Ehrenmedaille der Nationalen Front der DDR

Die Ehrenmedaille der Nationalen Front war eine Auszeichnung der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), welche 1975 in einer Stufe gestiftet wurde. Ihre Verleihung erfolgte für vorbildliche Mitarbeit bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft sowie für den Kampf um die Erhaltung und Sicherung des Friedens. Sie war Nachfolger der Ernst-Moritz-Arndt-Medaille, deren Verleihungen 1975 eingestellt wurden.

 

Aussehen:

 

Die Ehrenmedaille der Nationalen Front mit verdrehter Interimspange

Die Ehrenmedaille der Nationalen Front mit verdrehter Interimspange

Bildquelle: Von BrThomas in der Wikipedia auf Deutsch, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17958693

 

Die Ehrenmedaille der Nationalen Front, Rückseite

Die Ehrenmedaille der Nationalen Front, Rückseite

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:BrThomas

 

 

Die silberfarbene Medaille mit einem Durchmesser von 40,5 mm zeigt auf ihrem Avers in der oberen Hälfte das erhaben geprägte Staatswappen der DDR sowie zwei darunter liegende nach oben gebogene Lorbeerzweige, die beidseitig das Staatswappen flankieren. Die Umschrift lautet: EHRENMEDAILLE (oben) und NATIONALE FRONT (unten). Das Revers zeigt die erhaben geprägte dreizeilige Inschrift: DEUTSCHE / DEMOKRATISCHE / REPUBLIK. Darunter finden sich zwei Lorbeerblätter mit einer Frucht. Getragen wurde die Medaille an einer rechteckigen stoffbezogenen Spange deren Grundfarbe blau ist an der linken oberen Brustseite. In das Ordensband sind zusätzlich drei senkrechte dunkelblaue Mittelstreifen eingewebt, deren mittlere 1 mm und seine äußeren jeweils 3 mm breit sind. Ihr Abstand vom linken Saum betrug 3 mm. Als Miniatur wurde auf der Interimspange zusätzlich ein silberner Lorbeerzweig aufgelegt.

 

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

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Ernst-Moritz-Arndt-Medaille

Die Ernst-Moritz-Arndt-Medaille war eine Auszeichnung des Nationalrates der Nationalen Front der DDR, deren Stiftung 1955 erfolgte. Mit ihr wurden Leistungen im Kampf um die Sicherung der Friedens gewürdigt. Ihre Verleihungsanzahl belief sich bis 1975 auf etwa 10.000, wobei der Großteil dieser Verleihungen an Kulturschaffende erfolgte. Bekannte Empfänger der Medaille waren unter anderem Johannes R. Becher und Karl-Eduard von Schnitzler. 1975 wurden die Verleihungen der Medaille eingestellt. Ihr Nachfolger wurde die Ehrenmedaille der Nationalen Front.

Aussehen und Trageweise

Die aus Silber bestehende nichttragbare Medaille mit einem Durchmesser von 44 mm zeigt auf ihrem Avers das vom Betrachter aus gesehen links blickende Porträt von Ernst Moritz Arndt sowie seinen darüber liegende Namenszug: ERNST MORITZ ARNDT. Umschlossen wird dieses Porträt von einem Lorbeerkranz, dessen unteres Viertel von einem Schriftband geschlossen wird. Auf ihm war bis 1970 die erhaben geprägte zweizeilige Aufschrift: DAS GANZE DEUTSCHLAND / SOLL ES SEIN zu lesen. Ab 1970 zeigt die Medaille dann einen durchgehenden Lorbeerkranz. Bis 1959 zeigte die Medaille an ihrem unteren Rand auch ein wehendes Fahnenband in den Farben Schwarz-Rot-Gold, welches in der Folge dann wegfiel.

Schade, dass es kein Bild dieser Medaille gibt.

