Warum heißt es Antifaschistischer Schutzwall und nicht Mauer?

Der Ausdruck „Mauer“, und „Berliner Mauer“ ist geläufig und in den Medien und Geschichtsbüchern präsent. Dieser Ausdruck ist aber politisch nicht korrekt. Dieser wurde seitens der DDR nicht angewandt. Es ist der Antifaschistische Schutzwall. Man kann es aber auch neutral ausdrücken, indem von der Grenze, Staatsgrenze, der Grenze zu Westberlin, von Grenzanlagen, Grenzbefestigung u.ä. spricht. Es handelt sich um eine Staatsgrenze und um keine Grundstücksmauer. Der falsche Ausdruck „Mauer“ suggeriert aber, dass es sich um eine Grundstücksmauer handelt und stellt die damalige Staatsgrenze in Frage.

Grenze Berlin

Bildquelle: Bhetanews

Werbeanzeigen

Krankenhaus der Volkspolizei

Man hört dann und wann im Fernsehen vom Krankenhaus der Volkspolizei. DIE TROMMLER erzählt die Geschichte dieses Krankenhauses.

Vorgeschichte:

Friedrich Wilhelm IV. regte 1841 an, die sieben Speziallazarette Berlins zu einem Garnisonslazarett zusammenzulegen. Zwischen 1850 und 1853 begann der Bau des Garnisonslazaretts I auf dem Gelände des Invalidenparks. Ab dem 23. August 1853 war das Lazarett mit 518 Betten in Betrieb. Während der Weimarer Republik übernahm die Sicherheitspolizei das Krankenhaus unter dem Namen „Zentral-Krankenhaus der Polizei Berlin und des Deutschen Reiches“. Ab 1926 befand sich in dem Krankenhaus das erste Laboratorium für systematische Blutalkoholuntersuchungen und -begutachtungen der Welt. Im Staatskrankenhaus der Polizei wurde ab 1931 eine Krankenstation für Gefangene der Polizei eingerichtet. Während der Zeit des Faschismus war das Krankenhaus nur für Polizisten und deren Angehörige zugänglich.

Krankenhaus der Volkspolizei:

Nach dem Zweiten Weltkrieg übergab die Verwaltung der Sowjetischen Besatzungszone das Krankenhaus an die neu gegründete Volkspolizei. Nach der Beseitigung der Kriegsschäden wurde das Krankenhaus der Volkspolizei 1960 vom Ministerium des Inneren übernommen. Auch die Mitarbeiter des Ministeriums konnten fortan hier behandelt werden. Das VP-Krankenhaus wurde baulich erweitert, mit einem weiteren Bettenhaus mit 280 Betten ausgestattet. Ab 1975 begann die Kooperation mit der Charité. Da das Krankenhaus direkt an der Grenze zu Westberlin lag, war es eine seiner Aufgaben Leute aufzunehmen die sich unbefugt im Grenzgebiet aufhielten und dabei verletzt wurden. Wer im Krankenhaus verstorben ist, wird in der Statistik als Todesopfer der Grenze geführt.

Heute Bundeswehrkrankenhaus Berlin:

Während der Konterrevolution, kurz vor der Annexion der DDR übergab das Ministerium des Inneren das Krankenhaus am 30. September 1990 an das Ministerium für Abrüstung und Verteidigung, unter dem Namen „Lazarett Berlin-Mitte der Nationalen Volksarmee“. Am 03. Oktober 1990 übernahm die Bundeswehr das Haus und begann es für ihre Zwecke umzubauen. Den heutigen Titel bekam es im Januar 1991.

Einzelne Textpassagen Wikipedia

Die Maßnahmen der DDR am 13. August 1961

Kriegsgefahr

Gegen Ende der 1950er Jahre stellte der Kampf um Frieden in Europa erhöhte Anforderungen an die damalige Gemeinschaft sozialistischer Staaten. Obwohl die Regierung der DDR Im Bündnis mit der Sowjetunion und anderen sozialistischen Ländern alles tat, um die Regierung der BRD zu einer Politik der Vernunft und des guten Willens zu bewegen, verschärften sich die Spannungen immer mehr.

