurch verminderte sich 1929/30 in der Sowjetunion der Bestand an Rindern um 14,6 Millionen Stück, an Schweinen um ein Drittel und an Schafen und Ziegen um ein Viertel. Das war ein schwerer Schlag gegen die Viehwirtschaft, von dem sie sich nicht so bald erholen konnte. Wirtschaftsgebäude, Maschinen und Inventar der Kolchosen wurden von Kulaken zerstört und ganze Dörfer, die sich zu Kollektivwirtschaften vereinigt hatten, in Brand gesteckt. Heimtückisch wurden Förderer der Kolchosbewegung, Partei- und Wirtschaftsfunktionäre, Kleinbauern und Landarbeiter ermordet.

Die KPdSU und der Sowjetstaat traten diesem konterrevolutionären Treiben energisch entgegen. Sie beseitigen die Kulaken als Klasse. Die örtlichen Behörden erhielten das Recht, den Besitz der Kulaken zu enteignen und sie aus den Rayons, Kreisen oder Gebieten auszuweisen. Wer sich bereit zeigte, den Anordnungen der Sowjetmacht Folge zu leisten, durfte nach der Enteignung in seinem bisherigen Wohnort bleiben. Allen Kulaken, auch den ausgesiedelten, wurde die Möglichkeit gegeben, durch ehrliche Arbeit den notwendigen Lebensunterhalt zu sichern und nach einer gewissen Zeit wieder die vollen Bürgerrechte zu erhalten.

Anteil Kollektivwirtschaften Landwirtschaft

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Aufnahme neuer Mitglieder in Kolchos 1930

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Eine außerordentlich wichtige Rolle bei der Schaffung und Festigung der Kollektivwirtschaften spielten die Maschinen-Traktoren-Stationen(MTS). Sie regten in ihren Arbeitsbereichen Bauern dazu an, zur gemeinsamen Bodenbestellung überzugehen. Mit der Errichtung der MTS übernahm der Sowjetstaat sowohl die technische Betreuung der Kollektivwirtschaften als auch die Ausbildung der erforderlichen Fachkräfte. Die MTS waren Vorbild für die spätere DDR.

Entwicklung MTS 1928 bis 1937

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Um die Genossenschaftsbewegung zu unterstützen, rief die Kommunistische Partei die Betriebe dazu auf, 25 000 politisch und organisatorisch erfahrene Arbeiter zur Arbeit aufs Land zu schicken. Viele von ihnen gewannen bald als hervorragende Arbeitsorganisatoren in den Kolchosen hohes Ansehen und das Vertrauen der Bauern. Neben dieser Aktion „Industriearbeiter auf Land“ fuhren Arbeiter auch zu zeitweiliger Hilfe in die Dörfer. Das alles verstärkte den politischen Einfluss, den die Arbeiterklasse auf das Dorf ausübte.

Weil alle Hilfsmaßnahmen die Kollektivwirtschaften ökonomisch und organisatorisch festigten, und weil die Einkünfte der Kolchosbauern sichtbar stiegen, entschloss sich bald der überwiegende Teil der restlichen Einzelbauern, ebenfalls in die Genossenschaften einzutreten. Die Kolchosbauernschaft entwickelte sich zu einer festen Stütze der Sowjetmacht. Damit war die gewaltige Aufgabe der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaftin der UdSSR im Wesentlichen gelöst. Im Jahre 1937 bestanden 242 500 Kolchosen, zu denen sich 93 Prozent aller Bauernwirtschaften mit 99,1 Prozent der Anbaufläche zusammengeschlossen hatten. Daneben produzierten 3992 Sowchosen.( Sowchose=Staatlicher landwirtschaftlicher Großbetrieb, der u.a. Saatgut und Zuchtvieh für die Kollektivwirtschaften liefert.)

Etwa vierzig Prozent des Getreides wurden bereits mit Mähdreschern geerntet. Die Mechanisierung der Aussaat und Ernte sowie die Verbesserung der Arbeitsorganisation erhöhten die Erträge der Kolchosen.

