Der Aufruf „Für unser Land“ Was steckt dahinter?

Während der Konterrevolution verfassten „Bürgerrechtler“ und Intellektuelle den Aufruf „Für unser Land“. Diesen Leuten ging es gut in der DDR. Die DDR hat ihnen Bildung, einschließlich Studium und Ausbildung kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie mussten keine Studentenjobs annehmen, um ihr Studium zu finanzieren. Dann hatten sie gute Berufe. Teilweise verantwortliche Positionen. Aber sie waren nicht zufrieden.

Diejenigen, die unterzeichnet haben, aber mit Texten künstlerischen Umgang hatten und mit verklausulierten politischen/juristischen Texten nicht vertraut waren, sind von den Vorwürfen auszunehmen. Aber diejenigen, welche die Texte formulierten, hatten sehr wohl gewusst was sie taten.

Der Aufruf „Für unser Land“ plädiert für eine eigenständige DDR, aber ohne Sozialismus. Auch wenn vom Sozialismus geschwafelt wird. Es ist wohl der Sozialismus im Sinne von Sozialdemokratie gemeint.

Der antikommunistische Kampfbegriff „Stalinismus“ dient hier als Killerphrase. Ebenso dass die Führung einer Partei sich die Herrschaft über das Volk und seine Vertretungen anmaßen würde. Natürlich ist es strittig, ob die festgeschriebene führende Rolle der SED noch richtig war. Aber irgendwer muss doch die Führung übernehmen. Das war die SED als Partei der Arbeiterklasse. Da die SED nicht mehr in der Lage war die Arbeiterklasse zu vertreten und es keine anderen Vertretungsformen der Arbeiterklasse gab und sich auch niemand dafür einsetzte, war hier ein Vakuum geschaffen worden, wo die „Bürgerrechtler“ und Co. reinhauten und Erfolg hatten. Denn sie strebten zur Macht. Aber die Arbeiterklasse vertreten wollten sie nicht. Sie wollten einen bürgerlichen Staat.

„Eigenständigkeit der DDR, Zusammenarbeit mit denjenigen Staaten und Interessengruppen, die dazu bereit sind, in unserem Land eine solidarische Gesellschaft zu entwickeln, Frieden und soziale Gerechtigkeit“, klingt gut. Aber was bedeutet das? Mit wem wollte man zusammenarbeiten? Mit imperialistischen Staaten? Welche Interessengruppen? Mit Kapitalisten und deren Vertretungen? Klassenharmonie? Die Friedenpolitik wurde doch aufgegeben.   Die Worte „Frieden“ und „Sozialismus“ sind doch hier nur irreführendes Geschwafel. Dann wieder das Geschwafel von „Freiheit des Einzelnen“, „Freizügigkeit“ usw.- Das kann alles bedeuten, also auch Ellbogengesellschaft und im Widerspruch dazu das Geschwafel von der solidarischen Gesellschaft. Gut der Punkt mit der Umwelt ist berechtigt. Muss man, um da Verbesserungen zu fordern, die sozialistische Gesellschaftsordnung aufgeben?

Beim Punkt „Oder“ wird man ein Fünkchen ehrlicher und benennt die wahren Absichten des Kapitalismus, wie z. B. „Ausverkauf der DDR, starke ökonomische Zwänge, unzumutbare Bedingungen, an die einflussreiche Kräfte aus Wirtschaft und Politik der BRD an die Hilfe für die DDR knüpfen (siehe Griechenland heute), Ausverkauf der moralischen Werte, Vereinnahmung der DDR durch die BRD“.

Dann geht man zu Punkt „Entweder“ zurück, dessen Aussagen unverbindlich sind. Nun kommen wieder unverbindliche Aussagen, wie wieder die Rede von Sozialismus, aber „gleichberechtigte Nachbarschaft zu allen Staaten Europas“. Die Verfasser/innen des Aufrufs glaubten doch nicht im Ernst, dass imperialistische Staaten, welche bislang die sozialistischen Länder, einschließlich der DDR im Kalten Krieg bekämpft hatten, nun als gleichberechtigte Nachbarn einen ernsthaften sozialistischen Aufbau, bzw. Neuanfang dulden würden.

Dann ist vom Antifaschismus und Humanismus die Rede. Aber nicht unter Führung der Arbeiterklasse, bzw. deren Vertretung, sondern in Klassenharmonie. Menschheitsinteressen vor Klasseninteressen. Das war in schönen Worten verklausuliert worden.

Das 10 Punkte-Programm von Helmut Kohl wurde zwar kritisiert, doch das war nur noch ein Sturm im Wasserglas. Es folgten weitere Aufrufe. Der Aufruf „Für unser Land“ ist später nichtig geworden und der Weg zur Annexion der DDR wurde bereitet.

Da man den intelligenten Leuten, die diesen Aufruf verfassten, keine Naivität unterstellen kann, ist dieser Aufruf als Irreführung der Bevölkerung zu sehen.

Erstunterzeichner

•   Götz Berger

•   Wolfgang Berghofer

•   Frank Beyer

•   Volker Braun

•   Reinhard Brühl

•   Tamara Danz

•   Christoph Demke

•   Siegrid England

•   Bernd Gehrke

•   Sighard Gille

•   Stefan Heym

•   Uwe Jahn

•   Gerda Jun

•   Dieter Klein

•   Günter Krusche

•   Brigitte Lebentrau

•   Bernd Löwe

•   Thomas Montag

•   Andreas Pella

•   Sebastian Pflugbeil

•   Ulrike Poppe

•   Martin Schmidt

•   Friedrich Schorlemmer

•   Andree Türpe

•   Jutta Wachowiak

•   Heinz Warzecha

•   Konrad Weiß

•   Angela Wintgen

•   Christa Wolf

•   Ingeborg Graße

Walter Janka hatte dem Papier zugestimmt, es jedoch vor der Veröffentlichung nicht unterzeichnen können.

Links:

Haus der Demokratie

Wikipedia

Aufruf2

Originaldokument

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Ehrliche Worte einer bekannten Konterrevolutionärin

Die bekannte Konterrevolutionärin Vera Lengsfeld findet in einer Rede vor einer Organisation von Revanchisten (Ostpreußen) ehrliche Worte. Dieser Teil der Rede beschäftigt sich mit Themen, im Beitrag von DIE TROMMLER über die Grüne Partei der DDR und ihre Vorläuferorganisationen behandelt werden.

Zunächst spricht Frau Lengsfeld über die neuen Parteien in der DDR und die ehemaligen Blockparteien, die sich während der Konterrevolution gewandelt haben und später in den jeweiligen Schwesterparteien in der BRD aufgegangen sind, bzw. sich mit ihnen vereinigt haben.

Dann erklärt sie, dass letztendlich und logisch DIE GRÜNEN der BRD für die Grüne Partei der DDR übriggeblieben sind, um sich später mit ihnen zu vereinigen.