Von 1959 bis 1961 wurde die Bundeswehr um mehr als 40 000 Mann verstärkt. Sie stellte das Hauptkontingent der Landstreitkräfte im NATO-Kommandobereich Europa-Mitte. Militaristen der BRD besetzten leitende Positionen in den Kommandostäben der NATO. Immer nachdrücklicher forderte die BRD-Regierung die atomare Bewaffnung der Bundeswehr. Im August 1960 veröffentlichte die Führung der Bundeswehr der BRD eine Denkschrift, in der es hieß: „Die Bundeswehr kann weder auf die allgemeine Wehrpflicht, noch auf die Zugehörigkeit zur NATO, noch auf eine atomare Bewaffnung verzichten.“ Offen erklärten die Militaristen ihre Absicht, die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges zu ihren Gunsten zu revidieren.

Im Frühjahr 1961 gingen diese Kräfte verstärkt zur Kriegsvorbereitung gegen die DDR über. Der ehemalige Hitlergeneral und Generalinspekteur der Bundeswehr, Adolf Heusinger, erhob sogar die provokatorische Forderung, Atomraketen an der Grenze zur DDR zu stationieren.

Wirtschaftskrieg

Zugleich verstärkte die Regierung der BRD den Wirtschaftskrieg gegen die DDR. So wurde das laufende Handelsabkommen für Ende 1960 gekündigt. Auf diesem Wege sollte die Wirtschaft der DDR gestört werden, um damit Versorgungsschwierigkeiten und schließlich Unzufriedenheit unter der Bevölkerung zu schüren.(Später gelang es aber über den Umweg der sozialdemokratischen „Entspannungspolitk“)

Sabotage

Parallel dazu forcierten Agenten und Geheimdienste ihre feindliche Tätigkeit. Sabotageakte häuften sich.

Abwerbung von Fachkräften

Die Abwerbung von Fachkräften aus der DDR durch kriminelle Menschenhändler erreichte neue Ausmaße. Dadurch sollten vor allem die medizinische Betreuung der Bevölkerung zum Erliegen gebracht werden, um dann die Unzufriedenheit der Menschen darüber gegen die Arbeiter-und-Bauern-Macht richten zu können. Es spricht für sich, wenn imperialistische Propaganda(westliche Propaganda, kapitalistische Propaganda) dies als „Kampf gegen die Unmenschlichkeit“ feierte. (Heute feiern dies die Sieger der Geschichte.)

Offene Grenze brutal ausgenutzt

Bei all diesen Aktionen gegen die DDR wurde die offene Grenze gegenüber Westberlin brutal ausgenutzt, um die DDR zu schädigen, wo immer es nur möglich war.

Kriegsvorbereitung

Im Sommer 1961 wurden erneut NATO-Manöver an der Grenze zur DDR durchgeführt, bei denen ein begrenzter Krieg gegen die DDR und andere sozialistische Staaten geprobt wurde. In den ersten Augusttagen 1961 leiteten die Militaristen der BRD die letzten militärischen Agressionsvorbereitungen gegen die DDR ein. Anfang August weilte der damalige BRD-Verteidigungsminister Strauß (Später, als Franz Josef Strauß Ministerpräsident von Bayern war, machte die DDR mit ihm Geschäfte.) in den USA. Strauß erklärte dem USA-Präsidenten Kennedy und Vertretern des US-Kriegsministeriums, dass in der DDR ein „Volksaufstand“ bevorstünde. Diese Gelegenheit wollte die Regierung der BRD wahrnehmen, um die DDR im Zuge einer „Polizeiaktion“ zur Lösung eines „innerdeutschen Konflikts“ zu erobern. Zur Unterstützung dieses Plans wurden die in Europa stationierten NATO-Truppen in Alarmbereitschaft versetzt. Der Befehlshaber der NATO-Landstreitkräfte Mitteleuropas, der ehemalige Hitlergeneral Speidel, führte zur gleichen Zeit eine Besichtigung entlang der Staatsgrenze der DDR durch. Die militärische Kriegsvorbereitung wurde von einer Hetzwelle gegen die DDR begleitet. Die Bürger der BRD sollten glauben, die Mehrheit des Volkes der DDR sei gegen den Sozialismus und es wäre ein Gebot der Humanität, die Arbeiter-und-Bauern-Macht zu beseitigen. (1989 ist es gelungen die Mehrheit des Volkes gegen des Sozialismus aufzubringen) Dementsprechend versuchte man durch Meldungen über angeblich bevorstehende Unruhen in der DDR von den wahren Absichten des BRD-Imperialismus abzulenken und die Kriegsvorbereitungen zu tarnen.