 

Die sozialistische Kulturrevolution in der UdSSR

Der Aufbau des Sozialismus verlangt, dass dem Volk der Zugang zur Kultur eröffnet wird, eine sozialistische Intelligenz herangebildet, ein hohes Bildungsniveau der Arbeiter und Bauern erreicht und die Werktätigen im Geiste der marxistischen Weltanschauung erzogen werden.

Um das zaristische Erbe zu überwinden und den sozialistischen Aufbau vorantreiben zu können, musste die sozialistische Kulturrevolution vor allem das Analphabetentum beseitigen.

Das Ergebnis dieser vielfältigen Bemühungen war überzeugend: Während 1918 noch 36 Prozent aller Industriearbeiter und 56 Prozent aller Arbeiterinnen Analphabeten waren, konnten 1937 fast alle Angehörigen der Arbeiterklasse lesen und schreiben.

Damit wuchs auch das Bedürfnis nach künstlerischer, gesellschafts- und naturwissenschaftlicher Literatur außerordentlich. In den Jahren des ersten und zweiten Fünfjahrplanes erschienen insgesamt 443 000 Bücher mit einer Auflage von 5, 579 Milliarden Exemplaren. Die Anzahl der Bibliotheken wuchs von 28 900 im Jahre 1929 auf 70 000 im Jahre 1938. Auf dem Gebiet der schöngeistigen Literatur halfen die Partei und der Sowjetstaat den Schriftstellern, den sozialistischen Realismus in ihren Werken zu meistern.

Von Maxim Gorki erschienen neue Kapitel aus dem „Leben Klim Samgins“, von Michail Scholochow „Der stille Don“ und „Neuland unterm Pflug“, von Nikolai Ostrowski „Wie der Stahl gehärtet wurde“.

In Romanen anderer sowjetischer Schriftsteller, wie beispielsweise von Fjodor Gladkow, Juri Krymow und Walentin Katajew, wurde das Probelm der sozialistischen Arbeit behandelt und die Entwicklung des Menschen in der neuen Gesellschaftsordnung dargestellt.

Große Erfolge wurden auch auf dem Gebiet des Films erreicht. Die Partei und der Sowjetstaat stellten ihn ganz in den Dienst der Kulturrevolution. Sergej Eisenstein und Wsewolod Pudowkin schufen solche künstlerisch hervorragenden Filme wie „Panzerkreuzer Potemkin“ und „Die Mutter“. Diese und andere Filme wie beispielsweise „Tschapajew“, „Der Mann mit dem Gewehr“, „Die Jugend Maxims“ begeisterten die Zuschauer außerordentlich.

Eine sehr große Rolle bei der politischen Aktivierung der Volksmassen, bei der Hebung ihres kulturellen Niveaus spielte der Rundfunk. Partei und Regierung zogen die Besten aus den Reihen der Kulturschaffenden zur Mitarbeit an den zentralen Sendeprogrammen heran.

Der Rundfunk wurde während des Kalten Krieges  seitens der imperialistischen Länder genutzt, um antikommunistische Propaganda zu senden. Z.B. durch „Radio Liberty“ und „Radio Free Europe“.  Mit der Zeit zeigte diese Propaganda Wirkung. Die Bevölkerung wurde „sturmreif geschossen“. So stand sie nicht mehr für ihr Land und den Sozialismus ein. Die Konterevolution konnte 1989 marschieren.

Um rasch Fachkräfte für den Aufbau des Sozialismus aus den Reihen der Arbeiter und Bauern zu entwickeln, wurden besondere Lehranstalten, Arbeiterfakultäten, gegründet, in denen sich Werktätige für das Hochschulstudium vorbereiteten. Die Anzahl der Lernenden an den Arbeiterfakultäten wuchs von 56 700 im Jahre 1928 auf 339 500 im Jahre 1932.

