Grenztruppen der DDR

Einsatzübung im Kreis Mühlhausen am 27. März 1982

Einsatzübung im Kreis Mühlhausen am 27. März 1982

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„Bundesarchiv Bild 183-1982-0327-006, Kreis Mühlhausen, Einsatzübung von Grenztruppen“ von Bundesarchiv, Bild 183-1982-0327-006 / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons – Bild ist entsprechend verlinkt

Die Grenztruppen waren in den Staaten des Warschauer Vertrags Schutzorgane, die dafür bestimmt waren die Unverletzlichkeit der Staatsgrenzen und die Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet zu gewährleisten.

Grenztruppen, bzw. Grenzschutz oder Grenzpolizei gab es zur damaligen Zeit und gibt es auch heute noch in zahlreichen anderen Staaten der Welt. Dort haben sie in der Regel auch eine innere Funktion. In der alten BRD war es der Bundesgrenzschutz, die heutige Bundespolizei. Z.B in der Schweiz sind es die Grenzwächter(Swissborderguard). Siehe You Tube Kanal der Swissborderguard.

Im November 1946 wurden die ersten Einheiten der Deutschen Grenzpolizei aufgestellt. Offiziell galt der 01.12. als Gründungsdatum. Darum ist das der Ehrentag der Grenztruppen der DDR. An diesem Tag ehren heute noch Freundinnen und Freunde der DDR die damaligen Angehörigen der Grenztruppen der DDR.

Einweisung eines Grenzpostens

Angesichts eines geplanten Überfalls von NATO-Streitkräften auf die DDR erließ der Minister für Nationale Verteidigung am 12.08.1961 den Befehl über die militärische Sicherung der Staatsgrenze zur BRD und zu Westberlin. Entsprechend einem Beschluss des Nationalen Verteidigungsrats der DDR vom 15.09.1961 wurde die Deutsche Grenzpolizei zu Grenztruppen reorganisiert und dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt. Gleichzeitig wurde das Kommando der Grenztruppen als deren Führungsorgan gebildet.

Grenztruppen DDR im Winter

DDR-Grenztruppen im Winter

Zu den Grenztruppen der DDR gehörten die Truppenteile für die Grenzsicherung(Grenzregimenter) und für die Ausbildung(Grenzausbildungsregimenter). Außerdem gab es Spezialtruppen, wie z.B. Nachrichten- und Pioniereinheiten, Hubschrauberkräfte für die Aufklärung und andere Aufgaben, sowie Bootskompanien für die Sicherung der Staatsgrenze auf Flüssen und anderen Binnengewässern und maritime Kräfte für die Sicherung der Seegrenze. Ihre Bewaffnung und Ausrüstung entsprach ihren Aufgaben, d.h. sie waren vor allem mit Schützenwaffen(Maschinenpistolen, Maschinengewehre, Panzerbüchsen) ausgerüstet. Außerdem gehörten zur Ausrüstung geländegängige Kraftfahrzeuge, Schneemobile, Mehrzweckhubschrauber vom Typ Mi-2 und Grenzsicherungsboote.

Emblem für Fahrzeuge der Grenztruppen

Emblem für Fahrzeuge der Grenztruppen

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„Vehicle roundel of Border Troops of GDR“ von vektorisiert: Jwnabd – Verordnung über Flaggen, Fahnen und Dienstwimpel der Deutschen Demokratischen Republik. – Flaggenverordnung – vom 12. Juli 1979.. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons -Bild ist entsprechend verlinkt

 

Die Grenztruppen der DDR(kurz GT) waren als bewaffnetes Schutzorgan der sozialistischen Staatsmacht ein Bestandteil der Landesverteidigung der DDR. Ihre Hauptaufgabe war es, alle erforderlichen Maßnahmen für den zuverlässigen Schutz der Staatsgrenze zu treffen und im engen Zusammenwirken mit den anderen Schutz-und Sicherheitsorganen die territoriale Integrität(Integrität=im Völkerrecht Begriff der territorialen Unversehrtheit)der DDR und die Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze und Territorialgewässer zu gewährleisten. Sie hatten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Staatsorganen und der Bevölkerung die Sicherheit und Ordnung in den Grenzgebieten und den Seegewässern zu garantieren. Ihre Pflichten und Befugnisse waren in dem von der Volkskammer am 25.03.1983 beschlossenen „Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik – Grenzgesetz“ festgelegt.