Frau Lengsfeld gibt offen zu, dass die Konterrevolutionäre von Teilen der GRÜNEN aus der BRD unterstützt wurden. Dann beschreibt sie einen gelungen Coup, wo die DDR-Regierung seitens einer Delegation von GRÜNEN aus der BRD hereingelegt wurde. 1983 war eine Delegation der GRÜNEN aus der BRD bei der Regierung der DDR zu Gast. Delegationsleiterin war Petra Kelly. Frau Lengsfeld zählt noch andere bekannte Delegationsmitglieder auf und erklärt, dass Honecker Hoffnungen auf DIE GRÜNEN aus der BRD setzte, weil er einen Staatsbesuch in der BRD anstrebte. Petra Kelly nutzte diesen Umstand aus und stellte zur Bedingung, dass die Delegation der GRÜNEN die sich Bürgerrechtler nennenden Konterrevolutionäre offiziell besuchen durften.

Dann erklärt Frau Lengsfeld, dass die GRÜNEN aus der BRD ihren Diplomatenstatus ausnutzten, um für die Konterrevolutionäre Material zu schmuggeln. Außerdem sorgten DIE GRÜNEN aus der BRD dafür, dass die BRD-Medien sofort informiert wurden, wenn z.B. eine Konterrevolutionärin, bzw. ein Konterrevolutionär in der DDR verhaftet worden ist. Der Straftatbestand „ungesetzliche Verbindungsaufnahme“ wurde ausgehebelt.

Aufgrund dieser Unterstützung nahm man während, bzw. nach dem Sieg der Konterevolution Verhandlungen mit den GRÜNEN aus der BRD zwecks Vereinigung auf. Doch nicht alle GRÜNEN aus der BRD unterstützten die Konterrevolutionäre. Als 1988 einige Konterrevolutionäre in den Westen abgeschoben wurden, besuchte Bärbel Bohley, auch eine bekannte Konterrevolutionärin und Freundin von Petra Kelly, die Bundestagsfraktion der GRÜNEN. Doch über die Hälfte der Anwesenden verließ aus Protest den Raum.

Am Ende erklärt Frau Lengsfeld, dass nur noch wenige der damaligen Mitglieder der Grünen Partei der DDR noch heute bei den GRÜNEN sind und wer noch da ist völlig kaltgestellt ist. Frau Lengsfeld ist ja selbst zur CDU gewechselt. Dort spielt sie auch keine wichtige Rolle mehr.

DIE TROMMLER verwundert das nicht. Die Konterrevolution hat gesiegt. Die Konterrevolutionäre von damals haben ihre Aufgabe erfüllt und werden heute nicht mehr gebraucht.

siehe auch: Konterrevolutionäre Organisationen in der DDR: Grüne Partei der DDR

Ausschnitt der Rede von Frau Lengsfeld:

Organisationen der Konterrevolution in der DDR: Runder Tisch

Begriffserklärung von Wikipedia:

Ein Runder Tisch wird oft eingesetzt als symbolische Sitzordnung einer Konferenz zur Klärung abweichender Interessen oder zur Bewältigung von Krisen, in der Vertreter verschiedener Institutionen gleichberechtigt, d. h. ohne Hierarchiestufen oder Vorsitzenden, einen von allen Seiten anerkannten Kompromiss finden wollen. Ein geschichtliches Beispiel sind die Runden Tische, an denen die Konterrevolution im Jahr 1989 ausgehandelt wurde.

Der Begriff ist verwandt mit der legendären Tafelrunde am Hofe von König Artus (französisch table ronde, englisch round table) und umfasst sowohl die mittelalterliche als auch die moderne Bedeutung.

Heute ist der Runde Tisch zudem eine Form der Bürgerbeteiligung in Dialog- und Beteiligungsforen, um Zusammenarbeit zwischen gesellschaftlichen Institutionen und Bürgerschaft zu fördern.

Der Runde Tisch in der DDR

In der Beträgen zur Volkskammer wird erklärt, dass mit der Errichtung der Runden Tische die Volkskammer, bis dahin das oberste staatliche Machtorgan, immer mehr geschwächt wurde.

Die Runden Tische wurden uns damals und werden heute seitens der offiziellen Geschichtsschreibung als demokratische Errungenschaft verkauft. Doch die Runden Tische leisteten ihren Beitrag zum Untergang der DDR. Trotzdem hatten die Runden Tische eine positive Seite. Sie wirkten als Puffer, so dass die Konterrevolution ohne Bürgerkrieg ablief. Das wird uns heute von der offiziellen Geschichtsschreibung als „friedliche Revolution“ verkauft.

Im Zuge der Konterrevolution in der DDR wurde auf Initiative der konterrevolutionären Organisation „Demokratie jetzt“ ein Zentraler Runder Tisch eingerichtet.

Runder_tisch

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„Runder tisch“ von Ludacrizzz 18:43, 16 March 2007 (UTC) – Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons 

Dieser orientierte sich in der Symbolik der Bezeichnung am Runden Tisch in Polen, übernahm aber nicht die runde Form, sondern war rechteckig. Er trat am 7. Dezember 1989 zum ersten Mal zusammen und beeinflusste in der Zeit bis zur Volkskammerwahl im März 1990 stark die Arbeit der Regierung Modrow. Die ersten drei Sitzungen des Runden Tisches am 7., 18. und 22. Dezember 1989 fanden im Gottesdienstraum der Herrnhuter Brüdergemeine im Bonhoefferhaus in Berlin-Mitte statt. Von der 4. Sitzung am 27. Dezember 1989 an bis zur 16. und letzten Sitzung am 12. März 1990 tagte der Runde Tisch im Konferenzgebäude des Ministerrates der DDR am Schloss Schönhausen in Berlin-Pankow, Ossietzkystraße. Auf Initiative der sieben neuen Gruppierungen, die zunächst am Runden Tisch beteiligt waren, wurde dieser von Vertretern der Kirchen einberufen und moderiert. Die Moderatoren, die kein Stimmrecht besaßen, waren der Pastor und Direktor des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg Martin Ziegler, der katholische Pfarrer Karl-Heinz Ducke und der Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche, zu der Zeit Sekretär der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der DDR, Martin Lange. In der Folge wurden nach seinem Vorbild eine Vielzahl Runder Tische auf unterschiedlichen Ebenen bis hin zur kommunalen Ebene eingerichtet, die in der Regel bis zu den Kommunalwahlen am 6. Mai 1990 arbeiteten.

Einer der wichtigsten Verhandlungspunkte am Zentralen Runden Tisch war die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit(MfS), bzw. dessen Nachfolger Amt für Nationale Sicherheit(ANS). Hierzu verlangte der Zentrale Runde Tisch Nachweise von der Regierung Modrow(die zweitletzte Regierung der DDR) entsprechende Nachweise über die Entwaffnung des MfS.

Eine Arbeitsgruppe des Runden Tisches erarbeitete einen Entwurf einer neuen Verfassung, der sich an verschiedenen Ländern orientierte, unter Anderem am Grundgesetz der BRD. Die Arbeitsgruppe stellte den Verfassungsentwurf am 4. April 1990 der Öffentlichkeit vor. Die neugewählte Volkskammer, welcher der Entwurf übergeben wurde, behandelte ihn nicht weiter. Das Ganze war ohnehin „für die Katz´“, denn die DDR bestand ja nicht mehr lange.