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

Philipp-Müller-Medaille

Die Philipp-Müller-Medaille war eine Auszeichnung der Freien Deutschen Jugend(FDJ) der Deutschen Demokratischen Republik(DDR), welche anlässlich der Volkswahlen(Volkskammerwahlen)am 17. Oktober 1954 gestiftet wurde. Die Verleihung erfolgte an FDJ-Mitglieder, welche bei der Vorbereitung und Durchführung der Volkswahl(Volkskammerwahl) hervorragende Leistungen vollbracht hatten.

Philipp-Müller-Medaille

Philipp-Müller-Medaille

Bildquelle: Von Zentralrat der FDJ – Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16705344

 

Die Medaille hat die Form einer wehenden blauen Flagge mit dem Bildnis von Philipp Müller. Darunter ist die zweizeilige Inschrift: „Alles für d. Sieg d. National. Front/bei den Volkswahlen 1954“ zu lesen. Umschlossen wird die Flagge am linken und unteren Rand von einem Eichenlaubkranz. Getragen wurde sie an der Linken oberen Brustseite des Beliehenen.

Entnommen Wikipedia

siehe auch

Volkskammer

Philipp Müller

DDR-Kabinett Bochum

 

 

 

Scharnhorst-Orden

Der Scharnhorst-Orden war ein Orden der DDR, der für Leistungen zur militärischen oder sonstigen Stärkung der DDR verliehen werden konnte. Er wurde am 17. Februar 1966 vom Ministerrat der DDR gestiftet und bis zum Ende der DDR 1990 verliehen.

 

Scharnhorst-Orden Beschreibung

Bildquelle: Wikipedia

 

 

Der Entwurf des Scharnhorst-Orden stammt ursprünglich von Klaus Bernsdorf. Die plastische Darstellung des Ordens selber wurde sodann vom Berliner Bildhauer Fritz Schulz ausgeführt.

Der Scharnhorst-Orden war ein einklassiger Orden und war benannt nach dem preußischen General Gerhard von Scharnhorst. Scharnhorst galt in der DDR als fortschrittlicher Militärtheoretiker, der sich für Reformen im preußischen Militärwesen einsetzte und die Grundlagen eines Volksheeres schuf. Die NVA sah sich direkt in der Tradition der deutschen Freiheitskriege von 1813 bis 1815 sowie in der Erfüllung der NVA als Volksheer.

Die NVA bezog sich in ihrer Tradition auf die deutschen Freiheitskriege von 1813-1815. Als Volksarmee bezog sie sich darauf, dass Scharnhorst das Söldnerheer in ein stehendes Volksheer umwandelte.

Scharnhorst-Orden

Scharnhorst-Orden

Bildquelle: Von 西部方面奇行師団長 – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=21393649

 

Der Orden wurde verliehen für hervorragende:

  • militärische Verdienste
  • Verdienste um dem Schutz der DDR sowie
  • Stärkung der Landesverteidigung der DDR

an Angehörige, Truppenteile, Verbände und sonstiger Einrichtungen (auch Zivileinrichtungen):

 

Zusätzlich war eine Verleihung des Ordens auch an Angehörige anderer bewaffneter Organe der DDR vorgesehen, die jedoch nicht zwingend in einer bewaffneten Organisation eingebunden sein mussten. Verleihungen waren auch an ausländische Militärangehörige vorgesehen und sind praktiziert worden. So zum Beispiel an den Marschall Wiktor Georgijewitsch Kulikow.

Der Orden wurde am Tag seiner Verleihung stets mit einer aufwendig gefertigten Urkunde überreicht. Dazu gab es eine einmalige Dotation von 5000 Mark.

Obwohl der Scharnhorst-Orden die höchste militärische Auszeichnung der DDR darstellte, erreichte er in der Reihenfolge aller Auszeichnungen der DDR nur den 7. Platz. Daraus ergab sich auch die Platzierung des Ordens an der Ordensschnalle bei höherwertigen Auszeichnungen.

