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Ehrentag des MfS

 

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siehe Infos zum Thema auf diesem Blog und dem Schwesterblog „Was war die DDR?“

 

Hier der Auszug des Buches „Die Sicherheit“ zum Thema IM:

 

im   Buchtitel %22Die Sicherheit%22

 

 

 

Ebenfalls Infos zum Thema:

 

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08. Februar – Ehrentag des MfS

Das Thema MfS(der Geheimdienst der DDR) hat eine große Palette mit Unterthemen. Daher widmet DIE TROMMLER sich jedes Jahr in der Februarausgabe dem MfS(Ministerium für Staatssicherheit).

Der Ehrentag des MfS ist der 08. Februar.

Dieses Jahr beschäftigt sich DIE TROMMLER mit den IM(inoffizielle oder informelle Mitarbeiter des MfS).

 

 

Weitere Beiträge zum Thema MfS siehe Kategorie MfS in diesem Blog

oder im die Kategorie MfS im Schwesterblog  „Was war die DDR?“

 

 

Das Ministerium für Staatssicherheit (kurz MfS)

Wenn von der DDR gesprochen wird, ist meist von der „Stasi“ die Rede. Das war der Geheimdienst der DDR. Dass ein Arbeiter- und Bauernstaat einen Geheimdienst unterhielt, um sich zu schützen war und ist bis heute den hier und heute Herrschenden, nebst den „Mainstream“-Medien „ein Dorn im Auge“. Es werden viele Horrorgeschichten erzählt. Doch wie war es nun wirklich?

Zunächst mal ist der Ausdruck „Stasi“, den Ihr alle kennt ein Schimpfwort, bzw. ein Hetzausdruck. Politisch korrekt ist MfS, bzw. in der Langform Ministerium für Staatssicherheit.

Das MfS erfüllte auch Polizeiaufgaben, was man kritisch sehen kann. Egal, was behauptet wird, musste sich das MfS als Ermittlungsbehörde an die entsprechenden Regeln und Gesetze halten.

Das MfS wurde am 08. Februar 1950 gegründet. Patenorganisation war das KGB(Geheimdienst der Sowjetunion) der Sowjetunion.

Das MfS wurde auch als „Schild und Schwert der Partei“ bezeichnet, wobei die SED gemeint war. Das kann man auch kritisch sehen, denn das MfS schützte den Staat, bzw. die gesamte Bevölkerung, und nicht nur die SED, bzw. deren Mitglieder.

Am 24. Januar 1950 fasste das Politbüro der SED den Beschluss zur Bildung des MfS. Zwei Tage später empfahl die Regierung der DDR parallel zum eigenen „Beschluss über die Abwehr von Sabotage“ ebenfalls die Bildung des MfS. Am 08. Februar 1950 bestätigte die Volkskammer einstimmig das Gesetz über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit. Eine Kontrolle durch den Ministerrat oder eine parlamentarische Kontrolle war nicht vorgesehen. Das kann man heute kritisch sehen. Anderseits hat die heutige parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste in der Praxis meist Alibicharakter.

Als Leiter des Ministeriums für Staatssicherheit wurde Wilhelm Zaisser eingesetzt. Sein Stellvertreter war Erich Mielke im Range eines Staatssekretärs.

1952 gab es eine Verwaltungsreform. Die Bundesländer wurden abgeschafft und die Bezirke gebildet. So wurden auch die fünf MfS-Länderverwaltungen aufgelöst und stattdessen 14 Bezirksverwaltungen eingerichtet. Die 1951 gegründete Objektverwaltung Wismut blieb bestehen. (Wismut war das Uranbergwerk im Erzgebirge).

Im Zusammenhang mit den konterrevolutionären Ereignissen am 17. Juni 1953, die heute in den „Mainstream“-Medien und in heutigen Geschichtsbüchern als „Volksaufstand“ dargestellt werden, wurde das Ministerium für Staatssicherheit(MfS) zum Staatssekretariat für Staatssicherheit(SfS) runtergestuft und dem Ministerium des Inneren der DDR unter Willi Stoph unterstellt. Der seit dem 08. Februar 1950 amtierende Minister für Staatssicherheit der DDR, Wilhelm Zaisser, wurde abgesetzt. Auch der stellvertretende Minister Erich Mielke wurde überprüft. Er behielt seinen Posten.