Beratung, Vorbereitung und Durchführung

Vom 03. Bis 05. August tagte in Moskau eine Beratung der Erste Sekretäre der kommunistischen und Arbeiterparteien der Länder des Warschauer Vertrages. Auf ihr wurden die notwendigen Maßnahmen beraten und festgelegt, um den bedrohten Frieden zu sichern. Die sozialistischen Bruderländer beschlossen, dass die DDR an der Staatsgrenze zu Westberlin die notwendigen Sicherungsmaßnahmen trifft, um die weitere Wühltätigkeit gegen die Länder der sozialistischen Staatengemeinschaft wirksam zu unterbinden. In Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Moskauer Beratung beauftragte die Volkskammer am 11. August 1961 den Ministerrat der DDR, alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Staatsgrenze vorzubereiten und durchzuführen. Auf Beschluss des Ministerrates wurden in der Nacht vom 12. Zum 13. August die Einheiten der nationalen Volksarmee, der Volkspolizei und die Kampfgruppen der Arbeiterklasse(dazu in einer späteren Ausgabe DIE TROMMLER mehr) in Alarmbereitschaft versetzt. In den ersten Stunden des 13. August riegelten sie die bis dahin offene Staatsgrenze der DDR nach Westberlin ab. Als am Morgen des 13. August die Sonne über Berlin aufging, waren die Sicherungsmaßnahmen im wesentlichen abgeschlossen. Der Kriegsbrandherd Westberlin war unter zuverlässige Kontrolle gebracht worden.

Die Errichtung des antifaschistischen Schutzwalls, die in schnellem Tempo erfolgte, hatte die Westmächte, die BRD-Regierung und den Westberliner Senat völlig überrascht. Während die bestürzten Politiker in Bonn und Westberlin von einer Beratung zur anderen hetzten, ging das Leben in der Hauptstadt der DDR normal weiter. Besondere Bedeutung kam dem disziplinierten Einsatz der Kampfgruppen der Arbeiterklasse zu.

Die Mehrheit der Werktätigen(arbeitende Menschen) der DDR begrüßte und unterstützte die Sicherungsmaßnahmen.

Vorlage: „Geschichte 10“(Geschichtsbuch aus der DDR/ Jahr 1981) leicht gekürzt, aktualisiert und Anmerkungen von Petra Reichel

 

Der 13. August: Drei Jahre danach

Dieser Film zeigt aus DDR-Sicht die damalige politische Situation. Es ging damals aufwärts. Die damalige Vorausschau war eine Fehleinschätzung. Es folgte die sozialdemokratische „Entspannungspolitik“. „Wandel durch Annäherung“ war wortwörtlich zu nehmen. Es war die „Konterrevolution auf Filzlatschen“, wie es einst Otto Winzer (Außenminister der DDR von 1965-1975) formulierte.

Schmuggel war nicht mehr nötig um der DDR Waren zu entziehen. Im Zusammenhang mit der „Entspannungspolitik“ und der Notwendigkeit Devisen zu erwirtschaften wurden Qualitätsprodukte zum Dumpingpreis massenweise z.B. an Versandhäuser der BRD verkauft. Der Bevölkerung der DDR fehlten diese Waren, was zu Unzufriedenheit führte und den Niedergang der DDR, der noch viele andere Ursachen hat, beschleunigte.

Zum Zeitpunkt des Films hoffte man von DDR-Seite aus auf echte (Wieder-)Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Aber in anderem Sinne. Es sollte in Richtung Frieden gehen und nicht z.B.um Osterweiterung der NATO gehen. Die Beseitigung des antifaschistischen Schutzwalls 1989 war nicht, wie im Film eingeschätzt, ein Ereignis auf dem Weg zu einer besseren Welt. Es war ein konterrevolutionäres Ereignis auf dem Weg zu einer schlechteren Welt voller Krisen und Kriegen.