Einzelne Textpassagen:

Wikipedia

Organisationen der Konterrevolution in der DDR: Demokratischer Aufbruch

Der Demokratische Aufbruch (kurz: DA)

Logo Demokratischer Aufbruch

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DemokratischerAufbruch“ von Bundesarchiv_Bild_183-1990-0209-023,_Berlin,_Logo_Demokratischer_Aufbruch.jpg: Unbekanntderivative work: chris 論 – Bundesarchiv_Bild_183-1990-0209-023,_Berlin,_Logo_Demokratischer_Aufbruch.jpg. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons –

war zunächst eine politische Gruppierung in der DDR, die sich im Oktober 1989, also in der Zeit der Konterrevolution, konstituierte. Die offizielle Gründung als Partei erfolgte auf dem Parteitag am 16./17. Dezember 1989 in Leipzig.

Der Vorläufer des DA war eine im August 1989 in Berlin/DDR gegründete Initiativgruppe mit überwiegend kirchlichen Vertretern, darunter die prominenten Pfarrer Rainer Eppelmann, Friedrich Schorlemmer und der Jurist Wolfgang Schnur. Weitere Gründungsmitglieder waren Rudi Karl-Pahnke und Thomas Welz.Der volle Name der geplanten politischen Vereinigung lautete Demokratischer Aufbruch – sozial – ökologisch (DA). Das Gründungsmitglied Edelbert Richter wurde mit der Ausarbeitung eines Programms beauftragt, Schnur sollte ein Statut entwerfen.

Ein zweites Treffen war im Oktober 1989 geplant. Durch das Voranschreiten der Konterrevolution im Herbst 1989 musste der DA schneller handeln. Als sich am 09.09.1989 das Neue Forum gegründet hatte ging Edelbert Richter am 14.09.1989 während einer Besuchsreise in der BRD an die Öffentlichkeit. Am 26.09.1989 stellte er den Demokratischen Aufbruch in der DDR, in Erfurt, öffentlich vor. Zwei Tage später fand im Erfurter Augustinerkloster die erste Mitgliederversammlung statt.

Am 1. Oktober, an dem unter anderem Günter Nooke und Daniela Dahn teilnahmen, fand in der Berliner Wohnung von Ehrhart Neubert ein Treffen statt, das vom MfS behindert wurde. Zahlreiche Mitglieder und Interessierte wurden ausgesperrt. Die MfS hatte das Telefon der Wohnung zeitweise gesperrt, die Leitung dann aber wieder freigegeben, um es abhören zu können. Die Datensammelwut, die jedem Geheimdienst, auch heute überall auf der Welt innewohnt, hat über die Vernunft und dem notwendigem Handeln gesiegt. Ja, man handelte sogar kontraproduktiv.  Die Versammlungsteilnehmer nutzen dies, um Sender der BRD zu informieren, die noch während der Versammlung darüber berichteten. In der DDR war das ein Straftatbestand(ungesetzliche Verbindungsaufnahme). Doch an eine Strafverfolgung war in dieser Situation nicht mehr zu denken. Die Staatsmacht der DDR war schon zu schwach dazu. Am Abend der Versammlung wurden programmatische Texte dem „Spiegel“ übergeben und die Gründung des DA erklärt. Man könnte meinen, dass diese Fehlleistung des MfS einer Agentenkomödie entsprungen wäre. Doch es war bitterer Ernst.

In seinem Programm suchte der DA zunächst einen Kompromiss zwischen der Idee des demokratischen Sozialismus(was immer man darunter verstehen kann, z. B. kann das in Richtung Sozialdemokratie gehen) und liberalen Ideen und forderte Reformen am DDR-System. Wir wissen, dass das Wort „Reform“ heute nichts Gutes bedeutet. Damals begann sich die Bedeutung des Begriffs „Reform“ zum Schlechten zu wandeln. Doch vielen Menschen war das nicht bewusst und glaubten, dass es um Verbesserungen in der DDR ginge. Unter „liberalen Ideen“ kann man sich viel vorstellen. Also keine konkrete Zielsetzung des DA.

Regulär wurde der demokratische Aufbruch auf dem zweiten Treffen am 29.10.1989 mit über hundert Vertretern im Berliner Königin-Elisabeth-Krankenhaus gegründet und mit einem Statut versehen, das Kommunikations- und Leitungsstruktur festlegte. Es wurde beschlossen, dass sich der DA bis zum Mai 1990 in eine politische Partei umwandeln solle. Zum Vorsitzenden wurde Wolfgang Schnur gewählt.

Im Dezember 1989 erfolgte eine programmatische Umorientierung. Man kann auch sagen, dass man konkreter wurde, als die Konterrevolution voranschritt. Ein Entwurf einer Arbeitsgruppe um Christoph Kähler bildete die Grundlage des Programms, das auf dem Parteitag am 16. und 17. Dezember in Leipzig verabschiedet wurde. Sozialismusvorstellungen verschwanden aus den Überlegungen, während sich die Orientierung an der Marktwirtschaft, das heißt, dass man konkret die kapitalistische Gesellschaftsordnung als Ziel formulierte, rasch durchsetzte. Die Deutsche Einheit, das heißt die Annexion der DDR durch die BRD, wurde als Ziel formuliert, allerdings war dies innerparteilich heftig umstritten. Mit dem „Leipziger Programm“ stand der Demokratische Aufbruch im Reigen der neu gegründeten und insgesamt noch stark politisch linkem Gedankengut (Man kann das eher unter sozialdemokratischen Gedankengut verstehen.)anhängenden konterrevolutionären Bewegungen relativ weit rechts. Linksgerichtete Mitglieder wie Friedrich Schorlemmer und Daniela Dahn verließen daraufhin die Partei. Die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Pressesprecherin, Oswald Wutzke Generalsekretär der Partei.

Vom 18. Dezember 1989 bis zum 12. März 1990 gehörte der Demokratische Aufbruch mit zwei Sitzen dem Zentralen Runden Tisch(Link) an. Teilnehmer waren Wolfgang Schnur und Rainer Eppelmann.

Der DA trat am 05.02. 1990 dem Wahlbündnis Allianz für Deutschland bei, um gemeinsam bei den Wahlen zur letzten Volkskammer, am 18. März 1990, zu kandidieren. Kurz vor der Wahl wurde der Vorsitzende der Partei, Wolfgang Schnur als langjähriger IM des MfS enttarnt. Wolfgang Schnur erklärte am 14. März 1990 seinen Rücktritt. Für den Demokratischen Aufbruch hatte die Aufdeckung einen Glaubwürdigkeitsverlust größeren Ausmaßes zur Folge. Nachfolger als Parteivorsitzender wurde Rainer Eppelmann.