Eine große Erweiterung des Netzes der Hochschulen sicherte die Heranbildung von Spezialisten für alle Zweige der Volkswirtschaft und Kultur.

Anzahl Hochschulen und Studenten 1914-15

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

 

Die Verankerung der Ergebnisse der sozialistischen Umwälzung durch die neue Verfassung

 

Zu den wichtigsten Ergebnissen der sozialistischen Umwälzung gehörte die Festigung der Sowjetmacht, die sich auf ein festes Bündnis der Arbeiter und Bauern stützte. Weil der Aufbau des Sozialismus allen Sowjetrepubliken politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt brachte, festigte sich das brüderliche Bündnis zwischen den Völkern der UdSSR.

Alle diese Erfolge beruhten hauptsächlich auf der Tatsache, dass sich die sozialistischen Produktionsverhältnisse durchgesetzt hatten. Es herrschte uneingeschränkt das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmitteln in Form des staatlichen Volkseigentums und des genossenschaftlichen Eigentums. Die Werktätigen der Sowjetunion waren damals von jeglicher Ausbeutung befreit; die arbeiteten kameradschaftlich zusammen und halfen sich gegenseitig. Bis 1936 hatte sich eine neue Klassenstruktur herausgebildet. Alle Ausbeuterklassen waren in der Sowjetunion beseitigt.

Das Proletariat des zaristischen Russlands hatte sich in die von jeglicher Ausbeutung befreite Arbeiterklasse verwandelt, die die führende Kraft der gesellschaftlichen Entwicklung wurde.

Die Masse der Klein- und Mittelbauern hatte aufgehört, eine Schicht von Kleinproduzenten zu sein, die von Gutsbesitzern, Kulaken, Händlern und Wucherern ausgebeutet wird. Sie war zu einer neuen Klasse geworden, die sich in den Kolchosen auf freiwilliger Basis vereinigt hatte und kollektiv arbeitete.

Verändert hatte sich auch die soziale Zusammensetzung und politische Haltung der Intelligenz, der jetzt mehr als neun Millionen Menschen angehörten. Von ihnen kamen die meisten aus der Arbeiterklasse und aus der Bauernschaft. Gemeinsam mit der neuen Intelligenz arbeitete auch die Mehrheit der alten Intelligenz für das sozialistische Gesellschaftssystem.

Der zeitweilige Sieg des Sozialismus in der Sowjetunion wurde 1936 in der sozialistischen Verfassung der UdSSR verankert. In ihr wurde gesetzlich festgelegt, dass das sozialistische Wirtschaftssystem und das sozialistische Eigentum an den Produktionsmitteln die ökonomische Grundlage der Sowjetunion bilden.

Die damals neue Verfassung gewährte allen Bürgern der Sowjetunion das Recht, die Sowjets in allgemeinen, direkten, gleichen und geheimen Wahlen zu wählen und ebenso gewählt zu werden. Garantiert wurde allen Bürgern der UdSSR das Recht auf Arbeit, auf Erholung und Bildung, auf materielle Versorgung im Alter sowie im Falle von Krankheit und Invalidität. Gleichzeitig wurde den Sowjetbürgern die Pflicht auferlegt, die Gesetze des Sowjetstaates zu befolgen, Arbeitsdisziplin zu wahren, die Regeln des sozialistischen Gemeinschaftslebens zu achten, das gesellschaftliche sozialistische Eigentum zu schützen und zu mehren und durch Dienst in den Streitkräften des Sowjetstaates zur Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes beizutragen.

Mit der damals neuen Verfassung der Sowjetunion entstand die demokratischste aller Verfassungen, die es bislang in der Welt gegeben hatte.