Der 13. August 1961: Der Antifaschistische Schutzwall

Dieser Film aus dem Jahre 1987 handelt von den Maßnahmen, welche die Deutsche Demokratische Republik zur Sicherung ihrer Staatsgrenze und damit zur Sicherung ihrer Souveränität am 13. August 1961 unternahm.

Der Kommentator ist Gunter Schoss, ehemaliger DDR- Schauspieler, verkörperte u. a. auch eine tragende Rolle als überzeugter DDR- Kundschafter in der Serie“ Das unsichtbare Visier“. Heute ist er beim MDR tätig und ist abtrünnig geworden. In seiner Sendung „Barbarossa“ erklärt er genau das Gegenteil.

Mit der Konterrevolution hatten einige frühere DDR-Repräsentanten einen plötzlichen Sinneswandel. So auch der Kommentator dieses Films, Gunter Schoss.

Gunter Schoss

Gunter Schoss

Qualitätsmedien ?

Sendung „Grenzzwischenfälle“ WDR 1991 

Die öffentlich-rechtlichen Sender behaupten von sich, dass sie gegenüber den Privatsendern eine höhere Qualität haben. Dafür kassieren sie Gebühren. Wie sieht es z. B. mit dem Bildungsauftrag aus? Dass sie diesen nicht erfüllen, sondern nur platte Propaganda betreiben, zeigt die Vielzahl von Sendungen über die DDR, insbesondere zum Thema Grenze zur BRD und Westberlin. Diese Sendung(siehe Video) des WDR von 1991 beinhaltet immer wiederkehrende Facetten von Propaganda. Mit dem angeblichen Lehrauftrag hat das nichts zu tun.

Alle Jahre zum 13. August sieht man immer wieder Bilder von alten Frauen, die aus den Fenstern springen, als die Grenze in Berlin geschlossen wurde. Das ist drückt auf die Tränendrüse. Wer kommt da schon auf die Idee, dass diese alten Frauen wohl Panik hatten? Damals gab es keine Notfallseelsorge.

In dieser Fernsehsendung werden damalige Grenzsoldaten aufgesucht, die in die Situation kamen tödliche Schüsse abzugeben. Sie werden als Killer gebrandmarkt und vorgeführt. Einer ist dabei, dessen Frau mit dem Fernsehteam spricht. Ihr Mann hat nichts von seinem schlimmen Erlebnis während seines Wehrdienstes erzählt. Erst als das Fernsehteam sich per Brief ankündigte sprach er mit ihr darüber. Ob er mit seiner Mutter darüber gesprochen hat? Auf jeden Fall hat er das mit sich herumgetragen und dass der Fernsehsender das veröffentlicht hat, schadet ihm in seinem weiteren Leben.

In einem anderen Fall spricht ein damaliger Grenzsoldat an der Tür mit dem Fernsehteam. Er lehnt ein Interview ab. Doch das Fernsehteam bleibt hartnäckig. Seine Frau ruft aus dem Hintergrund, er soll das Gespräch beenden, doch er ist zu gutmütig. Es wird im Fernsehen die Schrift „Todesschütze“ eingeblendet. So ist auch dieser Mann an den Pranger gestellt und sein weiteres Leben erschwert worden.

Es kommt auch ein Fall zu Sprache, wo es um einen Eindringling von Westseite geht, der sich widerrechtlich im Grenzgebiet der DDR aufhielt. Er bedrohte die Grenzsoldaten mit einer Pistole. Das Fernsehteam sucht den damaligen Grenzsoldaten auf, der in Notwehr den Eindringling erschoss. Im Interview verhält sich der damalige Grenzsoldat demütig. Dies nutzt das Fernsehteam aus, um den klaren Fall von Notwehr verzerrt darzustellen.

Da die öffentlich-rechtlichen Sender behaupten ausgewogen zu sein, sind als Gegenpart die Eltern interviewt worden, deren Sohn während seines Wehrdienstes an der Grenze von seinem Kollegen erschossen wurde, welcher in die BRD abhaute. Die verzweifelten Eltern sind medienwirksam in Szene gesetzt worden. Den Mörder ihres Sohnes hat das Fernsehteam nicht aufgesucht.