Der Scharnhorst-Orden wurde auf der linken Brustseite an einer pentagonalen Bandspange (nach russischem Vorbild) getragen. Bei mehrfacher Verleihung wurde der Orden entsprechend seiner Verleihungsanzahl getragen.

Scharnhorst-Orden Beschreibung

 

Das Ordenszeichen war seit Beginn seiner Einführung im Jahr 1966 bis 1989 mehrfachen Änderungen unterworfen, wobei das Grundaussehen des Ordens nur unwesentlich geändert wurde. Der Scharnhorst-Orden bestand zeit seines Bestehens aus einem mit goldenen Strahlen unterlegten fünfarmigen Stern. Im Mittenmedaillon des Sterns befand sich in blauem Feld mit weißer Umrahmung ein goldenes Porträt von Scharnhorst, unter dem zwei gekreuzte goldene Dolche platziert waren.

 

  • 1. Ausführung 1966–1972: Produktion des Ordens aus vergoldetem 900er Silber, Rückseitig waren 5 Niete aufgesetzt.
  • 2. Ausführung 1973–1980: Produktion des Ordens aus vergoldetem Buntmetall, Rückseite glatt mit einem zentral gelegenen Niet gehalten.
  • 3. Ausführung 1980–1989: Einführung einer gemusterten (gesprengelten) glatten Rückseite ohne Niete, Medaillon nur noch aufgeleimt. 

Das Ordensband des Scharnhorst-Ordens war blau gehalten mit goldener Perkussion (gleichfarbigen beiderseitigen Streifen). Gleiches Farbspiel spiegelt sich auf der Bandspange wider, auf dessen Mitte eine Miniatur des Medaillons Scharnhorsts aufgesetzt war.

Genaue Maßangaben sind aufgrund unterschiedlicher Anfertigungen hinsichtlich Materialverwendungen nur bedingt möglich. Die Größenangaben basieren deshalb auf Mittelwerten. Diese waren:

  • Höhe einschließlich Öse: 45,45 mm bis 46,37 mm
  • Breite: ca. 42,5 mm
  • Gesamtbreite der Dolche: ca. 30,2 mm
  • Gewicht: 44 g bis 44,5 g

Der Scharnhorst-Orden wurde, wie viele andere Orden der DDR (z.B. Karl-Marx-Orden) an ganze Truppenteile, Verbände oder auch Betriebe in Form eines Fahnenbandes verliehen.

 

Bekannte Träger des Scharnhorst-Ordens:

 

 

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

 

 

 

Orden Georgi Dimitroff

Der Orden Georgi Dimitroff wurde am 17. Juni 1950 per Dekret Nr. 286 des Präsidiums der bulgarischen Nationalversammlung zum Gedenken den hervorragenden Kommunisten Georgi Dimitroff gestiftet. Der Orden wurde sowohl an Bulgaren als auch an Ausländer für einzigartige Verdienste bei der Verteidigung der Freiheit und Unabhängigkeit Bulgariens sowie für herausragende Beiträge zum Aufbau des Sozialismus verliehen. Die Auszeichnung war der höchste Orden der Volksrepublik Bulgarien. Nach der Konterrevolution ist der Orden abgeschafft worden.

Orden Georgi Dimitroff

Orden Georgi Dimitroff

Bildquelle: Von Unbekannt – „Ордени и Медали в България“ (София 2000) Тодор Петров, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8392084

 

Der Orden besteht lediglich aus einer Klasse. Das Ordenszeichen ist eine aus Gold gefertigte Medaille, die mittig das Porträt Georgi Dimitroffs zeigt und von Weizenähren umkränzt wird. Über dem Bildnis befindet sich ein fünfstrahliger, rot emaillierter Stern. Darunter ist ein rotes Namensband mit dem Namen Georgi Dimitroff in kyrillischen Schriftzeichen und darunter die Symbole Hammer und Sichel.