Die Allianz gewann die Wahl zur Volkskammer, dabei war der DA mit 0,9 % und vier Sitzen jedoch der mit Abstand schwächste Partner des Wahlbündnisses. Rainer Eppelmann, der zuvor ab Februar 1990 als Minister ohne Geschäftsbereich der zweiten Regierung Modrow des Ministerpräsidenten Hans Modrow angehörte, wurde am 12. April 1990 der allerletzte Verteidigungsminister der DDR. Der DA bestand bis zu dessen Fusion mit der ehemaligen Blockpartei, der CDU in der DDR, bis zum 04. August 1990.

Siehe auch Wikipedia.

ADN-ZB-Kluge-17.12.89-fd-Leipzig: Parteitag Demokratischer Aufbruch. Der Gründungsparteitag des Demokratischen Aufbruch setzte seine Arbeit fort. Am Eröffnungstag hatte die Präsidentin des BRD-Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Grüße an die über 250 Delegierten aus allen Teilen der DDR überbracht.

Rita Süssmuth auf dem Gründungsparteitag des DA im Dezember 1989

(Politikerin der BRD zur damaligen Zeit)

Bildquelle: Bitte auf´s Bild klicken.

„Bundesarchiv Bild 183-1989-1217-002, Leipzig, Gründungsparteitag DA“ von Bundesarchiv, Bild 183-1989-1217-002 / Kluge, Wolfgang / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons –

ADN-ZB-Häßler-11.3.90-Dresden: Wahlkampf. Die Delegierten des Wahlparteitages des Demokratischen Aufbruch haben sich angesichts der Vorwürfe gegen Wolfgang Schnur geschlossen hinter den Vorsitzenden gestellt. Plakat vor dem Tagungsgebäude, dem Hygienemuseum Dresden.

Wahlplakat des DA mit dem Bild Wolfgang Schnurs vor der Volkskammerwahl

Solche Wahlkampfsprüche kennen wir heute zur Genüge. Damit wird für Niedriglohnjobs geworben.

Bildquelle: Bitte auf´s Bild klicken.

„Bundesarchiv Bild 183-1990-0311-022, Dresden, Wahlkampf“ von Bundesarchiv, Bild 183-1990-0311-022 / Häßler, Ulrich / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons –

Organisationen der Konterrevolution in der DDR: Demokratie Jetzt

Demokratie Jetzt(Kurz:DJ) war eine konterrevolutionäre Organisation, die in der DDR während der Konterrevolution entstanden ist. Sie wurde am 12. September 1989 offiziell gegründet und ging 1991 durch Fusion mit Teilen des Neuen Forums und der Initiative Frieden und Menschenrechte im Bündnis 90 auf.

Demokratie jetzt hatte seine Wurzeln in einem Arbeitskreis „Initiative für Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung“. Dies war eine konterrevolutionäre Organisation unter dem Dach der evangelischen Kirche, die sich u.a. mit der fehlenden Reisefreiheit beschäftigte. Am 28. Jahrestag der Errichtung des Antikfaschistischen Schutzwalls(13. August 1989) fand in der Treptower Bekenntniskirche aus diesem Anlass eine Veranstaltung statt, auf der Hans-Jürgen Fischbeck, Mitglied des Arbeitskreises, eine konterrevolutionäre Sammlungsbewegung forderte. Allerdings war von „demokratischer Erneuerung“ und nicht von der Beseitigung der DDR die Rede.

Am 12. September 1989 wurde in diesem Arbeitskreis ein „Aufruf zur Einmischung in eigener Sache“, der Gründungsaufruf von Demokratie Jetzt, verabschiedet. Er trägt 12 Unterschriften von Mitgliedern dieses Arbeitskreises, die fast alle aus Berlin stammen, unter ihnen der Physiker und Synodale Hans-Jürgen Fischbeck, die Mitbegründerin der Organisation „Frauen für den Frieden( die haben mit Frieden wenig zu tun, hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Konterrevolutionäre Organisation) Ulrike Poppe, der Kirchenhistoriker Dr. Wolfgang Ullmann und der Filmregisseur Konrad Weiß.

Im Gründungsaufruf ist viel wohlklingendes „Bla Bla“ enthalten. Es ist zwar auch von Ökologie die Rede, was erst mal positiv ist, doch ansonsten ist ein bürgerlicher Staat und letztendlich die kapitalistische Wirtschaftsordnung das Ziel. Doch es wurde noch nicht offen benannt.

Die Einmischung der BRD und die Annexion der DDR sind auch, wenn auch unter wohlklingenden Satzgebilden formuliert, als Ziele benannt.

Ende Oktober 1989 startete Demokratie Jetzt eine Unterschriftenaktion zur Änderung des Artikels 1 der Verfassung, der den Führungsanspruch der SED festschrieb. Im November verbreitete Demokratie Jetzt den Vorschlag eines „Vierseitigen Tisches“, an dem Vertreter der SED, der Blockparteien und Mitglieder der Kirche und Vertreter der konterevolutionären Bewegung teilnehmen sollten, ein Vorschlag, der im Dezember in Form des Runden Tisches umgesetzt wurde. Sätestens hier vertrat die SED nicht mehr die Arbeiterklasse. Ebenso trat der Wandel der Blockparteien ein. Ab Dezember tagte der Runde Tisch, an dem Demokratie Jetzt mit zwei Vertretern teilnahm. Seine Sprecher waren Hans-Jürgen Fischbeck, Ulrike Poppe, Konrad Weiß und Wolfgang Ullmann.

Zur Volkskammerwahl 1990 trat Demokratie Jetzt in einem Wahlbündnis mit dem Neuen Forum und der Initiative Frieden und Menschenrechte an, das 2,9 % der Stimmen und 12 der 400 Sitze erreichte. Mit den acht Abgeordneten der Grünen Partei in der DDR bildeten sie zusammen die Fraktion Bündnis 90/Grüne. Demokratie Jetzt trat ein für eine soziale und ökologische Marktwirtschaft, für Rechtsstaatlichkeit und für die Einheit Deutschlands in drei Stufen (Annäherung, Staatenbund, Bund deutscher Länder). Die wohlklingenden Ziele heißen auf gut deutsch: Man trat für die gleichen Ziele, wie die GRÜNEN in der BRD ein. Weitere Ziele waren die Rechtsordnung der BRD und der abgemilderte Kapitalismus, der sich „soziale Marktwirtschaft“ nennt. Dass für den Kapitalismus die „soziale Marktwirtschaft“ nicht mehr von Nöten ist, wissen wir ja. Auch DIE GRÜNEN ist die „soziale Marktwirtschaft“ nicht mehr relevant.

Am 21. September 1991 gründete sich in Potsdam aus Teilen des Neuen Forums, der Initiative Frieden und Menschenrechte und Demokratie Jetzt das Bündnis 90 als Partei, welches sich wiederum im Mai 1993 mit den Grünen vereinigte. In Sachsen gründete Demokratie Jetzt schon im September 1991 gemeinsam mit Grünen, Neuem Forum und der Initiative Frieden und Menschenrechte die Partei Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen.