Bestenabzeichen (1986–1990)

Bestenabzeichen (1986-1990)

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„Bestenabzeichen DDR Grenztruppen“ von Fornax – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons -Bild ist entsprechend verlinkt

Die Grenztruppen sicherten die 1400 km lange Staatsgrenze zur BRD, die 164 km lange Staatsgrenze zu Westberlin und die Seegrenze der DDR an der Ostseeküste mit einer Basislänge von 310 km. Außerdem überwachten sie die Staatsgrenzen der DDR zu den damaligen verbündeten Ländern. Das waren die damalige Volksrepublik Polen und die CSSR mit einer Gesamtlänge von etwa 700 km.

Einweisung eines Grenzpostens

Die Sicherung der Staatsgrenze der DDR zur BRD war eine außerordentlich bedeutsame und verantwortungsvolle Aufgabe, denn diese Grenze war Trennlinie zwischen Sozialismus und Imperialismus. Auf dem Territorium der alten BRD war die stärkste Gruppierung der NATO stationiert.

Ebenso wichtig war die Sicherung der Staatsgrenze zu Westberlin, da die reaktionärsten imperialistischen Kreise versuchten dieses Territorium als Brückenkopf der Diversion(Spionage, ideologische Zersetzung, politische Aktionen gegen die Staatsmacht, Terror, Wirtschaftssabotage, bewaffnete Aktionen konterrevolutionärer Kräfte) und Spionage gegen die DDR zu benutzen.

Grenze Berlin

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Bhetanews

Die Sicherung der Staatsgrenze zur BRD und zu Westberlin war eine Gefechtsaufgabe für den Frieden. Sie war für die Sicherung des Friedens und Gewährleistung der Sicherheit der Völker der sozialistischen Staatengemeinschaft von großer Bedeutung. Das ergab sich insbesondere aus dem Anspruch der BRD-Regierung einen imperialistischen deutschen Staat in den Grenzen von1937 zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurde die völkerrechtswidrige These von der „innerdeutschen Grenze“ benutzt. Auch im Nachhinein wird diese These von der offiziellen Geschichtsschreibung benutzt. Dieses Ziel war im Bezug auf die osteuropäischen Staaten für die Politik der BRD-Regierung nicht auf Dauer haltbar. Der Kniefall von Willy Brandt am 07.12.1970 am Ehrenmal der Helden des Ghettos in Warschau war das Symbol zur Änderung der Politik gegenüber Osteuropa. Allerdings war die Gefahr nicht gebannt. Auch wenn sich die offizielle Regierungspolitik der BRD geändert hat, so agierten die Revanchistenverbände weiterhin. Was die DDR betrifft, ist dieses Ziel erreicht worden.

Flagge Grenzbrigade Küste

Flagge der Grenzbrigade Küste

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„Flag of border brigade coast (East Germany)“ von User Jwnabd from German-Wikipedia – Jugendlexikon. a-z. 10. Auflage. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig 1981. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons -Bild ist entsprechend verlinkt

Bis zum Ende der DDR gab es zahllose Anschläge auf die Staatsgrenze der DDR zur BRD und Westberlin, die den Frieden in Europa gefährdeten.  Denn auch nach der Änderung der Politik gegenüber den osteuropäischen Ländern, war es weiterhin die Politik der BRD die DDR nicht als Ausland anzusehen und die These von der „innerdeutschen Grenze“ ist weiterhin beibehalten worden.

Ehemalige Grenztruppenunterkunft in Oebisfelde-Buchhorst im Drömling

Ehemalige Grenztruppenunterkunft in Oebisfelde-Buchhorst im Drömling

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„Oebisfelde Grenztruppenkaserne“ von Benutzer:AxelHH – Foto aufgenommen von Benutzer Benutzer:AxelHH. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons –  Bild ist entsprechend verlinkt

 

 

Dienstlaufbahnabzeichen der Grenztruppen.

Dienstlaufbahnabzeichen der Grenztruppen

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„Dienstlaufbahnabezeichen der Grenztruppen der DDR“ von Hauptinspekteur der Nationalen Volksarmee – Handbuch Militärisches Grundwissen NVA-Ausgabe 1980 – Ausbildungsmittel für Offiziere der NVA. Lizenziert unter CC0 über Wikimedia Commons – Bild ist entsprechend verlinkt

 

 

Entnommen aus „Jugendlexikon Militärwesen“ Stand vom 30.11.1983, bearbeitet und aktualisiert von Petra Reichel

Grenztruppen DDR Buch Jugendlexikon Militärwesen

 

 

Hermann Gartmann

Hermann Gartmann wurde am 24. Dezember 1906 in Waldheim geboren und ist am 18. März 1972 in Berlin gestorben. Er war ein deutscher Kommunist, Interbrigadist(Teilnehmer am Bürgerkrieg in Spanien auf Seiten der spanischen Republik 1936-1939), Offizier der Deutschen Volkspolizei, Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit und Generalmajor der Nationalen Volksarmee der DDR.