Die Auszeichnung wird an einem roten Band, mit etwas hellerem Randstreifen auf der linken Brustseite getragen.

Insgesamt wurde der Orden 4518 Mal verliehen. Erster Träger war der Ministerpräsident Walko Tscherwenkow.

 

Entnommen aus Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

Arbeitsverdienstorden (Italien)

In kapitalistischen Ländern werden Leistungen der Arbeiter und deren Vorgesetzten staatlicherseits nicht gewürdigt, den sie gelten als selbstverständlich. Eine Ausnahme bildet Italien. Aber ob da die Richtigen diese Auszeichnung bekommen, ist zweifelhaft, da auch Silvio Berlusconi Träger dieses Ordens ist.

Der Arbeitsverdienstorden (italienisch Ordine al Merito del Lavoro) ist eine vom Königreich Italien eingeführte Auszeichnung, die heute vom Präsidenten der Italienischen Republik verliehen wird.

Sie ist jenen italienischen Bürgern gewidmet, die in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft, Handel, Tourismus, Dienstleistungen, Handwerk, Kredit- und Versicherungswesen außerordentliche Verdienste erworben haben, insbesondere in Hinblick auf soziale Aspekte. Ein Träger des Ordens ist berechtigt, den Titel Ritter der Arbeit“, italienisch „Cavaliere del Lavoro“, zu führen.

Der Orden besteht aus einem grün glasierten goldenen Kreuz, in dessen Mitte ein rundes Schild angebracht ist; es zeigt auf einer Seite das Wappen der Republik Italien, auf der anderen Seite die Aufschrift al merito del lavoro – 1901 (dem Verdienst der Arbeit – 1901). Getragen wird das Kreuz auf der linken Seite der Brust, befestigt an einem grün-rot-grün gestreiften Band.

Insignie eines Ritters der Arbeit

Insigne eines „Ritters der Arbeit“

Bildquelle: Von Presidenza della Repubblica, Attribution, Bild ist entsprechend verlinkt
Das Kreuz wird an der Linken Seite der Brust getragen

Das Kreuz wird auf der linken Seite der Brust getragen.

Bildquelle: Von FranzJosephI – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Bild ist entsprechend verlinkt

Im Jahr 1901 verfügte König Viktor Emanuel III. die Schaffung eines Ritterlichen Landwirtschafts-, Industrie- und Handelsverdienstordens (Ordine Cavalleresco al Merito Agrario, Industriale e Commerciale). Diese Einführung ging auf einen Vorschlag des damaligen Ministerpräsidenten und Ministers (ad interim) für Landwirtschaft, Industrie und Handel Giuseppe Zanardelli zurück. 1921 erfolgte eine Umbenennung der Auszeichnung in Arbeitsverdienstorden(Ordine al merito del lavoro).

Eine deutliche Restriktion, sowohl was die Anzahl der Ausgezeichneten anging als auch hinsichtlich der erforderlichen Verdienste, wurde 1923 beschlossen. 1934 erfolgte eine weitere Senkung der Anzahl der jährlichen Neu-Ritter, ihre Anzahl wurde auf 25 festgesetzt.

Trotz der Abschaffung der Monarchie entschieden sich die Abgeordnetenkammer und der Senat 1952 für die Beibehaltung des Ordens, da in einer – laut Artikel 1 der Verfassung – auf Arbeit gegründeten Republik gerade Arbeit zu Ehre und ritterlichem Ansehen gereiche. Im Jahr 1986 erfolgte schließlich die bisher letzte Überarbeitung des Vergabeprozederes: Es wurden das Kriterium einer makellos gesitteten und sozialen Lebensführung neu hinzugefügt, der Ermessensspielraum des vorschlagenden Ministers eingeschränkt und die Auszeichnung nicht-italienischer Staatsbürger ermöglicht.