Siehe auch Wikipedia

Konterrevolutionäre Organisationen in der DDR: Neues Forum

Das Neue Forum (Abkürzung: NF, Kurzbezeichnung: Forum) war eine der konterrevolutionären Organisationen, welche während der Konterrevolution in der DDR entstanden. Das Neue Forum prägte die Konterrevolution wesentlich mit. Ein Teil des Neuen Forums ging später im Bündnis 90 und schließlich in der Partei Bündnis 90/Die Grünen auf. Ein anderer Teil blieb als eigenständige Organisation erhalten, die in den heutigen neuen Bundesländern heute als Kleinpartei aktiv ist.

Das Neue Forum wurde am 9./10. September 1989 bei Berlin im Grünheider Ortsteil Altbuchhorst, im Haus von Katja Havemann, der Witwe von Robert Havemann, gegründet. Am 10. September veröffentlichte die Gruppe den Aufruf „Die Zeit ist reif – Aufbruch 89“. Er war von 30 Erstunterzeichnern aus der gesamten DDR, die knappe Hälfte aus Berlin, unterschrieben worden. Unter ihnen befanden sich die Malerin Bärbel Bohley, der Physiker Martin Böttger, die Ärztin Erika Drees, die Heimerzieherin Katja Havemann, der Jurist Rolf Henrich, der Physiker Reinhard Meinel, der Physiker Sebastian Pflugbeil, der Arzt und Molekularbiologe Jens Reich, der Betonfacharbeiter Reinhard Schult, der Physiker Rudolf Tschäpe, der Student Michael Arnold sowie der Pfarrer und Direktor der Evangelischen Akademie Magdeburg Hans-Jochen Tschiche. Die genannten Personen sind Konterrevolutionäre. Der Aufruf begann mit dem Satz „In unserem Land ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“ und beschrieb dann in einem längeren Absatz die Verhältnisse in der DDR. In der Tat lag da Einiges im Argen. Diesen Schwachpunkt haben die Konterrevolutionäre ausgenutzt und da eingehakt. Es wurden darin verschiedene Kritikpunkte aufgeführt, die mit Wünschen an die gesellschaftliche Entwicklung verbunden waren, ohne allerdings konkrete politische Forderungen zu stellen. Das Hauptanliegen des Aufrufs war das Einklagen eines „demokratischen Dialogs“. „In aller Öffentlichkeit, gemeinsam und im ganzen Land“ sollte über die wichtigen Fragen nachgedacht und gesprochen werden. Das Neue Forum wollte eine „politische Plattform“ für diesen als notwendig beschriebenen Dialog sein und rief alle Bürger der DDR auf, an der „Umgestaltung unserer Gesellschaft“ mitzuarbeiten und dem Neuen Forum beizutreten. Das sind alles schwammige Formulierungen. Doch es gibt Texte des Neuen Forums, die erkennen lassen, dass es in Richtung bürgerliche Gesellschaft gehen soll.

Am 19. September 1989 meldete das Neue Forum die Gründung der Vereinigung unter Berufung auf Artikel 29 der DDR-Verfassung in elf der 15 DDR-Bezirke an. Zwei Tage später wurde über die staatliche Nachrichtenagentur ADN das Neue Forum als verfassungs- und staatsfeindlich beschrieben. Es zeigt sich, dass es tatsächlich so war. Am 25. September 1989 wurde der Antrag auf Zulassung offiziell mit der Begründung abgelehnt, es bestehe keine gesellschaftliche Notwendigkeit für eine derartige Vereinigung. Die Staatsmacht der DDR war bereits zu schwach, um konsequent gegen das Neue Forum vorzugehen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 3.000 Menschen den Aufruf unterschrieben. Es ist fraglich, ob die Unterzeichner das wohlklingende „Bla Bla“ verstanden haben. Vermutlich nicht und sie sind darauf hereingefallen.

„Der Spiegel“ schrieb am 09.10.1989:

„Kein Mensch mehr, so scheint es, schert sich im 40. Jahr der Republik um Drohungen und Verbote der sozialistischen Obrigkeit. 900 Bürger schrieben sich bei einem Gottesdienst in Schwerin in die Mitgliederliste des Neuen Forums ein, obwohl Innenminister Friedrich Dickel die Vereinigung kurz zuvor zur staatsfeindlichen Organisation erklärt hatte.“

Der Aufruf vom Neuen Forum wurde vervielfältigt und weitergegeben. Das MfS beobachtete diese Tätigkeiten als staatsfeindlich. Es konnte aber nichts mehr dagegen ausrichten.

Wie alle Konterrevolutionäre, agierte das Neue Forum mit geschickter Massenpsychologie. Das hatte auch eine hohe Mobilisierungswirkung zur Folge. Die Proteste und Demonstrationen, wie die Montagsdemonstrationen wurden durch das Neue Forum getragen. Die Strukturen wuchsen und Kontaktadressen wurden verteilt. Zunächst erklärten die meisten Vertreter des Neuen Forums, dass sie die DDR erhalten wollten und kein kapitalistisches Gesellschaftssystem anstrebten. Nach dem konterrevolutionären Ereignis am 09.11.1989, als der Antifaschistische Schutzwall beseitigt wurde, verlor das Neue Forum mit diesen Positionen und den wenig konkreten Zielen des Gründungsaufrufs zunehmend an Einfluss auf die konterrevolutionäre Bewegung.

Von Dezember 1989 bis März 1990 arbeitete das Neue Forum mit Vertretern am Zentralen Runden Tisch und lokalen Runden Tischen, die mit einer Vielzahl von Forderungen an die (noch) bestehende DDR-Regierung und entsprechenden kommunalen Entscheidungsträgern herantraten. Sie bestimmten die politische Entwicklung der damaligen Zeit. Die Konterrevolution nahm ihren Lauf. Von Februar bis März 1990 stellte das Neue Forum mit Sebastian Pflugbeil einen Minister ohne Geschäftsbereich in der Regierung Modrow. Die Konterrevolution ergriff die Macht.

Die politische Ausrichtung des Neuen Forums war zunächst relativ unbestimmt. Im Neuen Forum organisierten sich Leute verschiedener politischer Auffassungen. Ob man eine Partei gründen wollte oder sich anders organisieren will, entschied sich Ende 1989. Am 27. und 28. Januar 1990 spalteten sich nach langen Debatten etwa ein Viertel der Anhänger, vor allem Mitglieder aus den Südbezirken der DDR, als Deutsche Forumpartei (DFP) vom Neuen Forum ab, deren Vorsitzender Jürgen Schmieder wurde. Die DFP ging mit der Annexion der DDR in der FDP auf.