Gartmann wurde im brandenburgischen Waldheim als Sohn einer Arbeiterfamilie geboren. Nach dem Besuch der Volksschule verdingte er sich von 1921 bis 1924 als Landarbeiter in Oggerschütz. Danach war er bis 1928 als Hilfsarbeiter im Baugewerbe in Berlin tätig. Bereits 1925 schloss er sich dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands an und trat zwei Jahre später der KPD bei. Ab 1928 war Gartmann bis 1931 Leitungsmitglied des Militärischen Apparates der KPD im Bezirk Berlin-Brandenburg. Wegen Agitation unter der Polizei wurde Gartmann 1931 zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt und saß diese Haft bis 1933 in der Festung Groß Strehlitz ab. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit arbeitete er ab 1934 zunächst als Eisenflechter, später als Tabellierer. 1937 emigrierte Gartmann in die Tschechoslowakei und schloss sich im selben Jahr den Internationalen Brigaden in Spanien an. Von 1939 bis 1941 wurde er in Frankreich interniert und sodann ins Konzentrationslager Dachau überführt, wo er bis 1945 in Haft blieb.

Nach dem Krieg kehrte Gartmann wieder nach Brandenburg zurück und wirkte zunächst für die KPD, später SED als 1. Sekretär der Kreisleitung Templin. Am 1. August 1948 wurde er Angehöriger der Volkspolizei und war dabei als Stellvertreter für politische Arbeit bei der Volkspolizei-Landesbehörde Brandenburg tätig. Ab Dezember 1949 leitete er bis Februar 1950 die Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft Brandenburg, dann nach Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit bis 1951 die Landesbehörde des MfS im Land Brandenburg. Am 1. März 1950 wurde er dabei zum Chefinspekteur ernannt. Anschließend bekleidete Gartmann bis 1952 das Amt eines Stellvertreters des Ministers für Staatssicherheit. Mit dem gemeinsamen Befehl Nr. G 1/52 des Ministeriums des Innern und des Ministeriums für Staatssicherheit stieg er am 1. August 1952 zum Chef der Hauptverwaltung Deutsche Grenzpolizei auf, die durch den gleichen Befehl nun dem Ministerium für Staatssicherheit unterstand. Gleichzeitig wurde er zum Generalinspekteur befördert. In dieser Dienststellung war Gartmann weiterhin bis 1955 Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit sowie ab 1953 auch Stellvertreter des Ministers des Innern. Am 12. Februar 1953 wurde er dabei zum Generalmajor des MfS ernannt. Ab 1955 baute Gartmann als Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit die Hauptverwaltung Innere Sicherheit (HVIS) auf. Die HVIS war die Vereinigung der Grenz-, Transport- und Bereitschaftspolizei unter einer Verwaltungsinstanz. Bereits 1957 wurden diese wieder dem Ministerium des Innern der DDR angegliedert und Gartmann erneut kurzzeitig Chef der Grenzpolizei.

Im Juni 1957 wurde er als Generalmajor in die NVA übernommen und diente von Oktober 1957 bis Oktober 1959 als Militärattaché in Moskau. Im Anschluss war er Offiziershörer an der Militärakademie Friedrich Engels und leitete ab Januar 1961 als Kommandeur die NVA-Offiziersschule II in Frankenberg/Sa. und ab 1963 die Offiziershochschule der Grenztruppen der DDR Rosa Luxemburg in Plauen. Im März 1964 schied er aus dem aktiven Dienst aus und war dann noch seit 1967 als Sekretär des „Solidaritätskomitees für das spanische Volk“ tätig.

Entnommen aus Wikipedia

Deutsche Grenzpolizei(DGP)

Die Deutsche Grenzpolizei(DGP) war der Vorläufer der Grenztruppen der DDR und unterstand dem Innenministerium.