Jedes Jahr erstellt der Minister für Wirtschaftswachstum in Zusammenarbeit mit den Ministern für Land- und Forstwirtschaft und Äußeres eine Liste von Kandidaten in den fünf Bereichen (a) Landwirtschaft, (b) Industrie, (c) Handel, Tourismus und Dienstleistungen, (d) Handwerk und (e) Kredit- und Versicherungswesen. Zentrale Voraussetzung für eine mögliche Auszeichnung sind außerordentliche Verdienste um die Nation. Anschließend kommt es zu Konsultationen mit dem Consiglio dell’Ordine al Merito del Lavoro (Rat des Arbeitsverdienstordens) der sich aus Vertretern verschiedener Ministerien, Interessenvertretungen und der Federazione Nazionale dei Cavalieri del Lavoro (Nationaler Verband der Ritter der Arbeit) zusammensetzt. Nachdem dieser Rat über die Vorschläge abgestimmt hat, wählt der Minister für Wirtschaftswachstum jene Kandidaten aus, die er dem Präsidenten der Republik zur Auszeichnung vorschlägt.

Der Präsident der Republik Giorgio Napolitano spricht anlässlich der Ordensvergabe 2010.

Der Präsident der Republik Giorgio Napolitano spricht anlässlich der Ordensvergabe 2010.

 

Bildquelle: Von Presidenza della Repubblica, Attribution, Bild ist entsprechend verlinkt

 

Im Gesetz Nr. 194 aus dem Jahr 1986 wird folgender Kriterienkatalog genannt, den ein Kandidat erfüllen sollte:

  • eine makellos gesittete und soziale Lebensführung,
  • eine mindestens zwanzigjährige, kontinuierliche Tätigkeit in einer Verantwortungsposition,
  • eine Erfüllung sämtlicher Steuer- sowie Fürsorge- und Sozialpflichten zum Wohle der Arbeiter,
  • eine Absenz von jeglicher für Italien schädlicher Wirtschafts- und Handelstätigkeit.

Beim Ordensträger Silvio Berlusconi kann man da seine Zweifel haben.

Zwischen 1901 und 2011 wurden insgesamt 2697 Ritter der Arbeit ernannt.  Jährlich kommen am Tag der Republik, dem 2. Juni, 25 neue hinzu. Zahlreiche Ritter sind in der Federazione Nazionale dei Cavalieri del Lavoro organisiert.

Der restriktiven Vergabe des Ordens entsprechend exklusiv ist der Kreis der Ausgezeichneten. Darunter befinden sich Persönlichkeiten wie etwa Giovanni Agnelli (1977), Silvio Berlusconi (1977–2014), der dem Orden auch seinen Spitznamen Cavaliere verdankt, Enzo Ferrari(1952)(war ein italientischer Rennfahrer und Gründer des bekannten Sportwagenherstellers „Ferrari“), Guglielmo Marconi (1902) oder Valentino (1996).

Entnommen aus Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

Held der Arbeit: Orden, DDR

Ehrenzeichen Held der Arbeit der Deutschen Demokratischen Republik, hier das Ehrenzeichen als goldener Stern mit Bandschnalle

Ehrenzeichen „Held der Arbeit“ der Deutschen Demokratischen Republik, hier das Ehrenzeichen als goldener Stern mit Bandschnalle.

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Ehrenzeichen Held der Arbeit der Deutschen Demokratischen Republik, hier das Ehrenzeichen als Interimspange.

Ehrenzeichen „Held der Arbeit“ der Deutschen Demokratischen Republik, hier das Ehrenzeichen als Interimspange.

Bildquelle: Von Wiki Romi – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Bild ist entsprechend verlinkt

Der Ehrentitel Held der Arbeit war eine staatliche Auszeichnung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), die in Form einer Medaille verliehen wurde. Diese Auszeichnung wurde in der alten BRD stets belächelt und wird heute erst recht nicht ernstgenommen. Doch ist es so, dass es auch im Westen Helden der Arbeit gab und gibt. Dort werden sie aber nicht wahrgenommen und bekommen keinen Orden. Ausnahmen bestätigen die Regel, wie Alfred Zamba/USA.