Bei der offiziellen Gründungskonferenz im Januar 1990 kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem linken und dem gemäßigten Flügel. Als Ergebnis behielt das Neue Forum seine basisdemokratischen Strukturen bei, strich aber das Bekenntnis zur eigenstaatlichen DDR aus dem Programm. Die Konterrevolution war ja nun soweit gediehen, dass man die Bevölkerung nicht mehr täuschen musste und die Annexion der DDR durch die BRD stand bevor. Am 6. Februar schloss sich das Neue Forum mit den konterrevolutionären Organisationen Demokratie Jetzt und Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) zum Wahlbündnis Bündnis 90 zusammen. Bei der Volkskammerwahl am 18. März erhielt das Bündnis 90 dann 2,9 % der Stimmen und stellte 12 Abgeordnete im Parlament. Gemeinsam mit den Abgeordneten der Grünen Partei in der DDR gründeten sie die Fraktion Bündnis 90/Grüne. In ihr saßen für das Neue Forum Joachim Gauck(heutiger Bundespräsident), Gotthilf Matzat, Hans-Ulrich Meisel, Ilse Nierade-Koenig, Rainer Pietsch, Jens Reich, Werner Schulz und Hans-Jochen Tschiche. Die Fraktion sprach sich sehr vehement gegen die ihrer Meinung nach zu schnelle Einführung der DM und Annexion der DDR durch die BRD aus. Doch das war nicht mehr entscheidend.

Siehe Wikipedia

Konterrevolutionäre Organisationen in der DDR: Grüne Partei in der DDR

Die Grüne Partei der DDR steht zwischen einer konterrevolutionären Organisation und einer neuen Partei in der (Noch-)DDR während der Konterrevolution. Aufgrund von Versäumnissen, Fehlleistungen und mangelnder Möglichkeiten im Bereich Umwelt entstanden konterrevolutionäre Organisationen, die sich mit dem Thema Umwelt befassten.

ADN-ZB-Grafik-8.2.1990-Berlin: Signet Grüne Partei/ Zum Hauptziel ihrer Programmatik hat die Partei die Ökologie gewählt. Die am 24. November gegründete Partei tritt dafür ein, daß quantitatives durch qualitatives Wirtschaftswachstum ersetzt wird.

Grüne Partei DDR Logo
Bildquelle: Bitte auf´s Bild klicken

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„Bundesarchiv Bild 183-1990-0208-015, Logo Grüne Partei der DDR“ von Bundesarchiv, Bild 183-1990-0208-015 / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons –

Die Grüne Partei in der DDR (Kurzbezeichnung Grüne Partei, ab September 1990 DIE GRÜNEN) wurde am 24. November 1989 konstituiert und auf ihrem ersten Parteitag am 9. Februar 1990 formell gegründet. Einen Tag nach der ersten Bundestagswahl nach Annexion der DDR, am 3. Dezember 1990,fusionierte die Partei (mit Ausnahme des sächsischen Landesverbandes)mit den westdeutschen GRÜNEN.

Die Partei ging wesentlich auf das 1988 gegründete Grün-Ökologische Netzwerk Arche zurück. Im April 1989 kündigte die Arche an zur nächsten Volkskammerwahl mit einer von der Einheitsliste der Nationalen Front unabhängigen Grünen Liste antreten zu wollen. Dies war der erste Versuch in der Geschichte der DDR, den parlamentarischen Alleinvertretungsanspruch der SED-geführten Nationalen Front herauszufordern. Die Vorbereitungen zur Gründung der Partei verzögerten sich jedoch aufgrund von Widerständen innerhalb der sich Umweltbewegung nennenden Konterrevolutionäre, so dass während der Konterrevolution im Herbst 1989 andere Parteien vor der Grünen Partei gegründet wurden.

Die Grüne Partei war von Februar bis April 1990 mit einem Minister ohne Geschäftsbereich im Kabinett Modrow sowie nach der Wahl am 18. März 1990 mit acht Sitzen in der Volkskammer vertreten. Als Teil der Listenvereinigung Grüne/Bündnis 90 stellten DIE GRÜNEN im ersten Bundestag nach Annexion der DDR zwei der acht Abgeordneten. Da die westdeutschen Grünen an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten, waren die beiden ostdeutschen Abgeordneten die einzigen Grünen Bundestagsabgeordneten. Die Bundestagsgruppe von GRÜNEN und Bündnis 90 war ein Vorreiter der Fusion zu einer gemeinsamen Partei 1993.

In den 1980er Jahren entstanden als Folge der Umweltverschmutzung, mangelnder Möglichkeiten, Versäumnissen und verfehlter Medienpolitik der DDR überall im Land Umweltgruppen mit konterrevolutionären Zielen.

So gab es bis 1988 etwa 80 Umweltgruppen unter dem Dach der Kirche. Anfangs war die Beschäftigung mit Umweltthemen noch eng mit der Friedens- und Menschenrechtsbewegung(beinhaltete nicht die sozialen Menschenrechte, es ging nicht um echte Friedenspolitik)verknüpft. Erst Mitte der 1980er Jahre differenzierten sich zunehmend themenspezifische Gruppierungen heraus. Wichtige Themen waren unter anderem die Zerstörung der Umwelt durch den Tagebau, die Luftverschmutzung durch den massiven Einsatz der Braunkohle(Braunkohle war der einzige Energieträger welcher der DDR zur Verfügung stand), der Uranbergbau der Wismut(War leider notwendig, da die Sowjetunion von Atomwaffen bedroht war und im Gegenzug auch Atomwaffen bereitstellen musste. Das war die unendliche Rüstungsschraube. Uran wurde auch für die friedliche Nutzung der Kernenergie gebraucht. Diese Art der Energie ist umstritten.), die Umweltzerstörungen durch die chemische Industrie um Bitterfeld(Überall in den heutigen neuen Bundesländern ist die Industrie „platt gemacht“ worden, so auch in Bitterfeld. Da ist es kein Kunststück, dass dort nun die Luft sauberer ist.), besonders nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl 1986, die Nutzung der Atomenergie.

Erste Pläne zur Gründung einer Grünen Partei gab es 1984. Bei einem Treffen von DDR-Umweltschützern mit Petra Kelly und Gert Bastian, beides Vertreter der GRÜNEN der BRD wurde erwogen, eine solche Partei als Sektion der westdeutschen GRÜNEN zu gründen. Petra Kelly und Gert Bastian, Hoffnungsträger der Friedensbewegung in der BRD, sind unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen.

Anfangs setzte die DDR Hoffnungen auf die GRÜNEN in der BRD. Doch es war eine Fehleinschätzung. Bereits 1984 zeigt sich die Einflussnahme und Unterstützung der konterrevolutionären Gruppierungen durch DIE GRÜNEN der BRD.

Die Pläne, eine Sektion der GRÜNEN der BRD in der DDR zu gründen, waren auch innerhalb der GRÜNEN in der BRD nicht durchsetzbar. Denn es wäre illegales Wirken in der DDR gewesen. Einzelpersonen hatten immer wieder vage Pläne einer (grünen) Parteigründung, so Vera Wollenberger(heute Vera Lengsfeld, eine bekannte Konterrevolutionärin, heute CDU und treibt sich auch bei der AfD herum) um 1984 oder Hans-Jochen Tschiche seit 1987.