Es wird über den Fall Peter Fechter gesprochen, wobei die Angehörigen medienwirksam Heuchelei betreiben. Es wird aber nur die halbe Geschichte erzählt.

Der Fall eines Reporters der „Westfälischen Rundschau“, der von Westseite aus ins DDR-Grenzgebiet eindrang, wird angesprochen. Das endete tödlich für den Reporter. Dem damaligen Grenzsoldaten, der schießen musste, hat man während des Interviews angesehen, dass ihn dieses Erlebnis immer noch belastet. Auf die näheren Umstände dieses Falls wird nicht eingegangen.

Es ist irre über ein Minenfeld zu laufen. Es wird die überlebende Frau eines Paares vorgestellt, das es damals machte. Doch wieso man so verrückt sein kann so was zu tun, erfährt man nicht.

Eine Demonstration gegen die Grenze wird gezeigt. Es ist deutlich zu sehen, dass die Grenzsoldaten beworfen werden. Das ist eine hochgefährliche Situation. Doch hierzu gibt es in der Fernsehsendung keinen Kommentar.

Ein Psychologe kommt zu Wort. Ehrlich mag die Aussage sein, dass viele Jugendliche, welche die DDR illegal verlassen wollten, aus schwierigen Familienverhältnissen kommen. Aber ansonsten waren die Aussagen des Psychologen einseitig und wenig hilfreich.

Einerseits ist man ehrlich und erklärt, dass es erst einen Warnruf, dann einen Warnschuss gab, bevor scharf geschossen wurde. Doch im weiteren Verlauf der Sendung geht das unter.

Es hätte niemand sterben müssen. Spätestens nach dem Warnschuss hätten die Leute stehenbleiben müssen. Knast ist immer noch besser, wie der Friedhof. Warum die Leute nicht stehenblieben und folglich bei den scharfen Schüssen tödlich getroffen wurden, wird nicht erforscht. Es kommt immer das Argument, dass die Soldaten hätten daneben schießen können. Die tödlichen Schüsse waren allesamt daneben. Es sollte niemand sterben. Die Betroffenen sollten nur bewegungsunfähig gemacht werden. D.h. es sollte in die Beine geschossen werden. Es gab auch keinen Schießbefehl. Das war die Schusswaffenanwendungsordnung, wie es sie ähnlich überall auf der Welt, z..B. bei der Polizei gibt. Ständig wird das „vernichten“ zitiert. Das ist ein Fachausdruck dafür die Grenzverletzer am weiteren Tun zu hindern. Was den Ausdruck „Vergatterung“ betrifft, gibt es auch eine verzerrte Darstellung.

Es wird versucht den damaligen Chef der Grenztruppen, Klaus-Dieter Baumgarten zu interviewen. Dieser lehnt das Interview ab und lässt durch seine Frau das Fernsehteam abwimmeln. War richtig so, denn seine Aussagen wären ohnehin verdreht worden.

Dieter Teichmann, der Nachfolger von Klaus-Dieter Baumgarten wird interviewt. Dieter Teichmann ist ein typischer Wendehals und charakterloser Mensch.

Dann gibt es noch den Vater eines Todesopfers. Es geht soweit, dass er im Fernsehen davon spricht, dass er das zuständige Wehrkreiskommando anzünden wollte. Er baldowerte das schon aus und sah, dass in dem Gebäude Wohnungen waren, wo Familien lebten. Darum ließ er von seinem Vorhaben ab. Zur Rede des Vaters gibt es keinerlei Kommentar.

Es ist von Spitzelei die Rede und dass Viele, welche die DDR illegal verlassen wollten, gar nicht zur Grenze vordringen konnten. Wer denkt da schon darüber nach, dass es sich hierbei nicht um Spitzelei, sondern um Prävention(Vorbeugung/Verhinderung) handelte? Einerseits jammert man über die Todesopfer, aber wenn im Vorfeld solche Fälle verhindert und Leben gerettet wurden, bezeichnet man es als Spitzelei.

Fazit: Man müssen die Aussagen solcher Sendungen stets hinterfragt werden.