Am 24. November 1955 erhielt das SfS wieder Ministerrang und wurde somit wieder das MfS. Leiter des SfS und später Minister für Staatssicherheit wurde Ernst Wollweber. Auch Wollweber geriet in Konflikt mit Walter Ulbricht. So wurde Ernst Wollweber durch seinen Stellvertreter Erich Mielke ersetzt. Erich Mielke blieb bis zur Konterrevolution, die das Ende der DDR einleitete, Minister für Staatssicherheit. Die Amtszeit Erich Mielkes endete am 07. November 1989, dem Tag des Rücktritts des Ministerrates der DDR.

Für das Ausland, bzw. die Auslands-Aufklärung war die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) zuständig. Die Chefs waren von 1951 bis 1952 Anton Ackermann, von 1952 bis 1986 Markus Wolf(Stellvertreter Erich Mielkes). Werner Großmann war von 1986 bis 1989 Chef der HVA.

Am 17. November 1989 wählte die Volkskammer der DDR einen neuen Ministerrat. Das MfS wurde in Amt für nationale Sicherheit(AfNS) umbenannt. Dessen Leiter wurde Wolfgang Schwanitz, der bisherige Stellvertreter von Erich Mielke. Im Zuge der Konterrevolution wurden die Dienststellen, von den Konterrevolutionären, den heutigen „Mainstream“-Medien und der heutigen Geschichtsschreibung „Stasizentralen“ genannt, gestürmt. Es wird behauptet, des es die Bürgerinnen und Bürger gewesen wären. Während des „Sturms auf die Stasizentralen“ wurden wichtige Dokumente entwendet, die in die Hände der Amis fielen. („Rosenholzdateien“).

Knapp einen Monat nach der Gründung des Amtes für nationale Sicherheit beschloss der Ministerrat, am 14 Dezember 1989 dessen Auflösung. Es war ein Verfassungsschutz nach dem Vorbild der BRD geplant. Doch dazu kam es in den Wirren der Konterrevolution nicht mehr. Am 13. Januar 1990 beschloss der Ministerrat auf diesen Verfassungsschutz zu verzichten.

Am 23. Februar 1990 billigte die konterrevolutionäre Institution „Runder Tisch“ welcher schon weitgehend die Macht übernommen hatte, die Selbstauflösung der Auslandsaufklärung des MfS, die Hauptverwaltung Aufklärung(HVA). Zum 31. März 1990 wurden alle Mitarbeiter des MfS entlassen. Einige hatten befristete Arbeitsverträge erhalten, um den Geheimdienst abzuwickeln. Am 16. Mai 1990 empfahl der Ministerrat einen Sonderausschuss „Auflösung des MfS“ zu bilden. Eineinhalb Jahre später ist daraus die Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR hervorgegangen. Diese Behörde ist eher als „Gauck-Behörde“, später nach den jeweiligen nachfolgenden Chefs benannt, bekannt geworden.

Am 29. Dezember 1991 hatte der Bundestag das „Stasi-Unterlagen-Gesetz“(StUG)verabschiedet. Es heißt, dass diese Behörde die „Stasi-Akten“ offenlegen und auf Antrag jeder Bürgerin und jedem Bürger Einsicht in die jeweils persönliche Akte gewährt, bzw. die Kopien zuschickt. Die Wartezeiten sind sehr lang. Angeblich ist diese Behörde überlastet. Denn in der Hauptsache ist diese Behörde eine antikommunistische Institution. Sie hetzt gegen die DDR, insbesondere gegen das MfS.

Zum MfS gibt es noch viel zu sagen, das nicht in den Geschichtsbüchern steht und niemals in den „Mainstream“-Medien zu finden ist. Es werden weitere Artikel zu diesem Thema in DIE TROMMLER folgen.