Der Aufbau des Sozialismus in der Sowjetunion bewies, dass der Sozialismus tatsächlich imstande ist, die grundlegenden Probleme der Menschheit zu lösen. Die sozialistische Gesellschaftsordnung, die auf der Macht der Arbeiterklasse und auf dem gesellschaftlichen Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, zeigte sich fähig, die planmäßige und krisenfreie Entwicklung der Wirtschaft zu gewährleisten. Der Aufbau des Sozialismus demonstrierte zugleich, dass es möglich ist, Bedingungen für wirkliche Demokratie, für die allseitige Entwicklung der Persönlichkeit und für die Gleichberechtigung sowie die Freundschaft der Nationen zu schaffen.

Die sozialistische Gesellschaft entwickelte sich als eine Ordnung bewusster, diszipliniert und vereint arbeitender Menschen, die über sich nur die Macht ihrer eigenen Vereinigung, das System der Diktatur des Proletariats kannten, zu dem der Staat sowie Massenorganisationen gehörten, und dessen Kern die Kommunistische Partei bildete.

Arbeiter in Bäuerin 1936

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR, Stand 1982

 

Der Verlauf des Aufbaus des Sozialismus in der UdSSR bewahrheitete den Grundsatz des Marxismus-Leninismus, dass die Frage der Macht die entscheidende Frage der sozialistischen Revolution ist. Die Diktatur des Proletariats erwies sich als die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche sozialistische Umwälzung. Die sozialistische Staatsmacht bildete das Hauptinstrument für die Umgestaltung der Wirtschaft und aller Gebiete des öffentlichen Lebens sowie zur Abwehr aller inneren und äußeren Feinde.

Die Praxis des Aufbaus des Sozialismus bewies die Richtigkeit des Leitsatzes Lenins von der großen Rolle der revolutionären Arbeiterpartei im Leben des Volkes; nämlich Lehrer, Leiter und Führer aller Werktätigen bei der Gestaltung ihres gesellschaftlichen Lebens zu sein. Diese Rolle konnte die Partei am Ende nicht mehr erfüllen.

Der zeitweilige Sieg des Sozialismus in der UdSSR war das Ergebnis des Durchsetzens allgemeingültiger gesellschaftlicher Gesetzmäßigkeiten. Das waren und sind: Errichtung und Entwicklung der Diktatur des Proletariats, führende Rolle der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei, Bündnis mit der Bauernschaft und allen werktätigen Schichten, sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft und sozialistische Kulturrevolution.

Aus Erklärung tschechoslowakische Arbeiterdelegation

entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982

 

Für die Werktätigen aller kapitalistischen Länder waren die Erfolge beim Aufbau des Sozialismus in der UdSSR das Vorbild für den künftigen Aufbau des Sozialismus in allen Teilen der Welt.

Mit dem zeitweiligen Sieg des Sozialismus in der UdSSR entstand für die Arbeiterklasse der ganzen Welt ein fest organisiertest Machtzentrum, das zu schützen zu stärken oberste Pflicht aller fortschrittliche Menschen der Erde wurde

Es ist den Imperialisten gelungen dies zu unterminieren. Die Propaganda hat gewirkt.

1989/90 hat der Kapitalismus gesiegt.  Doch es wird die Geschichte verfälscht und viel gelogen. Haben die Vertreter des Kapitalismus doch Angst, dass es doch einige Menschen begreifen, dass zeitweilig eine Gesellschaft ohne Ausbeutung des Menschen durch den Menschen Bestand hatte. Die Kapitalisten fürchten sich vor einer Auferstehung des Sozialismus. Darum werden keine Geldausgaben und kein Aufwand gescheut, um die Bevölkerung zu verdummen durch falsche Geschichtsschreibung. Mit bescheidenen Mittel versucht DIE TROMMLER dem entgegenzusteuern. Dank Internet gibt es ja eine gewisse Verbreitungsmöglichkeit.

 

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Entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 9. Klasse, Stand 1982, bearbeitet und aktualisiert durch Petra Reichel

 

Original-Text aus dem Geschichtsbuch der DDR

 

Aufbau des Sozialismus in der UdSSR