Die Grüne Partei war ab dem 7. Dezember 1989 mit zwei Vertretern am Runden Tisch beteiligt. Carlo Jordan vertrat die Grünen bei allen 16 Sitzungen, Marianne Dörfler elfmal. Vom 5. Februar bis zum 12. April 1990 beteiligte sich die Partei an der sogenannten „Regierung der Nationalen Verantwortung“ unter Hans Modrow. Das war die Übergangsregierung(zweitletzte Regierung der DDR) nach dem Ende der DDR als Arbeiter- und Bauernstaat und der letzten Regierung, welche die Übergaberegierung an die BRD war. Es war eine Koalition von SED und Blockparteien, in welche die neuen Parteien und Gruppierungen am 5. Februar je einen Minister ohne Geschäftsbereich entsandten. Für die Grüne Partei wurde Matthias Platzeck Minister(später SPD und Ministerpräsident von Brandenburg), obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt noch kein Mitglied der Partei, sondern der Grünen Liga war, während Klaus Schlüter die Grüne Liga vertrat. Relativ schnell hatten sich die Differenzen innerhalb der Umweltbewegung angesichts der sich überschlagenden Ereignisse beruhigt, und viele frühere Gegner der Parteigründung wie Olaf Möller übernahmen nun selbst wichtige Aufgaben in der Grünen Partei.

Dafür wuchsen Spannungen zwischen Grünen und anderen konterrevolutionären Organisationen, die über die unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte hinausgingen. Das Misstrauen der anderen konterrevolutionären Organisationen Parteien gegenüber – unter den konterrevolutionären Gruppierungen am zentralen Runden Tisch verstanden sich nur die Grüne Partei, die Sozialdemokratische Partei und der Demokratische Aufbruch ausdrücklich als solche – wurde dadurch bestärkt, dass sich die Grünen dafür aussprachen, nur Parteien zur vorgezogenen Volkskammerwahl(Die Wahl zur letzten Volkskammer) zuzulassen. Bei allen Unterschieden gab es jedoch zahlreiche gemeinsame Positionen zwischen den anderen konterrevolutionären Organisationen, der Grünen Partei in der DDR und den GRÜNEN der BRD. Dazu zählten die konföderative Lösung der Deutschen Frage(keine schnelle Annexion, sondern Zusammenschluss, wobei jeder Teilstaat eine gewisse Selbstständigkeit bewahrt), die Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit, die Wahrung gesellschaftlicher Eigentumsrechte an Grund und Boden(später ist „Rückgabe vor Entschädigung“ daraus geworden. Das hat viele Hausbesitzer stark belastet oder hat sie in den Ruin getrieben. Grundstücke mussten den Alteigentümern abgekauft werden.), die Auflösung der Militärblöcke(Es ist nur der Warschauer Vertrag aufgelöst worden. Die NATO besteht weiterhin und hat sich nach Osten hin erweitert.), sowie die Notwendigkeit eines ökologischen Umbaus von Wirtschaft und Gesellschaft.(Was die ökologische Seite angeht, haben wir nun die heutigen Umweltstandards. Problemmüll und umweltschädliche Produktion wird nun ins Ausland exportiert, wo es keine bis geringe Umweltstandards gibt. Was die Wirtschaft angeht, hat nun der Kapitalismus gesiegt.)

Eine schnelle Annexion der DDR durch die BRD lehnte die neue Grüne Partei ab. Doch dann ging es recht zügig voran. Es wurden, vom zentralen Koordinierungsbüro in allen 15 Bezirken Kontaktadressen zum Aufbau einer landesweiten Organisationsstruktur eingerichtet, wenig später kamen zahlreiche Kontaktgruppen auf Kreisebene hinzu. Bis zum ersten Parteitag im Februar 1990 hatte die Grüne Partei bereits etwa 3.000 Mitglieder. Landesverbände etablierten sich Anfang April 1990 in Thüringen und Brandenburg, in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern dagegen erst im August bzw. September 1990. Schon das Hallenser Programm vom Februar 1990 hatte die späteren neuen Bundesländer vorweggenommen. Auch nach der Einrichtung von Landesgeschäftsstellen blieben die Bezirksgeschäftsstellen als informelle Informations- und Koordinierungsbüros bestehen. Das wichtigste Gremium zwischen den Parteitagen war ein in vierzehntäglichem Rhythmus tagender Delegiertenrat. Dieser sollte die Entscheidungsfindungen effektiv gestalten und gleichzeitig die Parteibasis einbeziehen. Die Grüne Partei in der DDR wurde 21. Mitglied der Europäischen Föderation Grüner Parteien. Im Gegensatz zu den Grünen der BRD, die in den 1980er Jahren von heftigen Auseinandersetzungen zwischen „Realos“, „Fundis“, „Ökosozialisten“ und anderen Strömungen geprägt waren, bestimmte die Ost-Grünen ein pragmatischer naturwissenschaftlich-technischer Ansatz.

Der rasche Aufbau einer relativ gut organisierten Partei unterschied die Grünen erheblich von den anderen konterrevolutionären Organisationen. . Jede Bezirksstelle erhielt mit Unterstützung der Grünen der BRD Computer und Kopierer. Wichtigster Posten für die Finanzierung war eine Anschubfinanzierung der Modrow-Regierung für neue Parteien in Höhe von etwa fünf Millionen DDR-Mark. Der Informationsaustausch basierte auf Telefax und ab Sommer 1990 auf einem umfangreichen Computer-Mailbox-System. Man war technisch der damaligen Zeit voraus. Zu dieser Zeit gab es in den Geschäftsstellen insgesamt 36 Planstellen. Angesichts der guten Vernetzung und der relativ wenigen hauptamtlich Beschäftigten galt die Grüne Partei in der DDR als effizienter als ihr westdeutsches Pendant. Während die Grüne Partei das Augenmerk auf den Ausbau eines effektiven Kommunikationsnetzes legte, gaben die anderen konterrevolutionären Organisationen in den Wahlkämpfen wesentlich mehr Geld für Handzettel aus. Aufgrund der effizienteren Arbeit verfügten die Grünen im Herbst 1990 mit rund 1,2 Millionen Mark über deutlich mehr Geld als die anderen konterrevolutionären Organisationen mit zusammen ungefähr 300.000 Mark.

Wegen der Differenzen im Vorfeld der Volkskammerwahl gehörte die Grüne Partei nicht zu der aus dem Neuen Forum, der Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM) und Demokratie Jetzt (DJ) gebildeten Wahlallianz Bündnis 90, sondern ging ein Wahlbündnis mit dem Unabhängigen Frauenverband (UFV) ein. Dabei spielten die organisatorischen Unterschiede zwischen Grünen und den anderen konterrevolutionären Organisationen für die Öffentlichkeit von Anfang an keine Rolle und wurden kaum wahrgenommen. Die verschiedenen thematischen Schwerpunkte Umwelt und Bürgerrechte(nicht die sozialen Bürgerrechte sind gemeint) schlossen sich keineswegs gegenseitig aus.

