Internationaler Bund Freier Gewerkschaften (kurz IBFG)

Der Internationaler Bund Freier Gewerkschaften (Abk. IBFG, englisch: International Confederation of Free Trade Unions (ICFTU) wurde 1949 nach der Spaltung des Weltgewerkschaftsbundes als antikommunistischer Zusammenschluss der Gewerkschaften kapitalistischer Länder gegründet. Ihm gehörten 233 Organisationen aus 152 Ländern an. Der Hauptsitz des IBFG war Brüssel.

Ziele des IBFG waren die Abschaffung von Kinder- und Sklavenarbeit, die Durchsetzung internationaler Arbeitsrechte, Bekämpfung von Rassismus und Arbeits- und Gesundheitsschutz. Weiterhin setzte er sich für die Bekämpfung von AIDS und HIV ein. 1999 wurde der IBFG mit dem Hans-Böckler-Preis ausgezeichnet.

Es ist widersinnig, dass sich der IBFG einerseits für eine Welt eingesetzt hat, wie wir sie heute haben und zur Beseitigung der DDR, sowie der sozialistischen Gesellschaftsordnung in Osteuropa seinen Beitrag leistete und anderseits die Übel bekämpfte, wie sie die Welt unter der Herrschaft des Großkapitals hervorbringt.

Der Vorstand des IBFG bestand aus 53 Mitgliedern, welche auf dem alle vier Jahre stattfindenden Kongress gewählt wurden. Im Oktober 2006 schloss sich der IBFG mit dem Weltverband der Arbeitnehmer und acht weiteren Gewerkschaften zum Internationalen Gewerkschaftsbund zusammen. Als antikommunistischer Bund ist er ja nun überflüssig geworden.

entnommen Wikipedia, bearbeitet von Petra Reichel

 

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Weltgewerkschaftsbund

1945 ist der Weltgewerkschaftsbund (kurz WGB) durch den Zusammenschluss aller Gewerkschaften gegründet worden. Die nationale Zugehörigkeit spielte keine Rolle. Ebensowenig die politisch-ideologische Ausrichtung, sowie die Zugehörigkeit zu einem System.

Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke 1965

Darstellung auf einer ungarischen Sondermarke von 1965

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Von Darjac (personal collection) – Scanned by Darjac, Gemeinfrei, Bild ist entsprechend verlinkt

Der Kalte Krieg führte 1949 zur Spaltung der Internationalen Gewerkschaftsbewegung. Zum Einen in den antikommunistischen Bund Freier Gewerkschaften, zum Anderen in den WGB, in dem die Gewerkschaften der damaligen sozialistischen Länder und kommunistischen Parteien nahestehende Gewerkschaften der nichtsozialistischen Länder verblieben. Sitz des WGB war bis zur Spaltung im Jahr 1949 Paris. Dann war der Sitz in Prag. Der FDGB der DDR war Mitglied im WGB. Heute befindet sich der Sitz in Athen.

Briefmarke zum Weltgewerkschaftskogress 1986 in Berlin:DDR

Briefmarke zum Weltgewerkschaftskongress 1986 in Berlin/DDR

Bildquelle:Von Darjac (personal collection) – Scanned by Darjac, Gemeinfrei, Bild ist entsprechend verlinkt

 

 

siehe Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weltbund der Demokratischen Jugend

Der sozialistisch ausgerichtete Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ) wurde am 10. November 1945 auf der Weltjugendkonferenz in London gegründet. Das Ziel des von den Vereinten Nationen als internationale nichtstaatliche Jugendorganisation anerkannten WBDJ ist das Zusammenführen der Jugendlichen aus aller Welt zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion und zum Kampf gegen Rassismus, Faschismus und Militarismus und für Frieden und internationale Solidarität.

Dem WBDJ gehören über 150 Mitgliedsorganisationen (nach eigenen Angaben 2012 über 270) aus 109 Ländern an, die rund 30 Millionen Jugendliche vertreten. Diese Jugendorganisationen sind kommunistisch oder sozialistisch orientiert und/oder sie gehören nationalen und antikolonialen Befreiungsbewegungen an.

Der WBDJ ist der Hauptträger der in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Weltfestspiele der Jugend und Studenten. Die ersten Weltfestspiele fanden 1947 in Prag statt. Zum 60. Jubiläum gab es in Caracas 2007 ein großes Fest.

Nachdem der WBDJ 1990/91 durch den Kollaps der Sowjetunion fast komplett zusammenbrach, wurden 1997 erstmals wieder Weltfestspiele in der sozialistischen Republik Kuba durchgeführt. Höchstes Organ des WBDJ ist die Generalversammlung (bis 1957 Weltkongress), die alle 3 Jahre zusammentritt.

Text Wikipedia

Näheres auf Wikipedia 

Bildquelle https://weltfestspiele.wordpress.com