Gestiftet wurde der Titel am 19. April 1950. Seine Verleihung war auf 50 Auszeichnungen pro Jahr begrenzt. Mit der Verleihung war eine Prämie bis zu 10.000 Mark verbunden.

Der Ehrentitel Held der Arbeit“ sollte bahnbrechende Taten für den Aufbau und den Sieg des Sozialismus in der Volkswirtschaft auszeichnen. Er war insbesondere für Taten in der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder für wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen vorgesehen.

  1. Form

Die versilberte Medaille mit einem Durchmesser von 34 mm zeigt auf ihrem Avers mittig auf einer Art Medaillon die Darstellung eines Hammers, eines Zirkels und drei Ähren. Zwei Ähren flankierten dabei den Hammer und den Zirkel, die dritte lag hinter dem Hammer überwiegend verdeckt. Das Medaillon umschloss ein kleiner Ring, der unten von der Umschrift: HELD DER ARBEIT und oben von zwei nach oben offenen gebogenen Lorbeerzweigen umschlossen war, die gleichzeitig den Rand der Medaille bildeten. Das Revers zeigte dagegen mittig die Friedenstaube sowie die Umschrift: DEUTSCHE DEMOKRATISCHE REPUBLIK. Getragen wurde die Medaille an einem 30 mm breiten weißen Band. Auf diesem wurden 5 mm vom Rand entfernt, je Seitenrand ein (also insgesamt zwei) ein 5 mm breiter schwarz-rot-goldene Mittelstreifen eingewebt. Hinsichtlich der Tragevorschriften gab es mehrere Versionen, zum einen am langen Band oder an einer rechteckigen Spange.

2. Form

Im Jahr 1952 wurde das Layout der Medaille grundlegend geändert und die Medaillenform verworfen. An seine Stelle trat nun ein vergoldeter Stern von 34 × 34 mm Größe, welcher in seiner Mitte ein Medaillon (23 mm Durchmesser) mit Lorbeerkranz zeigte. Innerhalb des Kranzes finden sich ein Hammer und ein Zirkel sowie zwei flankierende Ähren. Die Rückseite des Sterns trug in der Form eines offenen Kreises die Umschrift: HELD DER ARBEIT und bis 1972 am oberen Rand die Punze 900 sowie unten den Hersteller MB (Münze Berlin). Getragen wurde der Stern an einer 31,5 mm breiten und 10 mm hohen goldenen Spange mit rotem Bande auf der linken oberen Brustseite. Bei mehrfacher Verleihung des Titels, was grundsätzlich möglich war, wurde die zweite Spange neben der ersten an einer Art Verbindungsnut getragen.

Entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

Die Liste der Träger des Ordens „Held der Arbeit“ (DDR) auf Wikipedia ist nicht vollständig. Es fällt auf, dass auch Politiker unter den Ordensträgern sind. DIE TROMMLER kritisiert das. Denn Politiker hatten nichts mehr mit dem Arbeitsleben zu tun. Für ihre Verdienste hätten sie stattdessen in anderer Form ausgezeichnet werden müssen. Da braucht man sich ja nicht wundern, dass diese Auszeichnung heute belächelt wird(im der Alt-BRD ist sie schon immer belächelt worden. Schändlich ist es, dass diese Auszeichnung in Ostalgie-Shops u.ä. vermarktet wird.

Siehe Wikipedia

Chemnitz, Auszeichnung

Verleihung des Ehrentitels Held der Arbeit in der 1. Form als Medaille mit Urkunde an Günther Lieske

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-08329-0008 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt

Erich Giebner

Erich Giebner, an dessen Revers die 2. Form des Ehrentitels als Stern erkennbar ist

Bildquelle: Von Bundesarchiv, Bild 183-26995-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, Bild ist entsprechend verlinkt