Grüne und UFV errangen bei der letzten Volkskammerwahl am 18. März 1990 2,0 Prozent. Eine Sperrklausel gab es nicht, so dass Ernst Dörfler, Christine Grabe, Peter Hildebrand, Jürgen Mäder, Matthias Platzeck(späterer Ministerpräsident von Brandenburg), Bernd Reichelt, Uwe Täschner und Vera Wollenberger(heute Vera Lengsfeld, bekannte Konterrevolutionärin, heute CDU und sie treibt sich in der AfD herum) Sitze in der Volkskammer errangen. Da somit alle acht Mandate an die Grüne Partei fielen und diese sich weigerte, dem UFV Plätze abzutreten, zerbrach das Wahlbündnis aus Grünen und UFV. Zusammen mit dem Bündnis 90, das 2,9 Prozent und damit 12 Abgeordnete erreicht hatte, bildete die Grüne Partei in der Volkskammer die Fraktion Bündnis 90/Grüne. Das Wahlergebnis musste alle beteiligten Gruppen enttäuschen, vereinigten sie doch die meisten der Kräfte, welche maßgeblich mitgewirkt hatten die SED-Führung zu stürzen. Dem Wunsch der Bevölkerung(die Konterrevolution stand kurz vor dem Sieg) nach einer reibungslosen, möglichst raschen wirtschaftlichen und politischen Vereinigung sowie dem professionellen, weitgehend von den Schwesterparteien der BRD finanzierten und wesentlich über die Medien der BRD ausgetragenen Wahlkampf der Parteiapparate aus der BRD hatten Grüne und Bündnis 90 außer der hohen Reputation ihrer Protagonisten letztlich wenig entgegenzusetzen. Im Gegensatz zur SPD, zum Bündnis 90 und zu den Grünen konnten sich die Wahlsieger der aus CDU, DSU und Demokratischem Aufbruch gebildeten Allianz für Deutschland, der FDP-nahe Bund Freier Demokraten sowie die SED-Nachfolgerpartei PDS auch noch auf die übernommene Infrastruktur, auf das Vermögen und teilweise auf das Personal der ehemaligen Blockparteien stützen. Die Grünen der BRD wollten nicht so massiv wie die etablierten Bundestagsparteien in den Wahlkampf der (Noch-)DDR eingreifen(Die GRÜNEN der BRD leisteten vorher finanzielle und logistische Hilfe, um die Konterevolution ins Rollen zu bringen.), ihre 50.000 DM Aufbauhilfe für die Grüne Partei in der DDR spielten eine eher untergeordnete Rolle. Für die GRÜNEN kam erschwerend hinzu, dass alle neu entstandenen Parteien(Mit den neuen Parteien beschäftigt sich DIE TROMMLER nicht, da sie von der BRD organisiert und gesteuert wurden. Außerdem hatten sie, bis zur Annexion der DDR durch die BRD, nur eine Übergangsfunktion zu erfüllen.) und Bewegungen grundsätzlich für einen ökologischen Umbau der Gesellschaft eintraten, die Umweltproblematik gleichzeitig aber angesichts zu erwartender sozialer und wirtschaftlicher Probleme in der Umbruchsituation in den Hintergrund trat. Da sind wir wieder am Ausgangspunkt, dass die Ökologie in der DDR nicht die Rolle spielte, die notwendig gewesen wäre. Doch der Beitrag zum Sieg der Konterrevolution ist geleistet worden.

Die Organisation des parlamentarischen Alltagsgeschäfts gestaltete sich schwierig. Die Abgeordneten mussten sich nicht nur schnell in ihre neuen Aufgaben einarbeiten, sondern die meisten Anträge und Gesetzesentwürfe wurden unter Zeitdruck schon nach einem Tag in der Volkskammer debattiert und verabschiedet. Mit Wolfgang Templin gab es zunächst nur einen Fraktionsmitarbeiter, und erst Mitte Mai konnte eine Pressestelle eingerichtet, Finanzexperten sowie Juristen eingestellt, persönliche Mitarbeiter gesucht und Arbeitsmaterialien wie Schreibmaschinen und Kopiergeräte angeschafft werden.

Da die Angleichung der Gesetze der DDR und der Bundesrepublik sich weitgehend auf eine bloße Übernahme der bundesdeutschen Gesetzestexte beschränkte(Durch die Angleichung der Gesetze wurde die Annexion und Übernahme der DDR durch die BRD vorbereitet.), blieb der Volkskammer, den Ausschüssen und erst recht der kleinen Fraktion Bündnis 90/Grüne sehr wenig Spielraum für politische Gestaltung.(Wozu noch? Es war doch bereits alles entschieden.) Die Fraktion stimmte geschlossen gegen das Gesetz zum Vertrag über die Schaffung einer Währungs-,Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland vom 18. Mai 1990.

Maßgeblichen Anteil hatten die Bündnisgrünen daran, dass die Akten der Staatssicherheit nicht wie geplant ins Bundesarchiv nach Koblenz verlegt, sondern ein Sonderausschuss zur Kontrolle der Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)/Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) unter der Leitung des Bündnis-90-Abgeordneten Joachim Gauck(heutiger Bundespräsident) eingerichtet wurde, aus dem später die sogenannte Gauck-Behörde hervorging. Dank der GRÜNEN wurde diese antikommunistische Behörde eingerichtet. Sie tut mehr, als nur die Akten verwalten. Zur Verwaltung der Akten wäre das Bundesarchiv der bessere Platz. Trotz damaliger Fehlleistungen, ist das MfS und dessen damalige Mitarbeiter massiv der antikommunistischen Hetze ausgesetzt. Hat doch eine Arbeiter- und Bauernmacht es vermocht einen Geheimdienst zu unterhalten. Auch wenn es nicht für ewige Zeiten war, so ist das für die Sieger der Geschichte unerträglich. So wird die Hetze massiv weiterbetrieben.

Ernst Dörfler leitete den Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Energie und Reaktorsicherheit.

Nach dem der Annexion der DDR durch die BRD am 3. Oktober 1990 entsandte die Volkskammer bis zur Konstituierung des Bundestages nach den ersten Bundestagswahlen der nun vergrößerten BRD am 2. Dezember 1990 144 Abgeordnete in den Bundestag. Davon gehörten sieben der bündnisgrünen Fraktion an, darunter die GRÜNEN Ernst Dörfler, Matthias Platzeck(später SPD und Ministerpräsident von Brandenburg) und Vera Wollenberger (Später ist sie zur CDU gewechselt. Sie hat ihren Geburtsnamen Lengsfeld angenommen, nachdem herausgekommen ist, dass ihr Mann als IM für das MfS arbeitete und sie sich daraufhin von ihm scheiden ließ.)Die Delegierten wurden in einer Fraktionssitzung am 18. August 1990 in geheimer Wahl bestimmt.

Auf das Wirken der grünen Partei in der DDR in der restlichen Zeit der DDR und dann im früheren Westberlin und den nun neuen Bundesländern verzichtet DIE TROMMLER. In diesem Beitrag ist das Wirken der grünen Partei der DDR während der Konterrevolution der Schwerpunkt.

Kurz nach dem Sieg der Konterrevolution sind DIE GRÜNEN zur Kriegspartei geworden. Sie haben den Balkan-Krieg befürwortet. Der Witz machte die Runde, dass DIE GRÜNEN nun für Krieg sind, aber die Panzer doch mit KAT fahren sollen.

Weitere Infos kann man Wikipedia entnehmen.