Grenzpolizei der DDR am Elbufer

Grenzpolizisten an der Elbe 1956

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„Bundesarchiv Bild 183-42998-0014, Grenzpolizei der DDR am Elbufer“ von Bundesarchiv, Bild 183-42998-0014 / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons – Bild ist entsprechend verlinkt

Die DGP wurde am 1. Dezember 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet und unterstand bis zur Gründung der DDR der Deutschen Verwaltung des Innern (DVdI). Am 12. Mai 1952 wurde die Grenzpolizei mit dem vom Ministerium des Innern und dem Ministerium für Staatssicherheit erlassenen Befehl Nr. G 1/52 aus der Hauptverwaltung Deutsche Volkspolizei herausgelöst und ab Mai 1952 dem Ministerium für Staatssicherheit unterstellt. Zum 1. August wurde Hermann Gartmann zum Chef ernannt. Im Juni 1953 wurde die Deutsche Grenzpolizei als eine Auswirkung der Unruhen im selben Jahr wieder in das Ministerium des Innern zurückgegliedert.

Am 1. Dezember 1955 übernahm die Grenzpolizei die Aufgabe der Außensicherung der DDR-Grenzen von den bisher zuständigen sowjetischen Truppen. Darum wird der 1. Dezember jährlich als Ehrentag der Grenztruppen begangen. Auch heute noch ist für viele Freundinnen und Freunde der DDR dieser Tag Anlass die damaligen Angehörigen der Grenztruppen zu ehren.

Boot der Grenzpolizei vor Rügen

Boot der Grenzpolizei vor Rügen

Bildquelle:
„Bundesarchiv Bild 183-35031-0001, Rügen, Boot der Grenzpolizei“ von Bundesarchiv, Bild 183-35031-0001 / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons – Bild ist entsprechend verlinkt

Kurz nach Schließung der Grenze in Berlin, am 13.08.1961 wurde die DGP dem Verteidigungsministerium unterstellt. (Ministerium für Nationale Verteidigung, kurz MfNV). Es erfolgte die Umwandlung in militärische Verbände. Diese trugen zunächst die Bezeichnung „Grenztruppen der NVA“. Am 15. September 1961 erfolgte die Umbenennung in „Grenztruppen der DDR“. Die Grenztruppen der DDR wurden aus der NVA herausgelöst. Somit waren diese kein Bestandteil bei Abrüstungsverhandlungen.

Die Abteilung Aufklärung beim Kommando der DGP arbeitete bis zum 31. Dezember 1961 selbständig mit inoffiziellen Kräften und war ab 1. Januar 1962 in der Hauptverwaltung Aufklärung des Ministerium für Staatssicherheit eingegliedert.

 

Siehe auch Wikipedia

 

In  die Beiträge von DIE TROMMLER und folglich DIE TROMMLER-ARCHIV  können sich Fehler einschleichen, welche in den Quellen, bzw. Quelltexten enthalten sind. 

DIE TROMMLER-ARCHIV hat nun folgende Zuschrift mit der Bitte um Korrektur erhalten. 

Korrektur von Bernd Dehn:

Auf der Archiv-Seite “Deutsche Grenzpolizei”

schreiben Sie

– “Die DGP wurde am 1. Dezember 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet und unterstand bis zur Gründung der DDR der Deutschen Verwaltung des Innern (DVdI).”

– “Am 1. Dezember 1955 übernahm die Grenzpolizei die Aufgabe der Außensicherung der DDR-Grenzen von den bisher zuständigen sowjetischen Truppen. Darum wird der 1. Dezember jährlich als  Ehrentag  der Grenztruppen begangen.”

Richtig ist,

die sowjetische Militäradministration (SMA) ordnete die Bildung einer Grenzpolizei in den Ländern ihrer Besatzungszone zum 1. Dezember 1946 an. Das Datum gilt später als Gründungstag der Grenztruppen der DDR.

Die Grenzpolizei war Teil der Länderpolizei und untersteht den Landespolizeibehörden. Am 15.11.1948 wird die Grenzpolizei der Länder der DVdI direkt unterstellt. Nach Gründung der DDR wird die Grenzpolizei als “Hauptabteilung Grenzpolizei” Teil des Ministerium des Innern (MdI).

Mit Zuordnung der Grenzpolizei zum Verantwortungsbereich des Ministerium für Staatssicherheit, erfolgt am 16. Mai 1952 erfolgt die Umbenennung in Deutsche Grenzpolizei (DGP). Die bisherige blaue Uniform wird durch eine khakifarbene abgelöst.

(Quelle: Die Grenzen der DDR, Hrsg. K.-D. Baumgarten u. Peter Freitag, edition ost., 2. korr. Ausg. 2005)